Archiv des Autors: DaSt: Daniela & Stefan's Genusswelt

Dänische Riviera, Nordseeland

8.-9. Tag, von Hillerød über Gilleleje nach Tisvilde, 52.6km, bei 14°C und starkem Wind 🌬️

Unsere Route führte uns von Hillerød über Gilleleje bis nach Tisvilde, und wir erlebten einen Tag voller Wind, kühler Temperaturen, aber auch beeindruckender Landschaften und kulinarischer Pausen.

Der Start unserer Tour in Hillerød war verheissungsvoll. Der Wind blies uns von Anfang an kräftig entgegen und die kühlen Temperaturen forderten uns heraus, aber unsere Entschlossenheit liess uns weiter in die Pedale treten.
Unser erstes grosses Ziel war Gilleleje, eine charmante Hafenstadt an der Küste. Nach einigen Stunden Fahrt, die uns durch grüne Wälder und entlang malerischer Felder führte, erreichten wir endlich unser Etappenziel. In Gilleleje legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Wir entschieden uns für ein kleines Café am Hafen, das uns mit Chailatte und Churros verwöhnte. Der warme Chailatte war genau das Richtige, um uns von innen zu wärmen und die Churros gaben uns die nötige Energie für den Rest der Tour.

Nach dieser erfrischenden Pause setzten wir unsere Fahrt entlang der Küste fort. Die Aussicht auf das Meer war atemberaubend – die Weite des Wassers, das Spiel der Wellen und die frische Seeluft machten diese Etappe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Wind hatte zwar nicht nachgelassen, aber die Schönheit der Küstenlandschaft lenkte uns davon ab.

Schliesslich erreichten wir Tisvilde (ich finde den Namen so schön), unser Endziel für den Tag. Wir hatten uns auf unser Hotel gefreut, und es enttäuschte uns nicht. Das Hotel,  Helenekilde Badehotel, bot nicht nur eine komfortable Unterkunft, sondern auch einen freundlichen Service und eine warme Atmosphäre, die uns sofort das Gefühl gab, willkommen zu sein.

Zum Nachtessen gingen wir in Restaurant von Edel. Sehr fein 👌🏻.

Wir bleiben 2 Nächte hier. Am zweiten Tag gingen wir spazieren.

Geplant waren drei Nächte aber am Samstag regnet es ziemlich somit reisen wir einen Tag früher ab. Nächster Stop: Aarhus.

Tour zum Schloss Frederiksborg

7. Tag, Kopenhagen- Hillerød 38.5km, 🌞 18°C

Wir hatten unsere 40 km lange Tour nur aus einem Grund geplant: das Schloss Frederiksborg zu besichtigen. Deswegen fuhren wir auf dem direkten Fahrrad-Weg, grösstenteils entlang der Autobahn.

Es hat sich gelohnt: das Schloss Frederiksborg ist atemberaubend. Dieses beeindruckende Bauwerk, das auf drei kleinen Inseln in einem See thront, ist ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Die prunkvollen Säle und kunstvollen Details im Inneren des Schlosses haben uns besonders beeindruckt. Auch der Schlossgarten, mit seinen perfekt gepflegten Hecken und kunstvollen Statuen, war ein Highlight unseres Besuchs.

Übernachtet haben wir im neuen Zleep Hotel, das sehr komfortabel war.

Unser Abendessen genossen wir im Restaurant Teddy. Das Essen war vorzüglich und die Weine hervorragend.

Es war ein rundum gelungener Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kopenhagen und Malmö

4.-6. Tag, 30.5 km mit dem 🚴🏻‍♀️ und 30km mit dem 🚆 aufgrund starken Regens.

Wir fuhren auf direktem Weg nach Køge, da für die Mittagszeit starker Regen angekündigt war. In Køge nahmen wir die S-Bahn weiter nach Kopenhagen. Dort konnten wir sofort ins Hotel einchecken, da unser Zimmer schon bereit war. Mit der Unterkunft sind wir sehr zufrieden. Wir bleiben drei Nächte im Hotel Mayfair, das sich in der Nähe des Bahnhofs befindet. Ab 17 Uhr soll die Schlechtwetterphase vorbei sein.

Die Stadt Kopenhagen
Die Fahrräder sind sicher im Hof des Hotels verstaut. Unser Zimmer im Mayfair Hotel ist sehr gut. Das Hotel ist unweit von Bahnhof entfernt. Es herrscht eine positive und gelassene Atmosphäre. Das Frühstück ist fantastisch!

Kopenhagen haut uns nicht um. Ist aber eine sehr relaxte Stadt! Ausserhalb der Einkaufsmeile und Touristenmeile ist es sehr ruhig und beschaulich.

Die Fahrradwege sind das beste was wir je gesehen haben! Es ist ein respekvolles miteinander. Sehr eindrucksvoll! Es funktioniert einwandfrei.

17.6.24 Ausflug von Kopenhagen nach Malmö: Ein Tag in der Nachbarstadt

Kopenhagen ist eine pulsierende Metropole, die viel zu bieten hat. Doch wenn man einen Tapetenwechsel brauchen, ist ein Tagesausflug ins schwedische Malmö eine entspannte Option. Die kurze Entfernung und die einfache Anreise machen Malmö zu einem beliebten Ziel, auch wenn es auf den ersten Blick nicht viel Besonderes zu bieten scheint.

Die Reise von Kopenhagen nach Malmö ist denkbar einfach. Dank der Öresundbrücke, die die beiden Städte verbindet, dauert die Fahrt mit dem Zug nur etwa 35 Minuten. Die Züge fahren alle 15 Minuten.

Empfehlenswert ist zum Beispiel die Food Hall. Ansonsten einfach laufen und entdecken.

Von Stege nach Rødvig

Tag 3, 73km, Sonnenschein und starker Wind. 15-18 Grad.

Heute begann der Tag mit einem kräftigen Frühstück, das uns die nötige Energie für die bevorstehende Strecke lieferte. Gestärkt und motiviert machten wir uns auf den Weg.

Landschaft und Route
Unsere Route führte uns vorbei an weitläufigen Gemüsefeldern, die in der morgendlichen Sonne glänzten. Die frischen Farben der Felder boten einen wunderbaren Kontrast zum blauen Himmel.

Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Küste. Der Blick auf das Meer, begleitet von der frischen Brise, war atemberaubend. Der starke Wind stellte zwar eine Herausforderung dar, aber die Schönheit der Landschaft entschädigte uns für die Anstrengungen.

Wetter
Der Tag war geprägt von Sonnenschein und starkem Wind, bei angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Trotz des Windes genossen wir die sonnigen Abschnitte und freuten uns über die klaren, warmen Momente.

Übernachtung

Wir übernachten in Hotel Klienten. Unser Zimmer mit Balkon und Meerblick ist sehr komfortabel. Zum Nachtessen gab es Barbecue. Wir fühlen uns wohl hier.

Fazit
Nach 73 km erreichten wir schliesslich Rødvig. Die Kombination aus Küstenlandschaft, grünen Feldern und abwechslungsreichem Wetter machte diesen Tag zu einem wunderbaren Erlebnis. Wir freuen uns schon auf die nächsten Etappen unserer Reise.

Insel Møn: „Berg“ausflugs-Etappe

2. Tag, Stege, Ausflug zum Møns Klint, 50km. Sonne, Wind und Regen 13-15 Grad

Unser Ausflug auf der idyllischen Insel Møn begann mit einer kleinen Herausforderung: Wir hatten ein gemütliches Motel gebucht, doch zu unserer Überraschung gab es im ganzen Ort keine Möglichkeit, zu frühstücken. Die einzige Bäckerei vor Ort hatte leider ihre Türen geschlossen. Glücklicherweise fanden wir etwas entfernt eine neue Bäckerei, Øbageren, die uns mit einem köstlichen Frühstück überraschte und unseren Morgen rettete.

Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zu Møns Klint. Die Fahrt dorthin war bereits ein Erlebnis für sich – bergig und malerisch.

Angekommen, wurden wir von der atemberaubenden Schönheit der Kreidefelsen begrüßt. Møns Klint ist wirklich ein Naturspektakel und bietet atemberaubende Ausblicke, die jeden Schritt den steilen Pfad hinauf lohnenswert machen.

Auf der Rückfahrt mussten wir zwei Mal anhalten, bis die Regenschauer vorübergezogen waren. Trotz dieser kurzen Unterbrechungen genossen wir die Fahrt durch die schöne Landschaft der Insel.

Den Tag rundeten wir mit einem Abendessen in einer alten Brauerei, Restaurant Det Gamle Bryghus, ab. Das Ambiente war gemütlich und das Essen hervorragend – der perfekte Abschluss eines gelungenen Ausflugstages.

Entdecke die Magie: Tour von Gedser nach Stege

1. Tag, 80km bei Wind, Sonne und Regen.

Stell dir vor: Der Wind weht dir um die Nase, die Wellen rauschen im Hintergrund, und vor dir erstreckt sich ein gut ausgebauter Radweg, der sich wie ein Band durch die atemberaubende Landschaft Dänemarks zieht. Das ist die Fahrrad Tour von Gedser nach Stege – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest!

Start in Gedser – Das Abenteuer beginnt

Durch die Kornfelder

Die ersten Kilometer führen uns entlang  der endlose Kornfelder. Das satte Grün der Felder strahlt in der Sonne, und das sanfte Rauschen der Ähren im Wind begleitet uns auf unserer Reise. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und einfach nur die Schönheit der Natur geniessen. Die Wege sind perfekt für Radfahrer ausgebaut, sodass wir uns voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren können.

Entlang der Küste – Ein Naturparadies

Weiter geht entlang der malerischen Küste. Das Meer glitzert in der Sonne. Hier ist die Natur in ihrer reinsten Form zu erleben. Selbst wenn der Himmel sich mal bedeckt zeigt und ein leichter Regen niedergeht, verliert die Landschaft nichts von ihrem Reiz. Im Gegenteil – die frische Luft und die Tropfen auf der Haut machen das Abenteuer nur noch intensiver.

Unsere Reise startet in Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks. Schon hier spürt man den Geist des Abenteuers. Mit dem Wind im Rücken, der oft kräftig bläst und manchmal sogar eine Herausforderung darstellt, machen wir uns auf den Weg. Doch keine Sorge, die gut ausgebauten Radwege lassen uns sicher und komfortabel vorankommen.

Kulturelles auf dem Weg – Fanefjord Kirke (Wikipedia)

Das Ziel – Stege

Nach vielen Kilometern und unvergesslichen Eindrücken erreichen wir schliesslich Stege. Die Stadt begrüsst uns mit ihrem maritimen Flair und historischen Gebäuden. Hier kann man die Tour bei einem gemütlichen Bummel durch die Strassen oder einem entspannten Abendessen ausklingen lassen. Achtung: die meisten Restaurants schliessen um 20 Uhr!

Wir wohnen im Motel Stege. Sauber und sehr ruhig. Bleiben 2 Nächte hier.

Fazit: Ein vielversprechender Anfang

Die Fahrrad Tour von Gedser nach Stege ist mehr als nur eine Radtour – sie ist ein Erlebnis für alle Sinne. Egal, ob bei Sonnenschein oder im Regen, entlang der Küste oder durch die Kornfelder – diese Tour bietet alles, was das Radfahrer-Herz begehrt. Also, schnapp dir dein Fahrrad und erlebe das Abenteuer selbst!

Mit dem Nightjet in das Abenteuer: Start unserer Dänemark-Radtour

Reisetag 1&2, Zürich (CH) – Berlin (D) – Rostock (D) – Gedser (DK), 28km.

Start der Reise mit dem Nightjet
Unsere Reise begann am Zürcher Hauptbahnhof, wo wir den Nightjet nach Berlin bestiegen. Der Schlafwagen im EuroNightjet steht für Gemütlichkeit. Abteil für zwei Personen mit eigener Dusche und WC, Handtücher und Toilettenartikel (unter anderem Seife, Hausschuhe und Ohropax), gute Betten.

Eine ruhige Atmosphäre und der gleichmässige Rhythmus des fahrenden Zuges sorgten für eine gute Nacht. Während die Landschaften vorbeizogen, fühlten wir uns wie in einem Hotelzimmer, nur dass dieses Hotel sich auf Schienen befand und uns in den Schlaf wiegte.
Am nächsten Morgen erreichten wir Berlin mit 30 Minuten Verspätung, ausgeruht nach einem à la carte  Frühstück.

In Berlin müssten wir den Regionalzug nehmen statt den gebuchten IC. Er kamm nie an und meldete eine Verspätung von 2.5 Stunden! In Rostock angekommen, machten wir uns auf den 12 Kilometer langen Weg zum Fährhafen. Die volle Regenmontur schützte uns vom starken Regen. Die Überfahrt nach Dänemark haben wir im trockenen genossen.

Bis zu unserem Hotel MejeriGaarden waren es noch 8 Kilometer vom Gedser Havn. MejeriGaarden Bed & Breakfast ist eine charmante Unterkunft eingebettet in eine ruhige und grüne Umgebung. Hier findet man eine perfekte Kombination aus gemütlichem Komfort und dänischer Gastfreundschaft.
Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet und strahlen eine warme und einladende Atmosphäre aus.

Nach einem köstlichen Abendessen entspannen wir uns im beheizten Zimmer und freuen uns auf die erste Etappe unserer Reise

Rückreise von Split nach Zürich

30. Juni – 3. Juli 2023
Eine abenteuerliche Rückreise von Split nach Zürich: Über Ankona und Bologna

Die Rückreise von einem aufregenden Urlaub kann genauso spannend sein wie die eigentliche Reise selbst. Auf unserem Weg zurück von Split nach Zürich entschieden wir uns für die schnellste Route, die uns durch verschiedene Städte führte. Von der kroatischen Küste aus nahmen wir eine Fähre nach Ankona, um anschliessend mit dem Zug nach Bologna zu fahren. Und schliesslich setzten wir die Reise fort und erreichte Zürich mit einem Direktzug. Diese Route war nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bot auch die Möglichkeit, verschiedene Orte zu entdecken. Hier ist mein Bericht über diese Rückreise.

Split, 30. Juni 2023

Split ist nach Zagreb, die zweitgrösste Stadt Kroatiens. Die Serie Game of Thrones wurde ab der 4. Staffel auch hier in Split gedreht! Der historischen Diokletianspalast liegt mitten in der Altstadt und hier wurde am Stadtmuseum die berühmte Szene „Kill the Masters“ gedreht. Des Weiteren wurde auch im Gewölbekeller des Palastes gefilmt.

Zum Nachtessen gingen wir in ZOI. Es war sehr fein und sehr teuer. Split und Hvar sind definitiv Abzocker Städte.

Ancona, 1. Juli 2023

Am frühen Morgen, machten wir uns auf den Weg zum Hafen, um die Fähre nach Ancona zu nehmen. Obwohl es vorher kräftig geregnet hat, genau während unserer Fahrt machte der Regen eine Pause. In einem kleinen Cafe im Hafen früstückten wir noch Kaffee und Croissants.
Check in und Kabinebezug war schnel und einfach. Die Marco Polo Fähre der Jadrolinija ist sehr alt aber gut unterhalten. Ales ist sauber und ordentlich. Die Aufenthaltungsräume sind renoviert worden und sehen einladend aus. Das Restaurant ebenfalls.
Die Fahrt war, trotz Regen, ruhig. Nach neun Stunden erreichten wir Ancona.

Ancona ist bekannt für seine historische Altstadt, die von den Römern geprägt wurde. Nach einem feinen Abendessen schauten wir die Stadt an. Sie machte einen netten Eindruck auf uns. Das Hotel, Grand Hotel Palace, in welches wir übernachteten ist sehr nett. Neu, schön eingerichtet und ganz nette und zuvorkommende Mitarbeiter.

Bologna, 2. Juli 2023

Die Zugfahrt von Ancona nach Bologna war angenehm und bot herrliche Ausblicke auf die italienische Landschaft.

In Bologna angekommen, gingen wir zuerst zum Hotel um unsere Fahrräder sicher abzustellen. Wir wohnen im Royal Hotel Carlton, ein altes typisch amerikanisches Hotel.

Bologna ist für gut erhaltene mittelalterliche Architektur und erstklassige Küche bekannt. Wir nutzten unseren Tag, um die berühmte Piazza Maggiore zu besuchen, die von majestätischen Gebäuden umgeben ist. Wir spazierten auch durch die Wohnquartiere. Hand aufs Herz, wir sind von Bologna sehr enttäuscht. Alles ist schmuddelig, alt und am zerfallen. Schade für die Stadt.

In Taverna del Postiglione probierten wir auch lokale Spezialitäten.

Zugfahrt nach Zürich, 3. Juli 2023

Nach Bologna traten wir die letzte Etappe unserer Rückreise an. Zuerst stossen wir im Hotelgarten auf die letzte Etappe an.

Glücklicherweise gab es einen Direktzug, der uns bequem und schnell nach Zürich brachte. Die Zugfahrt durch die italienische und schweizerische Landschaft war sehr interessant. Wir konnten die Alpen im Hintergrund bewundern und die malerischen Dörfer entlang der Strecke bestaunen. Die Zugfahrt war auch eine grossartige Gelegenheit, um sich zu entspannen und die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren zu lassen.

Fazit

Unsere Rückreise von Split nach Zürich über Ankona und Bologna war zweifellos ein aufregendes Abenteuer. Von der Fährfahrt über die Adria bis hin zur Erkundung der historischen Städte Ankona und Bologna bot uns diese Route eine Vielzahl von Eindrücken und Erlebnissen. Es ist erstaunlich, wie eine sorgfältige Auswahl der Transportmittel und Routen dazu beitragen kann, die gesamte Reiseerfahrung zu bereichern.

Insel Hvar

27. – 29. Juni 2023

Stadt Hvar: Eine gemischte Erfahrung auf der beliebten Insel

Bei unserer Ankunft auf der Insel Hvar mit dem Ausflugsschiff Frane war der erste Eindruck von strahlend blauem Himmel und glühender Hitze geprägt. Das Meer hatte eine atemberaubende Farbe und war kristallklar. Doch bald mussten wir feststellen, dass unsere Erwartungen nicht vollständig erfüllt wurden. Die Insel war überfüllt mit Touristen, insbesondere aus Amerika. Die Hafenstadt bot kaum Strände und es gab nur wenige Bäume. Unser Hotel entpuppte sich als Pop-Art-Hotel, das hauptsächlich von jungen Amerikanern frequentiert wurde. Trotzdem stellte es sich als das beste Hotel mit Poolmöglichkeiten auf Hvar heraus.

Die atemberaubende Schönheit des Meeres und der klare Himmel waren zweifellos die Höhepunkte unserer Ankunft auf Hvar. Die Farben waren so intensiv, dass es schwer war, den Blick davon abzuwenden. Doch als wir uns der Hafenstadt näherten, wurde uns bewusst, dass mit einer grossen Menschenmenge zu rechnen ist.

Die Anwesenheit zahlreicher Touristen, vor allem aus Amerika, dominierte das Bild auf Hvar. Obwohl Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Insel ist, hatte ich gehofft, ein ruhigeres und authentischeres Erlebnis zu finden. Die überfüllten Strassen und Plätze trübten jedoch meinen Eindruck. Es schien, als ob Hvar vor allem darauf ausgerichtet war, den Massentourismus anzuziehen.

29. Juni 2023, Überfahrt nach Stari Grad, 44km

Unsere letzte Etappe. Die Bedingungen waren ideal: strahlend blauer Himmel, eine leichte Brise, die die angenehme Frische des Morgens mit sich brachte. Es fühlte sich an, als ob die Natur selbst uns dazu einlud, diese wunderschöne Insel zu erkunden.

Während unserer Fahrt wurden wir von der beeindruckenden Vielfalt der Landschaften überrascht, die sich vor uns ausbreiteten. Der Duft von Lavendelfeldern umhüllte die Luft und zauberte ein beruhigendes Aroma. Es war fast so, als ob die Felder mit ihrer violetten Pracht die Seele der Insel einfingen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und hielten an, um einen Moment innezuhalten und die Schönheit der Natur in uns aufzunehmen.

Die Fahrt führte uns weiter durch Olivenplantagen, wo sich die Bäume in sanften Bewegungen im Wind wiegten. Der Anblick der silbernen Blätter, die im Sonnenlicht glänzten, war einfach atemberaubend. Es war ein Moment der Ruhe und Gelassenheit, in dem wir uns mit der Natur verbunden fühlten.

Auf unserem Weg stiessen wir auf Rebberge, die sich in sanften Hügeln ausbreiteten.

Unser kleiner Umweg führte uns durch die malerischen Ortschaften Jelsa und Vrboska. Jelsa strahlte mit seinem Charme und seiner traditionellen Architektur. Die engen Gassen waren gesäumt von charmanten Steinhausfassaden und farbenfrohen Blumenkästen. Es war ein Ort, der Geschichten zu erzählen schien und uns in vergangene Zeiten zurückversetzte.

Vrboska hingegen enttäuschte ein wenig unsere Erwartungen. Es fehlte ihm an dem einzigartigen Charme, den Jelsa ausstrahlte. Dennoch genossen wir die Fahrt entlang der Küste zwischen den beiden Orten. Das glitzern des Meeres begleitete uns auf unserem Weg, und der Ausblick auf die Küstenlinie war einfach atemberaubend. Die Kombination aus azurblauem Wasser, schroffen Felsen und grünen Pinienbäumen war ein Fest für die Augen.

Insgesamt war diese Fahrradtour ein unvergessliches Erlebnis. Die Schönheit der Landschaft, die Aromen und Geräusche der Natur, die charmanten Dörfer und die malerische Küste schufen zusammen eine perfekte Kulisse. Solche Momente erinnern uns daran, wie wichtig es ist, die Welt um uns herum zu erkunden und die kleinen Wunder zu schätzen, die sie für uns bereithält.

Fantastisches Hotel in Stari Grad

Unser Aufenthalt in Stari Grad begann mit einer angenehmen Überraschung, als wir im Hotel Heritage Villa Apolon eintrafen. Schon von außen war die Villa ein echter Hingucker, aber als wir unser Zimmer betraten, waren wir absolut begeistert.

Das Hotel Heritage Villa Apolon strahlte einen charmanten und eleganten Flair aus. Die historische Architektur der Villa fügte sich perfekt in die umliegende Umgebung ein. Die Zimmer waren geschmackvoll eingerichtet und verfügten über alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen konnte.

Unser Zimmer war einfach umwerfend. Der Blick aus dem Fenster bot eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die malerische Stadt Stari Grad. Die Einrichtung war stilvoll und komfortabel zugleich. Das Bett war herrlich bequem, und wir hatten genug Platz, um uns auszubreiten und uns wie zu Hause zu fühlen. Das Badezimmer war makellos sauber und modern gestaltet. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass es einen besseren Ort zum Übernachten in Stari Grad geben könnte.

Das Personal war äusserst freundlich und zuvorkommend. Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und gaben uns tolle Tipps für Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Die Lage des Hotels war ebenfalls ideal. Es lag nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, so dass wir bequem die charmanten Gassen von Stari Grad erkunden konnten. Auch der Hafen war um die Ecke.

Alles in allem war unser Aufenthalt im Hotel Heritage Villa Apolon in Stari Grad ein absoluter Traum. Die wunderschöne Villa, das fantastische Zimmer und das freundliche Personal haben unseren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wenn wir jemals wieder nach Stari Grad kommen, werden wir auf jeden Fall wieder hier übernachten.

Das Abendessen im Restaurant Antika war ausgezeichnet.

Trogir – Split – Bol

28km bis Split dann Fähre und 36km plus 600 Höhenmeter bis Bol

Unsere längste und härteste Etappe! Kaum in Supetar (Insel Brač) angekommen (13.00) gings steil rauf. Für 10km brauchten wir fast 3 Stunde! Zum Glück ist Brač bewaldet. Somit könnten wir uns im Schatten ausruhen und etwas abkühlen. Um 18.30 sind wir ins Lifestyle Hotel Vitar angekommen.

Zum Nachtessen gingen wir ins Ribarska Kućica. Es war sehr fein und wir haben einen einheimischen Weisswein getrunken der eins von besten bis jetzt war.

Eine bezaubernde Promenade:
Die Promenade von Bol ist ein absolutes Highlight und sollte bei einem Besuch keinesfalls verpasst werden. Sie führt entlang der Küste und bietet einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Was diese Promenade jedoch wirklich einzigartig macht, sind die umgebenden Pinienbäume. Ihre grünen Kronen spenden angenehmen Schatten und verleihen der Promenade eine natürliche Schönheit. Ein Spaziergang entlang dieser Promenade ist ein wahrer Genuss für die Sinne.

Am zweiten Abend folgten wir der Empfehlung der Rezeptionistin und begaben uns zum Abendessen ins Boket78. Es entpuppte sich als ein fantastisches Restaurant mit einer vielfältigen und abwechslungsreichen Speisekarte.

Fazit: Bol ist ein Ort, der es verdient, entdeckt zu werden. Trotz der vielen Besucher hat die Stadt ihren ruhigen und charmanten Charakter bewahrt. Die Promenade, umgeben von Pinien, ist ein malerischer Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Und mit einem Hotel, das eine fantastische Dachterrasse bietet, wird der Aufenthalt in Bol zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn Sie nach einem besonderen Ort suchen, der sowohl Ruhe als auch Schönheit bietet, dann ist Bol definitiv die richtige Wahl.

Šibenik

22.Juni 2023, 5. Etappe Biograd – Šibenik, 62km

23. Juni 2023, Nationalpark Krka

Den ganzen Tag haben wir im Nationalpark Krka verbracht. Mit dem Linienbus um 11:15 für 4.20€ nach Laškovica gefahren. 3km müssten wir bis zum Roški Slap laufen. Nachdem wir für 40€ Eintritt bezahlt haben müssten zuerst den Roški Slap suchen. Angeschrieben war nichts.

Danach müssen wir feststellen dass wir nicht bis zum Haupteingang kommen und gestrandet sind. Auf der Parkkarte sind sämtliche Botsverbindungen eingezeichnet aber nicht machbar! Alle Verbindungen sind nur ab Haupteingang machbar. Somit müssten wir ein Taxi von Šibenik kommen lassen.

Der eine Ausflugsboot ging zurück zum Haupteingang aber wollte / könnte uns nicht mitnehmen. Das Personal hat keine Ahnung wie wo was!

Mit dem Taxi fuhren wir bis Lozovac, Haupteingang. Während der Fahrt hat es geregnet. Wir überlegten uns kurz nicht in den Park zu gehen. Da wir mehrere blauen „Flecken“ am Himmel gesehen haben, entschieden wir und doch reinzugehen. Das war eine gute Entscheidung: keine Leute und eine sehr spezielle Atmosphäre nach dem Regen.

Tagesabschluss haben wir im Restaurant Le Jardin mit feinem Essen gefeiert.

4. Etappe Mali Lošinj – Biograd na Moru, 44km

21. Juni 2023. Am Morgen früh um 9.30 lief der Krilo Katamaran aus Mali Lošinj Richtung Zadar aus. In Zadar müssten wir zum Fähre Hafen um nach Insel Ugljan zu kommen. Wir wählten den Weg über die Inseln weil die Hauptverbindung nicht Fahrrad freundlich ist. Dafür über die Inseln ist es friedlich und schön.

In Biograd übernachten wir in einem „Bustouristen“ Hotel: Kornati.

Mali Lošinj

18. – 21. Juni 2023, 3. Etappe 57km

Die Insel Lošinj ist ein Teil der Inselgruppe Cres-Lošinj und gehört zur westlichen Inselkette der Kvarner-Inseln innerhalb der Kvarner-Bucht, die zusammen mit der Bucht von Triest den am tiefsten ins europäische Festland hineinragenden Teil des Mittelmeeres darstellt. Die Inselgruppe Cres-Lošinj erstreckt sich vom Nordwesten zum Südosten in einer Länge von 99 km und hat eine Gesamtfläche von 513 km², was 16 % der Gesamtfläche aller adriatischen Inseln ausmacht.
Meer von hoher Qualität und erstklassige Luft mit über 200 Sonnentagen im Jahr sowie 1018 Pflanzenarten, von denen 939 der autochthonen Flora gehören, machen aus Lošinj ein Aromatherapie-Zentrum und Brennpunkt der Vitalität und des Gesundheitstourismus – eine ökologisch bewusste und moderne Destination.

Paradise

Wir übernachten im Hotel Bellevue in der Čikat Bucht. Das Hotel ist absolut traumhaft! Es besticht nicht nur durch seine perfekte Lage, sondern auch durch seine wunderschöne Ausstattung. Die Lage des Hotels ist einfach unschlagbar. Eingebettet in die atemberaubende Landschaft, bietet es einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Aber das Beste kommt noch: Das Frühstücksbuffet im Hotel ist einfach fantastisch! Es ist ohne Zweifel eines der besten Buffets, die ich je gesehen habe.

Wandern

Am ersten Tag unternahmen wir eine Wanderung entlang der Küste bis nach Veli Lošinj. Der Weg war wunderschön, aber aufgrund der Hitze auch etwas anstrengend. Am Ende mussten wir noch über den Hügel gehen. Die gesamte Tour dauerte etwa 3 Stunden! Als Belohnung gönnten wir uns in Veli Lošinj ein Radler. Auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir auf der anderen Seite ebenfalls entlang der Küste. Für den Rückweg benötigten wir eine Stunde.

Veli Lošinj

Über die Halbinsel Istrien nach Mali Lošinj

16. / 17. Juni 2023

Istrien, die malerische Halbinsel im Norden Kroatiens, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Mit seinem milden mediterranen Klima, atemberaubenden Küstenlandschaften und historischen Dörfern ist diese Region der ideale Ort für ein unvergessliches Fahrradabenteuer.

Erste Etappe: Brijuni – Labin, 48,7km

Auf Nebenstrassen rauf und runter: Sonne, Hitze, Gewitter, Regen. Am ersten Fahrtag hatten wir alles.

Übernachtung im Hotel Peteani.
Das Hotel bietet eine wunderschöne und moderne Einrichtung, die es für uns zu einem Boutique-Hotel macht. Die Küche im Hotel ist hervorragend und auch die Weinkarte kann sich sehen lassen. Während unseres Aufenthalts haben wir eine einheimische istrische rote Rebsorte entdeckt, den Teran.

2. Etappe Labin – Cres, 50km

Am 17. Juni 2023 sind wir problemlos im Guest House Neho in Cres angekommen. Die Route dorthin war wunderschön und nachdem wir alle Autos, die mit uns auf der Fähre waren, an uns passieren lassen, wurde es sehr ruhig. Die meiste Zeit ging es bergauf, erst 8 Kilometer vor dem Ort Cres mussten wir nicht mehr kräftig in die Pedale treten.

Das Guest House selbst ist äusserst charmant. Unser Badezimmer ist brandneu und hochmodern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und bieten alles, was man braucht. Der Frühstück ist sehr gut. Einzig bezahlen mit der Karte ist nicht möglich.