Die erste Woche 6. – 11. Nov. 19

Santiago de Chile 6.-9. Nov.

Der Iberia Flug von Zürich über Madrid nach Santiago war sehr lang, 2 + 13.5 Stunden, aber gut. In der Eco Plus gab es genug Platz. Das Essen war nicht so gut.

Die Unterhaltung war gut: neuste Filme und noch auf Deutsch 👍

Landeanflug auf Santiago bei schönstem Wetter.

Santiago ist sauber, aufgeräumt und sehr ordentlich. Die Leute sind ruhig, diszipliniert (stehen in einer Reihe vor dem Bus) und sehr höflich. Interessant ist die Stadt nicht. Erinnert sehr an europäische Städte.

Es hat nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten. Die wenigen die wir sehen wollten waren wegen Streik geschlossen.

Wenn es euch interessiert ob wir etwas von den Demonstrationen mitbekommen: ja, wir gehen dem aus dem Weg. Bis jetzt hat es gut geklappt. Am Freitag Abend gab es die 2. grösste Demo. Es war bis spät in der Nacht laut.

Unser Hotel, D’Door, war sehr zentral gelegen aber, zum Glück, in einer Seitenstrasse. Somit sehr ruhig. Wir hatten super Zimmer nur mit dem Warmwasser hat es nicht so geklappt. Am lezten Tag hatten wir dann richtig warmes Wasser! Zum Glück hatten wir jeden Tag über 30 Grad somit war es nicht so schlimm.

Am Donnerstag Abend waren wir in Restaurant Boragó essen. Es ist eins der 50 besten Restaurants der Welt und das Beste in Chile. Es war genau so: fantastisch! So innovativ und fein haben wir noch nie gegessen.

Punta Arenas, 9.-12. Nov.

Nach Punta Arenas sind wir mit der LATAM geflogen. Der Flug dauerte 4 Stunden und war etwas speziell. Das Wetter war sehr gut somit könnten wir die ganze Zeit die Gägen von oben anschauen. Unser Fenster war sehr verkratzt deswegen gibt es keine Fotos. Auf einmal macht der Captain die Aussage dass wir über Torres del Paine (der bekannteste Nationalpark) fliegen. Stefan wusste sofort dass es nicht stimmt. Es war Fitz Roy. Der Captain hat es 15 Minuten später auch gemerkt wo wir dann in der Nähe von Torres del Paine gekommen sind. Um sich zu entschuldigen ist er eine 360 Grad Runde extra um die Torres geflogen! Das war sehr beeindruckend.

Unser Hotel in Punta Arenas ist perfekt: auf dem Hügel und nahe an Zentrum. Wir haben ein sehr grosses Zimmer, top modern. Aus dem Bett schauen wir direkt zu der Magellan Meeresstrassse.

Punta Arenas hat 130ˋ000 Einwohnern. Deswegen nennt sie sich die südlichste Stadt der Erde. Ushuaia in Argentinien ist schon südlicher aber keine Stadt sonder eine Ansammlung an Blechhütten.

Punta Arenas ist sehr nett. Die Strassen sind sauber, Trottoirs breit und schön. Erstaunliche Weise haben sie hier sehr grosse Bäume. Gute Restaurants sind keine Seltenheit. Ist alles teurer weil hier unten weit und breit nichts ist! Sonntag ist ein sehr ruhiger Tag hier. Es ist buchstäblich nichts los. Bis 12 Uhr keine Menschen zu sehen. Wir haben sogar ein Schweizer Schoggicafi gefunden. Natürlich spricht keiner mehr Deutsch. Sprachlich haben die Chileener nicht viel am Hut mit Englisch. Sogar in Santiago sprach fast keiner Englisch!

Ausflug zum Pali Aike NP am 11.11.19

200 km von Punta Arenas liegt der kleinste National Park Chiles Pali Aike (übersetzt Teufelsland). Wir haben ein Auto gemietet und sind losgefahren. Kaum waren wir aus dem Stadtgebiet draussen war um uns herum nichts als Grasasteppe. Die ist aber wunderschön!

Vulkankrater Pali Aike

Auf dem Weg dorthin neben Guanakos sehen wir auch viele Anlagen zu Ölförderung, einer der wichtigsten Einnahmequellen der Region. Angekommen dürfen wir 4.ooo Pesos (5 chf) pP Eintritt bezahlen. Danach könnten wir die Vulkanlandschaft bewundern.

Wettertechnisch hatten wir eins der wärmsten Tage hier im Süden. Die Vulkanlandschaft ist schon beeindruckend.

Zum 2. Krater sind wir ca. 40 Minuten durch scharfe Lavasteine gelaufen. Vor uns eröffnet sich ein farbliches Spektakel.

Am Schluss führen wir zu der Lagune. Dort sahen wir Flamingos und einen Fuchs. Guanakos und Nandus hat es überall.