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🚴‍♂️ nach Aarhus und gemütlicher Aufenthalt 🌞

10. und 11. Tag, Tisvilde -Aarhus 66.8km

Erster warmer Tag! Auch der Wind hat sich verabschiedet. Wir fahren der Küste entlang bis zur ersten Fähre. ⛴️ Die haben wir in der letzten Minute erwischt.

Die Weiterfahrt ging durch das UNESCO Global Geopark Odsherred Gebiet. 🌍

Ein Global Geopark ist ein geografisch einheitliches Gebiet, das Stätten und Landschaften von internationaler geologischer Bedeutung umfasst. Ziel ist es, das geologische Erbe zu schützen und für nachhaltige Entwicklung zu nutzen. 🌱

Die grosse Fähre nach Aarhus sollte man am besten im Voraus buchen. 🛳️ Der Ticketpreis steigt, wenn die Nachfrage grösser ist. Nach 1 Stunde und 20 Minuten haben wir unser Ziel erreicht. Im Hotel Radisson Red konnten wir die Fahrräder unter der Treppe verstauen. 🚲 Unser Zimmer war sehr gross und gemütlich. Das Hotel ist sehr empfehlenswert. 👍

Da wir Lust auf Pasta hatten, sind wir zum Italiener, Restaurant Amalfi, gegangen. 🍝 Die Pasta war sehr gut. 😋

Am nächsten Tag haben wir die weitere Reise geplant. Nach ein paar getätigten Reservierungen sind wir die Stadt erkunden gegangen. 🗺️ Aarhus gefällt uns besser als Kopenhagen. Viele Restaurants, junge Leute, schöne Quartiere, tolle moderne Häuser… 🏘️

Am Abend gingen wir in ein Michelin-Restaurant essen, Domestic. ⭐ Das Essen war sehr gut und als Weinbegleitung hatten wir nur dänische Weine. 🍷 Der ganze Spass hatte einen sehr hohen Preis, aber uns hat es sehr gut gefallen. 🥂

Dänische Riviera, Nordseeland

8.-9. Tag, von Hillerød über Gilleleje nach Tisvilde, 52.6km, bei 14°C und starkem Wind 🌬️

Unsere Route führte uns von Hillerød über Gilleleje bis nach Tisvilde, und wir erlebten einen Tag voller Wind, kühler Temperaturen, aber auch beeindruckender Landschaften und kulinarischer Pausen.

Der Start unserer Tour in Hillerød war verheissungsvoll. Der Wind blies uns von Anfang an kräftig entgegen und die kühlen Temperaturen forderten uns heraus, aber unsere Entschlossenheit liess uns weiter in die Pedale treten.
Unser erstes grosses Ziel war Gilleleje, eine charmante Hafenstadt an der Küste. Nach einigen Stunden Fahrt, die uns durch grüne Wälder und entlang malerischer Felder führte, erreichten wir endlich unser Etappenziel. In Gilleleje legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Wir entschieden uns für ein kleines Café am Hafen, das uns mit Chailatte und Churros verwöhnte. Der warme Chailatte war genau das Richtige, um uns von innen zu wärmen und die Churros gaben uns die nötige Energie für den Rest der Tour.

Nach dieser erfrischenden Pause setzten wir unsere Fahrt entlang der Küste fort. Die Aussicht auf das Meer war atemberaubend – die Weite des Wassers, das Spiel der Wellen und die frische Seeluft machten diese Etappe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Wind hatte zwar nicht nachgelassen, aber die Schönheit der Küstenlandschaft lenkte uns davon ab.

Schliesslich erreichten wir Tisvilde (ich finde den Namen so schön), unser Endziel für den Tag. Wir hatten uns auf unser Hotel gefreut, und es enttäuschte uns nicht. Das Hotel,  Helenekilde Badehotel, bot nicht nur eine komfortable Unterkunft, sondern auch einen freundlichen Service und eine warme Atmosphäre, die uns sofort das Gefühl gab, willkommen zu sein.

Zum Nachtessen gingen wir in Restaurant von Edel. Sehr fein 👌🏻.

Wir bleiben 2 Nächte hier. Am zweiten Tag gingen wir spazieren.

Geplant waren drei Nächte aber am Samstag regnet es ziemlich somit reisen wir einen Tag früher ab. Nächster Stop: Aarhus.

Šibenik

22.Juni 2023, 5. Etappe Biograd – Šibenik, 62km

23. Juni 2023, Nationalpark Krka

Den ganzen Tag haben wir im Nationalpark Krka verbracht. Mit dem Linienbus um 11:15 für 4.20€ nach Laškovica gefahren. 3km müssten wir bis zum Roški Slap laufen. Nachdem wir für 40€ Eintritt bezahlt haben müssten zuerst den Roški Slap suchen. Angeschrieben war nichts.

Danach müssen wir feststellen dass wir nicht bis zum Haupteingang kommen und gestrandet sind. Auf der Parkkarte sind sämtliche Botsverbindungen eingezeichnet aber nicht machbar! Alle Verbindungen sind nur ab Haupteingang machbar. Somit müssten wir ein Taxi von Šibenik kommen lassen.

Der eine Ausflugsboot ging zurück zum Haupteingang aber wollte / könnte uns nicht mitnehmen. Das Personal hat keine Ahnung wie wo was!

Mit dem Taxi fuhren wir bis Lozovac, Haupteingang. Während der Fahrt hat es geregnet. Wir überlegten uns kurz nicht in den Park zu gehen. Da wir mehrere blauen „Flecken“ am Himmel gesehen haben, entschieden wir und doch reinzugehen. Das war eine gute Entscheidung: keine Leute und eine sehr spezielle Atmosphäre nach dem Regen.

Tagesabschluss haben wir im Restaurant Le Jardin mit feinem Essen gefeiert.

Die erste Woche 6. – 11. Nov. 19

Santiago de Chile 6.-9. Nov.

Der Iberia Flug von Zürich über Madrid nach Santiago war sehr lang, 2 + 13.5 Stunden, aber gut. In der Eco Plus gab es genug Platz. Das Essen war nicht so gut.

Die Unterhaltung war gut: neuste Filme und noch auf Deutsch 👍

Landeanflug auf Santiago bei schönstem Wetter.

Santiago ist sauber, aufgeräumt und sehr ordentlich. Die Leute sind ruhig, diszipliniert (stehen in einer Reihe vor dem Bus) und sehr höflich. Interessant ist die Stadt nicht. Erinnert sehr an europäische Städte.

Es hat nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten. Die wenigen die wir sehen wollten waren wegen Streik geschlossen.

Wenn es euch interessiert ob wir etwas von den Demonstrationen mitbekommen: ja, wir gehen dem aus dem Weg. Bis jetzt hat es gut geklappt. Am Freitag Abend gab es die 2. grösste Demo. Es war bis spät in der Nacht laut.

Unser Hotel, D’Door, war sehr zentral gelegen aber, zum Glück, in einer Seitenstrasse. Somit sehr ruhig. Wir hatten super Zimmer nur mit dem Warmwasser hat es nicht so geklappt. Am lezten Tag hatten wir dann richtig warmes Wasser! Zum Glück hatten wir jeden Tag über 30 Grad somit war es nicht so schlimm.

Am Donnerstag Abend waren wir in Restaurant Boragó essen. Es ist eins der 50 besten Restaurants der Welt und das Beste in Chile. Es war genau so: fantastisch! So innovativ und fein haben wir noch nie gegessen.

Punta Arenas, 9.-12. Nov.

Nach Punta Arenas sind wir mit der LATAM geflogen. Der Flug dauerte 4 Stunden und war etwas speziell. Das Wetter war sehr gut somit könnten wir die ganze Zeit die Gägen von oben anschauen. Unser Fenster war sehr verkratzt deswegen gibt es keine Fotos. Auf einmal macht der Captain die Aussage dass wir über Torres del Paine (der bekannteste Nationalpark) fliegen. Stefan wusste sofort dass es nicht stimmt. Es war Fitz Roy. Der Captain hat es 15 Minuten später auch gemerkt wo wir dann in der Nähe von Torres del Paine gekommen sind. Um sich zu entschuldigen ist er eine 360 Grad Runde extra um die Torres geflogen! Das war sehr beeindruckend.

Unser Hotel in Punta Arenas ist perfekt: auf dem Hügel und nahe an Zentrum. Wir haben ein sehr grosses Zimmer, top modern. Aus dem Bett schauen wir direkt zu der Magellan Meeresstrassse.

Punta Arenas hat 130ˋ000 Einwohnern. Deswegen nennt sie sich die südlichste Stadt der Erde. Ushuaia in Argentinien ist schon südlicher aber keine Stadt sonder eine Ansammlung an Blechhütten.

Punta Arenas ist sehr nett. Die Strassen sind sauber, Trottoirs breit und schön. Erstaunliche Weise haben sie hier sehr grosse Bäume. Gute Restaurants sind keine Seltenheit. Ist alles teurer weil hier unten weit und breit nichts ist! Sonntag ist ein sehr ruhiger Tag hier. Es ist buchstäblich nichts los. Bis 12 Uhr keine Menschen zu sehen. Wir haben sogar ein Schweizer Schoggicafi gefunden. Natürlich spricht keiner mehr Deutsch. Sprachlich haben die Chileener nicht viel am Hut mit Englisch. Sogar in Santiago sprach fast keiner Englisch!

Ausflug zum Pali Aike NP am 11.11.19

200 km von Punta Arenas liegt der kleinste National Park Chiles Pali Aike (übersetzt Teufelsland). Wir haben ein Auto gemietet und sind losgefahren. Kaum waren wir aus dem Stadtgebiet draussen war um uns herum nichts als Grasasteppe. Die ist aber wunderschön!

Vulkankrater Pali Aike

Auf dem Weg dorthin neben Guanakos sehen wir auch viele Anlagen zu Ölförderung, einer der wichtigsten Einnahmequellen der Region. Angekommen dürfen wir 4.ooo Pesos (5 chf) pP Eintritt bezahlen. Danach könnten wir die Vulkanlandschaft bewundern.

Wettertechnisch hatten wir eins der wärmsten Tage hier im Süden. Die Vulkanlandschaft ist schon beeindruckend.

Zum 2. Krater sind wir ca. 40 Minuten durch scharfe Lavasteine gelaufen. Vor uns eröffnet sich ein farbliches Spektakel.

Am Schluss führen wir zu der Lagune. Dort sahen wir Flamingos und einen Fuchs. Guanakos und Nandus hat es überall.