Chile: Calama und der Weg nach Arica

Sonntag & Montag, 26. & 27. Jan. 2020. Reisetag 82 & 83 von 101.

Calama war überraschend grün und sauber. Typisch Chile: alles geordnet und im guten Zustand. Hat ca. 150’000 Einwohner. Wegen der Nähe zu der Kupfermine ist sie sehr gewachsen.

In den Städten meiden wir die Campingplätze deswegen gingen in ein Aparthotel für 50$ die Nacht. Es war sehr gut und wir könnten unseren Camper sicher parken. Gegenüber von Hotel war ein chinesisches Restaurant. Wir hatten richtig Lust auf asiatisches Essen. War auch sehr gut.

Der Weg nach Arica ging zuerst vorbei an einer der grössten Kupferminen der Welt, Chuquicamata.

Der weitere Weg ging nur über die Atacama Wüste! Trocken, ohne ein einziges Gras oder sonstige Anzeichen von Leben. Nur Sand!

In der Mitte der 600km haben wir auf einem Campingplatz (der mitten in den Bäumen war) übernachtet.

Am nächsten Morgen haben wir das ehemalige Salpeter Werk Humberstone besucht. Seit 1960 ist es still gelegt aber als Museum für Besucher geöffnet. Das Werk spiegelt die Pracht und den Kontrast wider, die Chile Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte. Zu Glanzzeiten zählte Humberstone mehr als 3500 Personen.

Auf dem weiteren Weg durch die Wüste haben wir viele ‚geister‘ Friedhöfe gesehen aber keine Dörfer dazu. Sie sind Überbleibsel der Salpeter Zeit während die Dörfer zerfallen sind. Sind aber schön angeschrieben wo sie waren und wie sie geheissen haben.