Die Route stand fest, der erste Flug gebucht: Heute, am 30. November, starteten wir unsere Reise nach Südostasien. Mit der Swiss ging es von Zürich auf direktem Weg nach Bangkok (BKK), der ersten Etappe unserer Anreise.
Bald geht’s los!Unser Flieger Boeing 777
Der Flug war ruhig. Wir hatten genug Platz in der Premium Economy. Apero und Nachtessen waren sehr gut. Wir konnten uns ein wenig ausruhen.
AperoNachtessen Frühstück
Der Aufenthalt in Bangkok war kurz und strategisch gewählt, um direkt den Anschluss nach Chiang Mai (CNX) zu nehmen. Damit haben wir uns entschieden, die ersten Nächte im entspannten Norden Thailands zu verbringen und den Trubel Bangkoks für später aufzuheben.
Was für eine Unterkunft! Unser Hotel, die Merchant Villa in Chiang Mai, ist nicht nur innen sehr stilvoll, sondern vor allem die Lage in diesem wunderschön gepflegten Park ist einmalig. Eine ruhige und grüne Oase mitten in der Stadt. Perfekt! Hier bleiben wir bis Freitag, 5. Dezember.
30. Juni – 3. Juli 2023 Eine abenteuerliche Rückreise von Split nach Zürich: Über Ankona und Bologna
Die Rückreise von einem aufregenden Urlaub kann genauso spannend sein wie die eigentliche Reise selbst. Auf unserem Weg zurück von Split nach Zürich entschieden wir uns für die schnellste Route, die uns durch verschiedene Städte führte. Von der kroatischen Küste aus nahmen wir eine Fähre nach Ankona, um anschliessend mit dem Zug nach Bologna zu fahren. Und schliesslich setzten wir die Reise fort und erreichte Zürich mit einem Direktzug. Diese Route war nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bot auch die Möglichkeit, verschiedene Orte zu entdecken. Hier ist mein Bericht über diese Rückreise.
Split, 30. Juni 2023
Split ist nach Zagreb, die zweitgrösste Stadt Kroatiens. Die Serie Game of Thrones wurde ab der 4. Staffel auch hier in Split gedreht! Der historischen Diokletianspalast liegt mitten in der Altstadt und hier wurde am Stadtmuseum die berühmte Szene „Kill the Masters“ gedreht. Des Weiteren wurde auch im Gewölbekeller des Palastes gefilmt.
Hier lebte Sigmund Freud
Zum Nachtessen gingen wir in ZOI. Es war sehr fein und sehr teuer. Split und Hvar sind definitiv Abzocker Städte.
Ancona, 1. Juli 2023
Am frühen Morgen, machten wir uns auf den Weg zum Hafen, um die Fähre nach Ancona zu nehmen. Obwohl es vorher kräftig geregnet hat, genau während unserer Fahrt machte der Regen eine Pause. In einem kleinen Cafe im Hafen früstückten wir noch Kaffee und Croissants. Check in und Kabinebezug war schnel und einfach. Die Marco Polo Fähre der Jadrolinija ist sehr alt aber gut unterhalten. Ales ist sauber und ordentlich. Die Aufenthaltungsräume sind renoviert worden und sehen einladend aus. Das Restaurant ebenfalls. Die Fahrt war, trotz Regen, ruhig. Nach neun Stunden erreichten wir Ancona.
Ancona ist bekannt für seine historische Altstadt, die von den Römern geprägt wurde. Nach einem feinen Abendessen schauten wir die Stadt an. Sie machte einen netten Eindruck auf uns. Das Hotel, Grand Hotel Palace, in welches wir übernachteten ist sehr nett. Neu, schön eingerichtet und ganz nette und zuvorkommende Mitarbeiter.
Bologna, 2. Juli 2023
Die Zugfahrt von Ancona nach Bologna war angenehm und bot herrliche Ausblicke auf die italienische Landschaft.
In Bologna angekommen, gingen wir zuerst zum Hotel um unsere Fahrräder sicher abzustellen. Wir wohnen im Royal Hotel Carlton, ein altes typisch amerikanisches Hotel.
Bologna ist für gut erhaltene mittelalterliche Architektur und erstklassige Küche bekannt. Wir nutzten unseren Tag, um die berühmte Piazza Maggiore zu besuchen, die von majestätischen Gebäuden umgeben ist. Wir spazierten auch durch die Wohnquartiere. Hand aufs Herz, wir sind von Bologna sehr enttäuscht. Alles ist schmuddelig, alt und am zerfallen. Schade für die Stadt.
Nach Bologna traten wir die letzte Etappe unserer Rückreise an. Zuerst stossen wir im Hotelgarten auf die letzte Etappe an.
Glücklicherweise gab es einen Direktzug, der uns bequem und schnell nach Zürich brachte. Die Zugfahrt durch die italienische und schweizerische Landschaft war sehr interessant. Wir konnten die Alpen im Hintergrund bewundern und die malerischen Dörfer entlang der Strecke bestaunen. Die Zugfahrt war auch eine grossartige Gelegenheit, um sich zu entspannen und die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren zu lassen.
Po
Fazit
Unsere Rückreise von Split nach Zürich über Ankona und Bologna war zweifellos ein aufregendes Abenteuer. Von der Fährfahrt über die Adria bis hin zur Erkundung der historischen Städte Ankona und Bologna bot uns diese Route eine Vielzahl von Eindrücken und Erlebnissen. Es ist erstaunlich, wie eine sorgfältige Auswahl der Transportmittel und Routen dazu beitragen kann, die gesamte Reiseerfahrung zu bereichern.
28km bis Split dann Fähre und 36km plus 600 Höhenmeter bis Bol
Unsere längste und härteste Etappe! Kaum in Supetar (Insel Brač) angekommen (13.00) gings steil rauf. Für 10km brauchten wir fast 3 Stunde! Zum Glück ist Brač bewaldet. Somit könnten wir uns im Schatten ausruhen und etwas abkühlen. Um 18.30 sind wir ins Lifestyle Hotel Vitar angekommen.
Split
Zum Nachtessen gingen wir ins Ribarska Kućica. Es war sehr fein und wir haben einen einheimischen Weisswein getrunken der eins von besten bis jetzt war.
Eine bezaubernde Promenade: Die Promenade von Bol ist ein absolutes Highlight und sollte bei einem Besuch keinesfalls verpasst werden. Sie führt entlang der Küste und bietet einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Was diese Promenade jedoch wirklich einzigartig macht, sind die umgebenden Pinienbäume. Ihre grünen Kronen spenden angenehmen Schatten und verleihen der Promenade eine natürliche Schönheit. Ein Spaziergang entlang dieser Promenade ist ein wahrer Genuss für die Sinne.
Am zweiten Abend folgten wir der Empfehlung der Rezeptionistin und begaben uns zum Abendessen ins Boket78. Es entpuppte sich als ein fantastisches Restaurant mit einer vielfältigen und abwechslungsreichen Speisekarte.
Fazit: Bol ist ein Ort, der es verdient, entdeckt zu werden. Trotz der vielen Besucher hat die Stadt ihren ruhigen und charmanten Charakter bewahrt. Die Promenade, umgeben von Pinien, ist ein malerischer Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Und mit einem Hotel, das eine fantastische Dachterrasse bietet, wird der Aufenthalt in Bol zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn Sie nach einem besonderen Ort suchen, der sowohl Ruhe als auch Schönheit bietet, dann ist Bol definitiv die richtige Wahl.
Istrien, die malerische Halbinsel im Norden Kroatiens, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Mit seinem milden mediterranen Klima, atemberaubenden Küstenlandschaften und historischen Dörfern ist diese Region der ideale Ort für ein unvergessliches Fahrradabenteuer.
Erste Etappe: Brijuni – Labin, 48,7km
Auf Nebenstrassen rauf und runter: Sonne, Hitze, Gewitter, Regen. Am ersten Fahrtag hatten wir alles.
Übernachtung im Hotel Peteani. Das Hotel bietet eine wunderschöne und moderne Einrichtung, die es für uns zu einem Boutique-Hotel macht. Die Küche im Hotel ist hervorragend und auch die Weinkarte kann sich sehen lassen. Während unseres Aufenthalts haben wir eine einheimische istrische rote Rebsorte entdeckt, den Teran.
2. Etappe Labin – Cres, 50km
Am 17. Juni 2023 sind wir problemlos im Guest House Neho in Cres angekommen. Die Route dorthin war wunderschön und nachdem wir alle Autos, die mit uns auf der Fähre waren, an uns passieren lassen, wurde es sehr ruhig. Die meiste Zeit ging es bergauf, erst 8 Kilometer vor dem Ort Cres mussten wir nicht mehr kräftig in die Pedale treten.
Das Guest House selbst ist äusserst charmant. Unser Badezimmer ist brandneu und hochmodern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und bieten alles, was man braucht. Der Frühstück ist sehr gut. Einzig bezahlen mit der Karte ist nicht möglich.
Hinter uns haben wir 14’000 gefahrene Kilometer. Start war am 28.11.2019 in Punta Arenas, Chile. Camper Abgabe ist in Santiago de Chile am 13. Feb. 2020. Wir haben uns zwischen Chile und Argentinien bewegt. Im südlichen teil, Patagonien, waren wir fast immer an der Grenze zwischen den beiden Ländern. Argentinien haben wir bis zu der bolivianische Grenze gesehen. Chile bis zu der peruanischen Grenze. Uns ist nie etwas passiert. Wir wurden nicht krank. Keine Bussen (einmal angehalten, Pass gesehen, ah Federer 👌🏻, weiterfahren 🤩). Keine Pannen. War eine sehr gute Reise mit vielen Highlights!
Hier paar Bilder von Unterwegs.
GrenzübergangHagel und Schnee„Endlose“ StrassenHeilige drei Könige haben von uns Fotos gemacht
Unterschied zwischen den beiden Ländern
Chile ist ähnlich wie die Schweiz: alles ist geordnet, sauber, korrekt, pünktlich, verlässlich aber veradministriert. Für alles braucht es länger und mehr Papier aber dafür stimmt es am Schluss. Leute sind höflich aber distanziert. Fast kein Englisch. Nicht mal in der Hauptstadt. An der Küste ist die englische Sprache etwas verbreiteter. Junge Leute versuchen selber zu lernen. Wir hatten paar gute Begegnungen mit jungen Chilenen. Sie klagen schlechtes Schulsystem und die Bemühungen vom Staat eigene Leute dumm zu behalten um sie besser ausnützen zu können. Deswegen gehen sie auf die Strasse und demonstrieren. Sie nennen es Revolution. Nebenbei erwähnt: in Chile ist alles privatisiert. Wasser auch! Das Land hat unzählige und seltene Bodenschätze. Die Minen sind in Japanischen und Chinesischen Händen.
Leute sind sehr verarmt. Ältere verkaufen jeden „Saich“ am Strassenrand, um überleben zu können.
Sehr viele Obdachlose!
Auf den Campingplätzen vermehrt kaltes Wasser.
Fisch und Meeresfrüchte Küche ist sehr gut.
Sehr gutes Internet, 3G&4G, gute Abdeckung
Gute Infrastruktur: Stromversorgung, Sportplätze auch in kleinen, abgelegenen Dörfer sind top!
Kreditkarte ist normal
Sehr gut ausgestattete Supermärkte.
Tolle Strassen (auch dank vielen Minen)
Allgemein eher teuer (für Nachtessen bezahlen wir um die 100 chf!)
Pisco Sour (Traubenbrand Cocktail) ist sehr fein 👌🏻🥂
Argentinien ist chaotisch, arm, ungenau, nicht gerade sauber, viel Polizeikontrollen. Die Leute sind freundlich, effizient und hilfsbereit. Lebemänner und Frauen. In den touristischen Orten ist Englisch „normal“.
Sehr arme Leute
In vielen Dörfern hat es keinen Strom und fliessendes Wasser
Strassen sind grossen teils Schotter Pisten
Überall Staub
In den Banken kann man kaum mehr als 50 chf abheben und noch zu horenden Gebühren
Bargeld ist gefragt. Kreditkarte ist nicht beliebt.
Das Essen ist sehr langweilig: Fleisch und Brot
Campingplätze sind meistens in sehr schlechtem Zustand
Internet, 3G, Unterwegs keine gute Abdeckung.
Habe ich vor paar Wochen geschrieben: „Uns gefällt bis jetzt Chile besser. Bin gespannt ob ich die Zeilen sehr verändern werde nach dem wir auch die Wüste Chiles gesehen haben.“
Norden Chiles ist sehr langweilig. Argentiniens Norden ist viel abwechslungsreicher und hat mehr Sehenswürdigkeiten. Patagonien, Süden, ist in beiden Ländern schön und sehenswert. In Chile halt kalt und nass. Infrastruktur ist in Chile viel besser. Somit ist es wichtig auf welche Waage die Vergleiche gestellt werden. So pauschal können wir nur sagen: gut das wir es gesehen haben, aber es ist nicht unser Kontinent.
Donnerstag, 30. Jan. 2020. Reisetag 86 von 101. 27°C, bis 50müM.
Iquique [iˈkike] ist eine Hafenstadt im Norden von Chile, hat 190’000 Einwohner, wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Ab 1556 wurden grosse Silber-Verkommen in der Mine in der Nähe ausgebeutet. Nach dem Ende der Kolonialzeit gehörte Iquique zunächst zu Peru. Im Jahr 1835 reiste Charles Darwin nach Iquique und beschrieb es als trostloses, heruntergekommenes Dorf, das selbst Wasser aus der Ferne einführen muss. Das einst ärmliche Fischerdorf entwickelte sich allmählich zu einer ansehnlichen Stadt und einem bedeutenden Seehafen. Ein Grund dafür war der aufkommende Salpeter-Handel. Der einst neben Antofagasta wichtigste Salpeterhafen Chiles hat an Bedeutung verloren, die Stadt ist nun Industriezentrum mit fisch- und erdölverarbeitenden Betrieben.
Die Anfahrt ist über eine 400m hohe Dünne. Der erste Eindruck war: gross und industriell. Die Fussgängerzone (eine lange Strasse) ist nicht schlecht. Sie versuchen immer mehr die alten Kolonialbauten zu renovieren. Die wenigen fertiggestellten sehen auch sehr schön aus.
Mit dem Ortsbus in die Stadt
Ehemaliges Casino jetzt Restaurant
Auch viele Kroaten leben hier
‚Casino‘ im inneren
schöne Fasade
und nur Fasade
Die Demonstrationen haben auch Iquique nicht verschont. Deswegen sind alle Banken verbarikadiert wie in den anderen chilenischen Städten auch.
Hier haben wir 2 Nächte im NH Hotel verbracht. Das Hotel ist 4km vom Zentrum entfernt. Somit fuhren wir mit dem Bus in die Stadt. Ticket kostet 500 Pesos pro Person (60 Rappen).
Blick aus dem Zimmer am Tag
und am Abend
Sind auch im besten Restaurant von Iquique Essen gegangen. War eins unseren besten Essen in Chile.
Cebiche warm
Pisco maker
Pisco
Pisco: Pisco Sour ist ein Cocktail aus der Sour-Familie. Die Basisspirituose ist Pisco, ein Traubenschnaps (Grappa), benannt nach der Stadt Pisco in Peru. Pisco Sour wird mit drei Teilen Pisco, je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar mit Eis gemixt und ins Glas abgeseiht. Ist sehr süfig und wir haben es gerne.