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Chile: Laguna Santa Rosa

Dienstag, 4. Feb. 2020. Reisetag 91 von 101 (nicht mehr viel übrig).

Die Fahrt von Salar Pedernales bis Laguna Santa Rosa ging über die gleiche Evene nur ca. 400m höher auf 3’800müM. Entlang an wunderschönen, unendlichen Weiten, bunten Bergen und dem höchsten Berg Chiles. Da es nicht weit weg von einander entfernt ist, waren wir schon um 14:30 dort. Der Wind hat uns wieder sehr stürmisch begrüsst. Wieder passendes Plätzchen gefunden. Hier sind wir nicht allein. Es ist ein Refugio mit Zimmern und somit kamen einige Gäste. Nach einem kurzen Spaziergang zu den Flamingos haben wir uns im Camper „verbarikadiert“ weil der Wind sehr stark und auch kühl war. Zum Nachtessen gab es Risotto mit Gemüse 👌🏻 Am nächsten Morgen hatten wir 0 Grad im Camper. Die Fenster waren gefroren 😲 Da wir so tiefe Temperatur erwartet haben waren wir mit zusätzliche Decke gut gerüstet. Heizung und Warmwasser Aufbereitung funktionierte tadellos. Mit einem warmen Schinken Käse Tost stärken wir uns für die Weiterfahrt wieder ans Meer.

Chile: Salar de Pedernales

Montag, 3. Feb. 2020. Reisetag 90 von 101.

Da Chile sehr schmal ist haben wir in knapp 200km 3’400 Höhenmeter gemacht um auf eine fantastische Ebene zu kommen. Auf dem Weg dahin fuhren wir an wunderschönen farbigen Bergen und einer gigantischen Kupfermine. Oben angekommen am grossen Salar, wunderschöne Lagunen, viele Flamingos und das alles umrundet von schönen Vulkanen. Weit und breit kein Mensch und keine Infrastruktur. Der Wind war wieder mal stark. Zum Glück kennen wir es langsam wie wir den Camper positionieren sollen um nicht die ganze Zeit geschaukelt zu werden. Nach einem Salarspaziergang haben wir Pasta mit Bolognese gemacht. War sehr fein 👌 Am Morgen hatten wir Temperatur von 5 Grad! Die Heizung funktionierte sehr gut 😅

Chile: Paranal

Samstag, 1. Feb. 2020. Reisetag 88 von 101.

Paranal ist die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO). Sie ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Liegt auf 2’600müM. Die 4 Teleskopen gehören zu den grössten der Welt. Am 23. Dezember haben wir einen Schweizer Astronomen kennengelernt der sich für 2 Jahren in Paranal verpflichtet hat. So haben wir von der Sternewarte gehört und wollten sie besichtigen. Es sind auch unsere Steuergelder die hier einfliessen 😉

Wieso baut Europa Sternwarten in Chile? Weil die Atacama Wüste die trockenste Wüste der Welt ist und die Wolken aus der Meeresrichtung nicht über 1’000müM steigen. Keine Niederschläge und somit fast keine Partikel in der Luft. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 7%! Unter solchen Bedingungen liegen einem die Himmelskörper fast auf der Hand. Die 4 grossen Teleskope, 8.2m, können miteinander verbunden werden und die 4 kleinere, 1.2m, ebenfalls. Auf dem Berg fast gegenüber bauen sie einen mit 40m Durchmesser. Soll 2024 fertiggestellt werden.

Neben dem Observatorium befindet sich auch das ESO Hotel. Im Jahr 2008 diente das Hotel als Kulisse für einige Szenen des Films James Bond 007: Ein Quantum Trost.

Die Führung ist nur Samstags, 10 und 14 Uhr. Deswegen müssten wir einen Übernachtungs Stop am Freitag auf den Samstag in Antofagasta machen. Antofagasta ist eine 500’000 Einwohner Industrie Stadt! Somit nichts schönes. Wir hatten einen alten aber netten Hotel direkt am Meer mit einem abgeschlossenen Parkplatz sehr zentral gelegen.

Nach der Paranal Besichtigung haben wir in der Nähe auf einer Kiesgrube weit über der Strasse wild übernachtet. Die Sicht über die Wüste war spektakulär.

Am Sonntag, sind wir 250km südlich von Paranal zum Nationalpark Pan de Azúcar gefahren. Auf einem wunderschönen Strand, auf dem Campingplatz, uns eingerichtet und die Sonne und das Meer genossen.

Jetzt, Montag geht’s für 2-3 Tage in die Berge (3’000-4’000müM). Die warme Kleider sind griffbereit.

Chile: Iquique

Donnerstag, 30. Jan. 2020. Reisetag 86 von 101. 27°C, bis 50müM.

Iquique [iˈkike] ist eine Hafenstadt im Norden von Chile, hat 190’000 Einwohner, wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Ab 1556 wurden grosse Silber-Verkommen in der Mine in der Nähe ausgebeutet. Nach dem Ende der Kolonialzeit gehörte Iquique zunächst zu Peru. Im Jahr 1835 reiste Charles Darwin nach Iquique und beschrieb es als trostloses, heruntergekommenes Dorf, das selbst Wasser aus der Ferne einführen muss. Das einst ärmliche Fischerdorf entwickelte sich allmählich zu einer ansehnlichen Stadt und einem bedeutenden Seehafen. Ein Grund dafür war der aufkommende Salpeter-Handel. Der einst neben Antofagasta wichtigste Salpeterhafen Chiles hat an Bedeutung verloren, die Stadt ist nun Industriezentrum mit fisch- und erdölverarbeitenden Betrieben.

Die Anfahrt ist über eine 400m hohe Dünne. Der erste Eindruck war: gross und industriell. Die Fussgängerzone (eine lange Strasse) ist nicht schlecht. Sie versuchen immer mehr die alten Kolonialbauten zu renovieren. Die wenigen fertiggestellten sehen auch sehr schön aus.

Die Demonstrationen haben auch Iquique nicht verschont. Deswegen sind alle Banken verbarikadiert wie in den anderen chilenischen Städten auch.

Hier haben wir 2 Nächte im NH Hotel verbracht. Das Hotel ist 4km vom Zentrum entfernt. Somit fuhren wir mit dem Bus in die Stadt. Ticket kostet 500 Pesos pro Person (60 Rappen).

Sind auch im besten Restaurant von Iquique Essen gegangen. War eins unseren besten Essen in Chile.

Pisco: Pisco Sour ist ein Cocktail aus der Sour-Familie. Die Basisspirituose ist Pisco, ein Traubenschnaps (Grappa), benannt nach der Stadt Pisco in Peru. Pisco Sour wird mit drei Teilen Pisco, je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar mit Eis gemixt und ins Glas abgeseiht. Ist sehr süfig und wir haben es gerne.

Chile: Arica

Dienstag, 28. Jan. 2020. Reisetag 84. 27°C, 70% Luftfeuchtigkeit, 2müM.

Wir sind am Meer, aber immer noch in der Wüste. Arica ist eine Stadt im äussersten Norden Chiles (20 km zu der peruanischen Grenze). Im Volksmund ist sie auch als die „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannt. Das benachbarte Peru verlor die Stadt während des Salpeterkrieges. Arica hat 222.619 Einwohner (Stand: 2017).

Unser Hotel Apacheta ist direkt am Meer. Wir geniessen die Wellen die ganze Nacht zu hören. Ansonsten ist es ein sehr interessantes Bau. Alles aus Holz und irgendwie „provisorisch“ aber doch endgültig. Das Frühstück ist super fein. Die Ferien am Meer Saison ist eröffnet 😎

Die Strände sind am Nachmittag sehr voll.

Wir gingen zum Fischmarktplatz. Der ist klein aber sehr interessant. Pelikane und Robben warten bis sie die Resten von der geputzten Fische essen dürfen.

Die Stadt ist ok. Nicht besonders schön aber es mangelt an nichts. Ausser an guten Restaurants wo man den frischen Fisch auch essen kann. Da es den Chilenen zur Zeit finanziell nicht sehr gut geht, ist auch das Restaurant Angebot angepasst.

Chile: Calama und der Weg nach Arica

Sonntag & Montag, 26. & 27. Jan. 2020. Reisetag 82 & 83 von 101.

Calama war überraschend grün und sauber. Typisch Chile: alles geordnet und im guten Zustand. Hat ca. 150’000 Einwohner. Wegen der Nähe zu der Kupfermine ist sie sehr gewachsen.

In den Städten meiden wir die Campingplätze deswegen gingen in ein Aparthotel für 50$ die Nacht. Es war sehr gut und wir könnten unseren Camper sicher parken. Gegenüber von Hotel war ein chinesisches Restaurant. Wir hatten richtig Lust auf asiatisches Essen. War auch sehr gut.

Der Weg nach Arica ging zuerst vorbei an einer der grössten Kupferminen der Welt, Chuquicamata.

Der weitere Weg ging nur über die Atacama Wüste! Trocken, ohne ein einziges Gras oder sonstige Anzeichen von Leben. Nur Sand!

In der Mitte der 600km haben wir auf einem Campingplatz (der mitten in den Bäumen war) übernachtet.

Am nächsten Morgen haben wir das ehemalige Salpeter Werk Humberstone besucht. Seit 1960 ist es still gelegt aber als Museum für Besucher geöffnet. Das Werk spiegelt die Pracht und den Kontrast wider, die Chile Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte. Zu Glanzzeiten zählte Humberstone mehr als 3500 Personen.

Auf dem weiteren Weg durch die Wüste haben wir viele ‚geister‘ Friedhöfe gesehen aber keine Dörfer dazu. Sie sind Überbleibsel der Salpeter Zeit während die Dörfer zerfallen sind. Sind aber schön angeschrieben wo sie waren und wie sie geheissen haben.


Chile: Atacama Wüste

Samstag, 26. Jan. 2020. Reisetag 81. Gestern, am Freitag, haben wir die Atacama Wüste erreicht.

Die Atacama-Wüste (auch kurz nur Atacama genannt) erstreckt sich entlang der Pazifikküste Südamerikas zwischen dem 18. und 27. Breitengrad Süd, über eine Distanz von rund 1’200 Kilometern. Von West nach Ost werden drei Längszonen unterschieden: Die Cordillera de la Costa, das Zwischental und das Andenmassiv. Die Atacama ist eine Küstenwüste und die trockenste Wüste der Erde ausserhalb der Polargebiete. Sagt Wikipedia.

Wir sind zuerst in die Hauptortschaft San Pedro de Atacama auf 2’408müM gefahren. Wir brauchten Gas. Beide Gasflaschen waren leer. Die letzte wurde gerade beim kochen am Abend zuvor leer. Zum Glück waren wir bei einem Infopoint wo ein junges andines Paar lebt und konnten bei denen unser Risotto fertig kochen.

Von San Pedro de Atacama habe ich kein einziges Foto gemacht. Wir waren buchstäblich geschockt wie häslich die Ortschaft ist! Kleine Lehmhäuser, die Hauptstrasse ist nicht geteert und volle Löcher, überfüllt mit Touristen. Wir kauften Gas und paar Lebensmittel und gingen auf einen Campingplatz abseits der „Stadt“.

Am morgen haben wir die Lagune und Valle de la Luna besucht. Danach fuhren wir weiter nach Calama.

Argentinien: Estancia Colomé

Samstag-Dienstag, 18.-21. Jan. 2020. Reisetag 74-77

Schon Mitte Dezember haben wir 2 Nächte in der Estancia Colomé gebucht. Wir wussten ungefähr dass es dann wieder Zeit zum Wäsche waschen sein wird. Unterwegs haben wir uns entschieden noch eine Nacht dazu zu buchen und jetzt wo wir hier sind bleiben wir auch die vierte Nacht! Könnt euch vorstellen warum: es gefällt uns sehr gut hier 🤩

Es ist genau so wie wir uns einen Aufenthalt auf einem Weingut vorstellen. Alles dreht sich um die Weine und Genuss. Abgesehen davon ist die Einrichtung 🔝 Tolle Zimmer, sehr feines Essen, sauber, nettes Personal … nur superlative ⭐⭐⭐⭐⭐

Weingut Colomé

Die Colomé Weine werden von 4 Weinbergen zwischen Cafayate und Cachi, die auf den unterschiedlichen Höhen liegen, gemacht. Der Weinberg „La Brava“ (1700 m) bringt intensiv reife Früchte hervor.  Der Weinberg „Colomé“ (2300 m) verleiht Komplexität und Gewicht.  Der Weinberg „El Arenal“ (2700 m) verleiht der Mischung Eleganz und Frische.  „Altura Máxima“ (3100 m), der höchste Weinberg der Welt, verleiht florale und mineralische Noten. Alles über Colomé Wein hier…

Das Essen ist ein Traum! Frisch, alles selber angebaut, ausgewogen und sehr schmackhaft.

Weingut und das Hotel gehört der Familie Donald Hess aus Bern, CH.

Argentinien: Las Conchas Schlucht

Donnerstag, 16. Jan. 2020. Reisetag 72.

Die Quebrada de las Conchas (deutsch Schlucht der Muscheln, auch Quebrada de Cafayate genannt) ist ein etwa 75 km langer, relativ enger Abschnitt des Tals des Río Guachipas im Nordwesten Argentiniens, zwischen Cafayate und Salta. Bei den Gesteinen handelt sich um kontinentale Ablagerungen der „mittleren“ Kreidezeit.

Alle folgende Bilder sind aus dem Auto während der Fahrt aufgenommen worden.

Argentinien: Laguna de los Pozuelos

Montag, 13. Jan. 2020, Reisetag 69.

Die Laguna de los Pozuelos ist ein Salzsee im Hochland Argentiniens. Der See liegt in einem Hochbecken unmittelbar östlich der Hauptkordillere der Anden auf einer Höhe von 3’635 müM nahe an der Grenze zu Bolivien. Hier gibt es Brutkolonien dreier verschiedener Arten von Flamingos.

Neben Flamingos leben hier auch Vikunjas.

und Lamas (Zötteli an den Ohren signalisieren dass diese Tiere jemanden gehören)

Wir haben auf dem Parkplatz vor der Parkranger Station übernachtet. Die zwei Parkranger hatten ihre erste Nacht in diesem Park und wir waren die ersten Übernachtungs-Gäste. Die zwei haben sich für 2 Jahren verpflichtet hier im Park zu arbeiten. Weit und breit ist hier nichts los. Die nächste Ortschaft ist 50km Schotter Piste entfernt.

Argentinien: Hornocal Berg der 14 Farben

Sonntag, 12. Jan. 2020. Reisetag 68.

Hornocal ist Teil der kalkhaltigen Formation Yacoraite, die sich von der Provinz Salta über die Quebrada de Humahuaca und den bolivianischen Altiplano nach Peru erstreckt. Eines schönsten Naturwunder der Welt auf 4’350müM. Video

Die bunte Berge erstrecken sich im ganzen Tal über 150 km von Purmamarca bis Tres Cruces. Somit ist die Fahrt durch das Tal sehr schön 😲.

Argentinien: Salinas Grandes & Tilcara

Samstag, 11. Jan. 2020. Reisetag 67.

Auf dem Weg zu Tilcara kamen wir an Salinas Grandes vorbei. Die Entstehung der Salinas Grandes de Jujuy geht auf eine ausgedehnte Zeit zurück, die zwischen 5 und 10 Millionen Jahren liegt. In dieser längeren Zeit war das Becken mit Gewässern mit einer grossen Menge an Salzen aus vulkanischer Aktivität bedeckt. Die allmähliche Verdunstung dieser kontinentalen Salzwässer führte zu dieser Salzfläche mit einer Kruste, deren durchschnittliche Dicke 30 cm beträgt. Sie ist eine grosse Touristen Attraktion und eine richtige Salina wo Salz abgebaut wird.

Mitten im Tal der Bunten Berge liegt Städtchen Tilcara. Ist sehr touristisch. An dem Tag wo wir angekommen sind und und auf dem Campingplatz platziert haben, gleich nebenan fand Dorffest statt. Bis in den Morgenstunden müssten wir das Konzert mithören. Das Städtchen ist echt ok. Wir gingen auswärts fein essen.

Durch die Wüste Argentiniens

Donnerstag & Freitag, 9. & 10. Jan. 2020. Reisetag 65 & 66.

Der Weg ging weiter durch die Wüste. Nach 4h und 170km waren wir immer noch mittendrin! Fuhren durch fantastischen Hochebenen, vorbei an Salzseen und alte Goldmiene. Die Strasse ist fast neu gemacht (Schotter) weil eine neue Litium Miene eröffnet wurde.

Alte Goldmiene
Salzsee
Blieben im Sand stecken 🙈. Konnten uns schnell befreien 😅
Campingplatz Mitten in der Wüste

Am nächsten Tag gings gleich auf der Rüttelpiste weiter. Die Strasse wurde schlechter weil sie von den Lastwagen sehr befahren war.

Nach einer langen Fahrt auf der Routa 40 in sehr schlechtem Zustand (ich heulte sogar aus Angst unser Auto geht kaputt) sind wir zu einem Salzsee angekommen wo wir wild übernachtet haben. Während dem kochen ist uns Gas ausgegangen. Stefan musste das erste Mal auf 4’000 müm um 21 Uhr Gasflasche wechseln. Das Ganze ging nicht ohne Fluchen und viel Ärger aber es funktionierte.

Campingplatz beim Salzsee

Argentinien: Antofagasta de la Sierra

Mittwoch, 8. Jan. 2020. Reisetag 64.

Die 4 Stunden Fahrt für 142km ging über die Wüste an vielen Vulkans vorbei. Die Weiten und Farben sind faszinierend. Goldiger Sand, weisse Salzseen, schwarze Lavafelder …

Antofagasta de la Sierra liegt auf 3’320müm. Hat ca 750 Einwohner und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Provinz. Die Häuser sind aus Lehm und die Strassen aus Sand. Sogar 3 Tankstellen haben in dem kleinen Dorf Platz gefunden.

Wir stellten unseren Camper im Hof einer Hosteria ab und konnten die sanitären Anlagen von dort benutzen. Am Abend gingen wir in der Hosteria essen. War sehr fein.

Argentinien: Laguna Blanca

Dienstag, 7. Jan. 2020, Reisetag 63.

In Ort Belen haben wir für paar Tage eingekauft. Auf dem geplanten Weg gab es keine Restaurants und Unterkünfte. Erster Ziel war Laguna Blanca 3’200müm. Der Streckenverlauf führt berauf. Auf einer kleinen Passhöhe, auf circa 4’500 Metern haben sich in einer Kurve zwei grosse Sanddünen angehäuft.

Dahinter eröffnet sich eine weite, salzverkrustete Ebene, die unter der Sonne schimmert.

Mitten drin ging ein Feldweg zu der Lagune. Wir haben gleich neben der Wasserquelle parkiert. Ausser Vicuñias, Lamas und Flamingos war da niemand.

Wir verbrachten eine ruhige aber in Morgenstunden kalte Nacht. Mit der Sonne wärmte sich unser Camper schnell auf (natürlich haben wir mit der Heizung etwas nachgeholfen). Mit dem Quellwasser füllten wir unseren Tank und fuhren nach Antofagasta de la Sierra weiter.