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Chiang Mai, 3. Dezember

⛰️ Tag 2: Der Weg ist das Ziel – Auf dem Monk’s Trail zum goldenen Gipfel
Nachdem wir gestern die Sauberkeit und die kulturellen Schätze innerhalb der Stadtmauern erkundet haben, tauschen wir heute das belebte Zentrum gegen die Ruhe der Berge ein!
Für Tag 2 stand ein echtes Abenteuer auf dem Programm: die Wanderung auf dem berühmten Monk’s Trail (Mönchspfad) hinauf zum Wat Phra That Doi Suthep.
Durch den Dschungel der Mönche
Anstatt einfach den bequemen Weg mit dem Songthaew (Sammeltaxi) zu nehmen, haben wir uns für den traditionellen Aufstieg entschieden. Der Monk’s Trail, der seinen Namen der Tatsache verdankt, dass ihn einst die Mönche für ihre täglichen Gänge nutzten, ist ein Must-Do für alle, die Chiang Mai aktiv erleben möchten.

Es ist eine herrlich schweisstreibende Wanderung durch dichten, grünen Dschungel. Der Pfad ist anspruchsvoll, aber die Natur um uns herum ist die perfekte Ablenkung. Überall hört man die Geräusche des Waldes, und die Luft ist frisch und feucht.
Geheimtipp: Auf etwa halber Strecke erreicht man den Wat Pha Lat. Dieser kleinere, versteckte Tempel ist oft ruhiger und bietet eine magische Atmosphäre, mit seinen Buddha-Statuen, die fast vom Dschungel verschluckt werden. Ein perfekter Ort für eine erste Pause und um die Stille aufzusaugen.

Die Belohnung: Wat Phra That Doi Suthep
Nach dem anstrengenden Aufstieg – der sich wie eine Pilgerreise anfühlt – erreicht man endlich das Ziel: den Wat Phra That Doi Suthep. Die Anstrengung ist sofort vergessen, wenn der Blick auf die massive, goldene Chedi fällt, die majestätisch in der Sonne glänzt.
Der Tempel ist eine der heiligsten Stätten in Nordthailand.


Der Ausblick: Von hier oben, auf über 1.000 Metern Höhe, bietet sich ein spektakulärer Panoramablick über das gesamte Chiang Mai-Tal. Ein Moment, in dem man die ganze Schönheit Nordthailands auf sich wirken lässt.

🍹 Entspannung pur: Pool-Zeit nach dem Gipfelsturm
Wir sind zurück im Hotel und geniessen die absolute Entspannung am Pool.
Es gibt kaum etwas Besseres für Stefan, als nach einer schweisstreibenden Wanderung in das kühle Nass zu gleiten. Die 29 Grad fühlen sich jetzt, umgeben von tropischen Pflanzen und der Ruhe am Pool, einfach herrlich an.

Während die Sonne langsam tiefer sinkt und das warme Licht auf das Wasser wirft, lassen wir den Tag Revue passieren.

🌃 Lokale Vibes: Dinner mit Insider-Tipps
Nach der Abkühlung am Pool wurde es Zeit für das Abendprogramm. Wir hatten das grosse Glück, dass unser Kollege Simon in Chiang Mai lebt. Es gibt nichts Besseres, als einen „Einheimischen“ an der Seite zu haben, um die kulinarischen Geheimnisse zu entdecken!
Das Abendessen war wirklich sehr fein! Wir hatten Nordthailändische Spezialitäten wie Khao Soi (Curry-Nudelsuppe), Sai Oua (Chiang Mai-Wurst) und weitere feine Gerichte.

Flaniermeile nach Einbruch der Dunkelheit
Nach dem köstlichen Mahl spazierten wir noch durch das trendige Viertel, die Gegend um die Nimmanhaemin Road. Chiang Mai erwacht am Abend noch einmal richtig zum Leben. Die Lichter der Garküchen, die kleinen Bars und Cafés und die jungen Leute, die sich hier treffen – es herrscht eine ganz besondere, lebendige Atmosphäre.

Startschuss: Mit der Swiss nach Bangkok & direkt weiter nach Chiang Mai

30. November & 1. Dezember 2025

Die Route stand fest, der erste Flug gebucht: Heute, am 30. November, starteten wir unsere Reise nach Südostasien. Mit der Swiss ging es von Zürich auf direktem Weg nach Bangkok (BKK), der ersten Etappe unserer Anreise.

Der Flug war ruhig. Wir hatten genug Platz in der Premium Economy. Apero und Nachtessen waren sehr gut. Wir konnten uns ein wenig ausruhen.

Der Aufenthalt in Bangkok war kurz und strategisch gewählt, um direkt den Anschluss nach Chiang Mai (CNX) zu nehmen. Damit haben wir uns entschieden, die ersten Nächte im entspannten Norden Thailands zu verbringen und den Trubel Bangkoks für später aufzuheben.

Was für eine Unterkunft! Unser Hotel, die Merchant Villa in Chiang Mai, ist nicht nur innen sehr stilvoll, sondern vor allem die Lage in diesem wunderschön gepflegten Park ist einmalig. Eine ruhige und grüne Oase mitten in der Stadt. Perfekt! Hier bleiben wir bis Freitag, 5. Dezember.

Finale Etappe: der letzte Tritt in die Pedale

23. Tag, Sylt-Hamburg-Zürich, regnerisch, 15°C

Mit einem reichhaltigen Frühstück im Bauch und der Sonne im Rücken brechen wir zu unserer finalen Etappe auf: Westerland, das Herz der Insel, liegt 18 Kilometer vor uns. Ein letztes Mal schwingen wir uns auf unsere Räder, die uns in den letzten Tagen treue Begleiter waren. 50 Minuten Fahrtzeit trennen uns noch von unserem Ziel und dem Zug, der uns um 13:23 Uhr nach Hamburg bringt.

Früher als erwartet erreichen wir Westerland, doch unsere Freude wird schnell getrübt: Der Zug, mit dem wir nach Hamburg fahren wollten, fällt aus! Na toll, das fängt ja gut an! Kurzerhand steigen wir in den nächsten Regionalzug, der uns nach Hamburg-Altona bringt. Von dort aus beginnt dann die lange Reise weiter nach Zürich.

Während der vierstündigen Fahrt nach Hamburg-Altona zieht der Himmel immer mehr zu, und der Regen nimmt stetig zu. Was als leichter Nieselregen begann, entwickelt sich schnell zu einem regelrechten Schauer, der die Fensterscheiben in Wellen hinunterläuft. Mit jedem Kilometer hoffen wir inständig, dass der Regen in Hamburg nachlässt. Der Gedanke, mit unseren Rädern durch den strömenden Regen zu müssen, dämpft die Vorfreude auf das Ankommen. Doch noch bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass uns das Wetter in Hamburg gnädig ist.

Doch das Hamburger Wetter macht es uns nicht leicht: Bei kühlen 11 Grad und anhaltendem Nieselregen ist an Spass beim Herumfahren kaum zu denken. Für ein frühes Abendessen ist es noch zu zeitig, also suchen wir zuerst Zuflucht in einem Hotel am Bahnhof, um uns aufzuwärmen und unsere nächsten Schritte zu planen. Der Regen lässt schliesslich etwas nach, und wir machen uns auf den Weg zu einem gemütlichen Café, wo wir uns mit Chailatte stärken. Doch die Zeit scheint kaum zu vergehen. Immer wieder fahren wir durch die nassen Strassen, suchen Schutz vor dem Regen und versuchen, uns die Langeweile zu vertreiben. Die Stimmung wird zunehmend gedrückter, und ein leichter Stress macht sich breit, während wir hoffen, dass unser Nachtzug pünktlich abfährt und uns endlich nach Hause bringt.

Endlich ist es 21:30 Uhr, und wir stehen pünktlich am Gleis. Erleichterung macht sich breit, als unser Zug ebenfalls planmässig einfährt. Nachdem wir die Räder verladen haben, suchen wir unsere Schlafkabine auf – und plötzlich fällt der ganze Stress von uns ab. Die Kabine ist überraschend luxuriös! Sie bietet nicht nur zwei bequeme Betten, sondern auch einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, ein eigenes Badezimmer und sogar einen Kleiderständer mit Kofferablage. Wir können es kaum fassen und sind mehr als zufrieden. In dieser komfortablen Umgebung lassen wir den anstrengenden Tag hinter uns und freuen uns auf eine erholsame Nacht.

Am nächsten Morgen erreichen wir pünktlich Zürich – ausgeschlafen und bestens verpflegt. Die Nacht in der luxuriösen Schlafkabine hat uns die nötige Erholung gebracht, und das Frühstück im Zug war ausgezeichnet. Mit frischer Energie und schönen Erinnerungen im Gepäck treten wir die letzten Kilometer unserer Reise an, zufrieden und glücklich über das gelungene Ende unserer Tour.

Sylt

19. – 21. Tag, Ribe-Sylt, 52.5km, regnerisch, windig 16-19°C

Zuerst fuhren wir zum Naturdamm zu der Insel Mondø. Bei Flut ist die ‚Strasse‘ unter Wasser.

Der weitere Weg führte uns durch die weite, offene Landschaft des Wattenmeeres, bevor wir schliesslich den Rømødæmningen, den Damm zur Insel Rømø, erreichten. Die Fahrt über den 10km langen Damm war ein besonderes Erlebnis, mit Wasser und Watt so weit das Auge reicht. Seitenwind machte die Überfahrt anstrengend.

Auf der Insel Rømø fuhren wir direkt zu der Fähre, die uns von Havneby nach List auf Sylt bringen sollte. Die Überfahrt war ruhig. Schliesslich erreichten wir das aRosa Hotel in List welches sich nicht weit von der Fährenhafen befindet. Das luxuriöse Hotel bot den perfekten Ort zum Entspannen und Erholen. Unser Zimmer war geräumig und elegant eingerichtet, mit einem schönen Blick auf die Nordsee.

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Erkundung von Sylt. Zu Fuss erkundeten wir die Insel und genossen die frische Seeluft und die wunderschöne Landschaft. Wir wanderten durch die Dünenlandschaft und entlang der Strände. Der Wind und Regen haben sich als unsere Begleiter abgewechselt.

Am Abend gingen wir Ausern in Sylter Royal essen. Ein Muss auf Sylt. Sehr schönes Ambiente und gutes Essen.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts wollten wir einfach nur entspannen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir es uns am Hotelpool gemütlich. Das warme Wasser und die angenehme Atmosphäre boten die perfekte Kulisse, um die Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen.

Ribe und die Wikinger

18. Tag, Esbjerg – Ribe, 40km, 26°C 🌤️

Von Esbjerg aus führt der Weg zunächst entlang der Küste. Die Route ist gut ausgeschildert und folgt grösstenteils flachen, sehr gut ausgebauten Radwegen. Während der Fahrt bietet sich immer wieder der Blick auf die weite Nordsee, die mit ihrem Spiel aus Licht und Wasser eine beruhigende Kulisse bildet. Die frische Seeluft und das sanfte Rauschen der Wellen begleiten uns auf unserem Weg und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.

Nach einigen Kilometern fahren wir durch die faszinierenden Marschlandschaften, die für diese Region so typisch sind. Diese weitläufigen, flachen Ebenen, die regelmässig von den Gezeiten überflutet werden, sind ein Paradies für Vögel und andere Wildtiere. Mit etwas Glück kann man hier Seeadler, Reiher und viele andere Vogelarten beobachten. Die Ruhe und Weite dieser Landschaft wirken fast meditativ und laden dazu ein, öfter mal anzuhalten und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Schliesslich erreichen wir Ribe, die älteste Stadt Dänemarks. Ribe ist ein wahres Juwel, dessen mittelalterlicher Charme und gut erhaltene Architektur jeden Besucher in seinen Bann zieht. Die kopfsteingepflasterten Strassen, die farbenfrohen Fachwerkhäuser und der beeindruckende Dom zu Ribe erzählen von einer reichen Geschichte. Ein Bummel durch die Altstadt ist wie eine Reise in die Vergangenheit.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Wikingermuseums, das spannende Einblicke in die Geschichte der Wikinger und ihrer Bedeutung für die Region bietet.

Während des Abendessens auf der Terrasse am Dorfplatz konnten wir die Schweizer Fussballmannschaft bei ihrem Sieg gegen Italien anfeuern.

Esbjerg und Fanø

16. & 17. Tag in Esbjerg, 44.2km. 🌤️ 26°C

Unser Abenteuer führte uns heute von Henne Strand nach Esbjerg, doch es gab einen unerwarteten Zwischenfall auf dem Weg. Einmal mussten wir umkehren, weil das Wasser den Radweg überflutet hatte. Aber solche Herausforderungen machen eine Radtour nur spannender. Nach etwa 40 Kilometern erblickten wir schliesslich Esbjerg am Horizont.

Bereits von weitem sieht man den grossen Hafen von Esbjerg, ein eindrucksvolles Bild, das die maritime Bedeutung der Stadt unterstreicht. Auch unser Hotel war schnell auszumachen, da dies das höchste Wohngebäude warder. Vorbei an den berühmten 9 Meter hohen Skulpturen „Mennesket ved Havet“, vier riesigen weissen Männerfiguren, die auf das Meer hinausblicken, erreichten wir unser Ziel: das Hotel ‚A Place To‘.

Das Hotel selbst ist ein architektonisches Highlight. Die moderne Bauweise mit dem  einzigartigen Design verleiht dem Gebäude ein futuristisches aussehen. Besonders beeindruckend ist der Blick aus unserem Zimmer im 15. Stock. Von hier aus hat man einen weiten Ausblick über die Stadt und den Hafen, was uns sofort begeisterte.

Esbjerg selbst ist eine Industriestadt, die vor allem durch ihre roten Ziegelhäuser geprägt ist. Für mich verdient sie daher den Spitznamen „Ziegelstadt“.

Wir machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden und fanden die Einkaufsstrasse, die ein Stück vom Hotel entfernt liegt. Sie ist lang und hübsch herausgeputzt, perfekt für einen gemütlichen Spaziergang. Auf dem Hauptplatz gönnten wir uns ein lokales Bier und genossen die entspannte Atmosphäre.

Zum Abendessen kehrten wir ins Hotel zurück und besuchten das Restaurant im 17. Stock. Das Essen war hervorragend und das Restaurant gut besucht, was von seiner Qualität zeugt. Mit einem wunderbaren Blick über die nächtliche Stadt liessen wir den Tag ausklingen.

Ausflug auf die Insel Fanø

Ohne Gepäck und nur mit unseren Rädern machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Was uns dort erwartete, übertraf all unsere Erwartungen.

Unsere Reise begann mit einer kurzen Fährüberfahrt von Esbjerg nach Fanø. Die Überfahrt dauert nur etwa 12 Minuten und bietet einen ersten schönen Ausblick auf die Insel. Schon während der Fahrt fühlten wir die salzige Meeresbrise.

Von der Fähre aus fuhren wir direkt nach Nordby, dem charmanten Hauptort der Insel. Die Kopfsteinpflasterstrassen und die malerischen Reetdachhäuser versetzten uns sofort in eine andere Zeit. Unser nächstes Ziel war der Rindby Strand, einer der bekanntesten Strände der Insel. Der Weg dorthin führte uns durch wunderschöne Dünenlandschaften und Heideflächen. Angekommen, konnten wir den weiten weissen Sandstrand bewundern, der sich kilometerlang erstreckt.

Nach unserem Aufenthalt am Strand setzten wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort, nach Sønderho. Die Strecke führte uns durch ein faszinierendes Dünengebiet. Sønderho selbst ist ein wahres Kleinod mit seinen verwinkelten Gassen und den historischen Häusern.

Der Tag verging wie im Flug. Auf der Rückfahrt hatten wir mit starken Gegenwind zu kämpfen.

Ein Fahrradausflug auf die Insel Fanø ist ein schönes Erlebnis. Die abwechslungsreiche Natur, die charmanten Dörfer und die weiten Strände bieten für jeden etwas. Besonders angenehm war es, ohne viel Gepäck unterwegs zu sein und sich ganz auf die Umgebung und den Moment einzulassen. Wir können Fanø wärmstens empfehlen.

Von Ringkøbing nach Henne Strand

Tag 14. & 15. 60.1km, sonnig

Heute stand eine spannende Fahrradtour von Ringkøbing nach Henne Strand auf dem Programm. Die Strecke betrug etwa 60 Kilometer. Das Wetter war perfekt: sonnig und warm, ideal für eine Fahrradtour.

Ein grosser Teil unserer Route führte uns direkt an den Dünen entlang. Es war beeindruckend, die Landschaft so hautnah zu erleben.

In Henne Strand angekommen, haben wir uns auf dem Campingplatz eingemietet. Unser Domizil für die nächsten zwei Nächte ist eine gemütliche Fasshütte. Sie ist überraschend gut ausgestattet und bietet alles, was wir brauchen. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl und freuen uns auf die kommenden Tage hier.

Nach diesem ereignisreichen Tag freuen wir uns auf ein wenig Entspannung und darauf, die Umgebung von Henne Strand weiter zu erkunden.

26. Juni 2024, Henne Strand, 26°C

Ein Perfekter Sommertag

Nach einem tollen Frühstück in der Campingplatz Brasserie machten wir uns auf, die Gegend zu erkunden.

Der Tag versprach viel und die Sonne schien warm und einladend. Mit 26 Grad war es ein echter Sommertag – genau das, was wir uns für unseren Ruhetag gewünscht hatten.

Dünnen Wanderung

Unser erstes Ziel war eine Wanderung durch die Dünen. Die sanften Hügel boten eine perfekte Gelegenheit, die Umgebung auch von oben zu sehen.

Strandspaziergang

Nach der Wanderung durch die Dünen führte unser Weg direkt an den Strand. Das Meer glitzerte unter der Sonne und die sanften Wellen luden zu einem Spaziergang ein. Barfuss im Sand zu laufen, das Rauschen der Wellen zu hören und die frische Meeresbrise zu spüren, war einfach herrlich.

Unser Ruhetag in Henne Strand war genau richtig geplant und bot uns die perfekte Mischung aus Aktivität und Entspannung. Ein Sommertag, den wir sicherlich in guter Erinnerung behalten werden! 😃

Quer durch Mitteljütland

Tag 12, erste Etappe: Aarhus – Brande, 70km. Teilweise sonnig, 18 Grad mit starkem Gegenwind

Wir verliessen die Stadt mit dem Zug, um die Strecke etwas abzukürzen.

Die erste Etappe unserer Reise durch Mitteljütland führte uns durch eine hügelige Landschaft, die eine erstaunliche Vielfalt zu bieten hatte. Hier war auch der höchster Berg Dänemarks zu finden mit einer beeindruckende Erhebung von 170 Metern über dem Meeresspiegel.

Ein Highlight unserer Etappe war der Besuch bei der Veteranenbahn. Die Möglichkeit, eine echte Dampflokomotive aus nächster Nähe zu betrachten, war ein besonderes Erlebnis. Viele Besucher waren vor Ort, was die besondere Attraktivität dieses historischen Ortes unterstrich.

Unsere Route führte uns weiter durch malerische Felder und dichte Wälder. Die Landwirtschaft ist in dieser Region sehr verbreitet und prägt das Landschaftsbild auf vielfältige Weise.

Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir schliesslich Brande. In Brande angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Hotel Dalgas. Das Zimmer war okay und bot alles, was wir für eine Nacht brauchten.

Am Abend entschieden wir uns, in einem chinesischen Restaurant zu essen, da alle anderen Restaurants am Sonntagabend geschlossen hatten. Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel, machten wir uns auf den Weg in Richtung Westen, gespannt auf die 2. Etappe.

Tag 13, 2. Etappe: Brande – Ringkøbing, 77.8km, 18 Grad, sonnig mit kühlem Gegenwind

Die zweite Etappe unserer Reise begann mit einem wolkenlosen Himmel. Wir machten uns auf den Weg und wurden direkt mit einer Route belohnt, die uns durch buchstäblich „Mitten von Nirgendwo“ führte. Die Landschaft bestand hauptsächlich aus weiten Feldern, nur gelegentlich unterbrochen von einem einsamen Bauernhof. Mir gefiel die Strecke sehr – überall Grün und Natur, soweit das Auge reichte. Stefan hatte jedoch etwas gegen den Wind zu kämpfen, was die Fahrt für ihn etwas anstrengender machte.

Die kleinen Ortschaften, durch die wir kamen, waren alle herausgeputzt und hübsch anzusehen.

Die Höfe waren wunderschön gepflegt und strahlten eine gemütliche Ruhe aus. Es war offensichtlich, dass hier viel Wert auf Tradition und Ästhetik gelegt wird.

Am frühen Abend erreichten wir Ringkøbing an der Nordsee.

Hier übernachten wir im Hotel Town Living. Das Zimmer ist zwar klein, bietet jedoch alles, was wir für eine Nacht brauchen. Morgen geht’s nach Süden!

Dänische Riviera, Nordseeland

8.-9. Tag, von Hillerød über Gilleleje nach Tisvilde, 52.6km, bei 14°C und starkem Wind 🌬️

Unsere Route führte uns von Hillerød über Gilleleje bis nach Tisvilde, und wir erlebten einen Tag voller Wind, kühler Temperaturen, aber auch beeindruckender Landschaften und kulinarischer Pausen.

Der Start unserer Tour in Hillerød war verheissungsvoll. Der Wind blies uns von Anfang an kräftig entgegen und die kühlen Temperaturen forderten uns heraus, aber unsere Entschlossenheit liess uns weiter in die Pedale treten.
Unser erstes grosses Ziel war Gilleleje, eine charmante Hafenstadt an der Küste. Nach einigen Stunden Fahrt, die uns durch grüne Wälder und entlang malerischer Felder führte, erreichten wir endlich unser Etappenziel. In Gilleleje legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Wir entschieden uns für ein kleines Café am Hafen, das uns mit Chailatte und Churros verwöhnte. Der warme Chailatte war genau das Richtige, um uns von innen zu wärmen und die Churros gaben uns die nötige Energie für den Rest der Tour.

Nach dieser erfrischenden Pause setzten wir unsere Fahrt entlang der Küste fort. Die Aussicht auf das Meer war atemberaubend – die Weite des Wassers, das Spiel der Wellen und die frische Seeluft machten diese Etappe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Wind hatte zwar nicht nachgelassen, aber die Schönheit der Küstenlandschaft lenkte uns davon ab.

Schliesslich erreichten wir Tisvilde (ich finde den Namen so schön), unser Endziel für den Tag. Wir hatten uns auf unser Hotel gefreut, und es enttäuschte uns nicht. Das Hotel,  Helenekilde Badehotel, bot nicht nur eine komfortable Unterkunft, sondern auch einen freundlichen Service und eine warme Atmosphäre, die uns sofort das Gefühl gab, willkommen zu sein.

Zum Nachtessen gingen wir in Restaurant von Edel. Sehr fein 👌🏻.

Wir bleiben 2 Nächte hier. Am zweiten Tag gingen wir spazieren.

Geplant waren drei Nächte aber am Samstag regnet es ziemlich somit reisen wir einen Tag früher ab. Nächster Stop: Aarhus.

Tour zum Schloss Frederiksborg

7. Tag, Kopenhagen- Hillerød 38.5km, 🌞 18°C

Wir hatten unsere 40 km lange Tour nur aus einem Grund geplant: das Schloss Frederiksborg zu besichtigen. Deswegen fuhren wir auf dem direkten Fahrrad-Weg, grösstenteils entlang der Autobahn.

Es hat sich gelohnt: das Schloss Frederiksborg ist atemberaubend. Dieses beeindruckende Bauwerk, das auf drei kleinen Inseln in einem See thront, ist ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Die prunkvollen Säle und kunstvollen Details im Inneren des Schlosses haben uns besonders beeindruckt. Auch der Schlossgarten, mit seinen perfekt gepflegten Hecken und kunstvollen Statuen, war ein Highlight unseres Besuchs.

Übernachtet haben wir im neuen Zleep Hotel, das sehr komfortabel war.

Unser Abendessen genossen wir im Restaurant Teddy. Das Essen war vorzüglich und die Weine hervorragend.

Es war ein rundum gelungener Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rückreise von Split nach Zürich

30. Juni – 3. Juli 2023
Eine abenteuerliche Rückreise von Split nach Zürich: Über Ankona und Bologna

Die Rückreise von einem aufregenden Urlaub kann genauso spannend sein wie die eigentliche Reise selbst. Auf unserem Weg zurück von Split nach Zürich entschieden wir uns für die schnellste Route, die uns durch verschiedene Städte führte. Von der kroatischen Küste aus nahmen wir eine Fähre nach Ankona, um anschliessend mit dem Zug nach Bologna zu fahren. Und schliesslich setzten wir die Reise fort und erreichte Zürich mit einem Direktzug. Diese Route war nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bot auch die Möglichkeit, verschiedene Orte zu entdecken. Hier ist mein Bericht über diese Rückreise.

Split, 30. Juni 2023

Split ist nach Zagreb, die zweitgrösste Stadt Kroatiens. Die Serie Game of Thrones wurde ab der 4. Staffel auch hier in Split gedreht! Der historischen Diokletianspalast liegt mitten in der Altstadt und hier wurde am Stadtmuseum die berühmte Szene „Kill the Masters“ gedreht. Des Weiteren wurde auch im Gewölbekeller des Palastes gefilmt.

Zum Nachtessen gingen wir in ZOI. Es war sehr fein und sehr teuer. Split und Hvar sind definitiv Abzocker Städte.

Ancona, 1. Juli 2023

Am frühen Morgen, machten wir uns auf den Weg zum Hafen, um die Fähre nach Ancona zu nehmen. Obwohl es vorher kräftig geregnet hat, genau während unserer Fahrt machte der Regen eine Pause. In einem kleinen Cafe im Hafen früstückten wir noch Kaffee und Croissants.
Check in und Kabinebezug war schnel und einfach. Die Marco Polo Fähre der Jadrolinija ist sehr alt aber gut unterhalten. Ales ist sauber und ordentlich. Die Aufenthaltungsräume sind renoviert worden und sehen einladend aus. Das Restaurant ebenfalls.
Die Fahrt war, trotz Regen, ruhig. Nach neun Stunden erreichten wir Ancona.

Ancona ist bekannt für seine historische Altstadt, die von den Römern geprägt wurde. Nach einem feinen Abendessen schauten wir die Stadt an. Sie machte einen netten Eindruck auf uns. Das Hotel, Grand Hotel Palace, in welches wir übernachteten ist sehr nett. Neu, schön eingerichtet und ganz nette und zuvorkommende Mitarbeiter.

Bologna, 2. Juli 2023

Die Zugfahrt von Ancona nach Bologna war angenehm und bot herrliche Ausblicke auf die italienische Landschaft.

In Bologna angekommen, gingen wir zuerst zum Hotel um unsere Fahrräder sicher abzustellen. Wir wohnen im Royal Hotel Carlton, ein altes typisch amerikanisches Hotel.

Bologna ist für gut erhaltene mittelalterliche Architektur und erstklassige Küche bekannt. Wir nutzten unseren Tag, um die berühmte Piazza Maggiore zu besuchen, die von majestätischen Gebäuden umgeben ist. Wir spazierten auch durch die Wohnquartiere. Hand aufs Herz, wir sind von Bologna sehr enttäuscht. Alles ist schmuddelig, alt und am zerfallen. Schade für die Stadt.

In Taverna del Postiglione probierten wir auch lokale Spezialitäten.

Zugfahrt nach Zürich, 3. Juli 2023

Nach Bologna traten wir die letzte Etappe unserer Rückreise an. Zuerst stossen wir im Hotelgarten auf die letzte Etappe an.

Glücklicherweise gab es einen Direktzug, der uns bequem und schnell nach Zürich brachte. Die Zugfahrt durch die italienische und schweizerische Landschaft war sehr interessant. Wir konnten die Alpen im Hintergrund bewundern und die malerischen Dörfer entlang der Strecke bestaunen. Die Zugfahrt war auch eine grossartige Gelegenheit, um sich zu entspannen und die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren zu lassen.

Fazit

Unsere Rückreise von Split nach Zürich über Ankona und Bologna war zweifellos ein aufregendes Abenteuer. Von der Fährfahrt über die Adria bis hin zur Erkundung der historischen Städte Ankona und Bologna bot uns diese Route eine Vielzahl von Eindrücken und Erlebnissen. Es ist erstaunlich, wie eine sorgfältige Auswahl der Transportmittel und Routen dazu beitragen kann, die gesamte Reiseerfahrung zu bereichern.

Insel Hvar

27. – 29. Juni 2023

Stadt Hvar: Eine gemischte Erfahrung auf der beliebten Insel

Bei unserer Ankunft auf der Insel Hvar mit dem Ausflugsschiff Frane war der erste Eindruck von strahlend blauem Himmel und glühender Hitze geprägt. Das Meer hatte eine atemberaubende Farbe und war kristallklar. Doch bald mussten wir feststellen, dass unsere Erwartungen nicht vollständig erfüllt wurden. Die Insel war überfüllt mit Touristen, insbesondere aus Amerika. Die Hafenstadt bot kaum Strände und es gab nur wenige Bäume. Unser Hotel entpuppte sich als Pop-Art-Hotel, das hauptsächlich von jungen Amerikanern frequentiert wurde. Trotzdem stellte es sich als das beste Hotel mit Poolmöglichkeiten auf Hvar heraus.

Die atemberaubende Schönheit des Meeres und der klare Himmel waren zweifellos die Höhepunkte unserer Ankunft auf Hvar. Die Farben waren so intensiv, dass es schwer war, den Blick davon abzuwenden. Doch als wir uns der Hafenstadt näherten, wurde uns bewusst, dass mit einer grossen Menschenmenge zu rechnen ist.

Die Anwesenheit zahlreicher Touristen, vor allem aus Amerika, dominierte das Bild auf Hvar. Obwohl Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Insel ist, hatte ich gehofft, ein ruhigeres und authentischeres Erlebnis zu finden. Die überfüllten Strassen und Plätze trübten jedoch meinen Eindruck. Es schien, als ob Hvar vor allem darauf ausgerichtet war, den Massentourismus anzuziehen.

29. Juni 2023, Überfahrt nach Stari Grad, 44km

Unsere letzte Etappe. Die Bedingungen waren ideal: strahlend blauer Himmel, eine leichte Brise, die die angenehme Frische des Morgens mit sich brachte. Es fühlte sich an, als ob die Natur selbst uns dazu einlud, diese wunderschöne Insel zu erkunden.

Während unserer Fahrt wurden wir von der beeindruckenden Vielfalt der Landschaften überrascht, die sich vor uns ausbreiteten. Der Duft von Lavendelfeldern umhüllte die Luft und zauberte ein beruhigendes Aroma. Es war fast so, als ob die Felder mit ihrer violetten Pracht die Seele der Insel einfingen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und hielten an, um einen Moment innezuhalten und die Schönheit der Natur in uns aufzunehmen.

Die Fahrt führte uns weiter durch Olivenplantagen, wo sich die Bäume in sanften Bewegungen im Wind wiegten. Der Anblick der silbernen Blätter, die im Sonnenlicht glänzten, war einfach atemberaubend. Es war ein Moment der Ruhe und Gelassenheit, in dem wir uns mit der Natur verbunden fühlten.

Auf unserem Weg stiessen wir auf Rebberge, die sich in sanften Hügeln ausbreiteten.

Unser kleiner Umweg führte uns durch die malerischen Ortschaften Jelsa und Vrboska. Jelsa strahlte mit seinem Charme und seiner traditionellen Architektur. Die engen Gassen waren gesäumt von charmanten Steinhausfassaden und farbenfrohen Blumenkästen. Es war ein Ort, der Geschichten zu erzählen schien und uns in vergangene Zeiten zurückversetzte.

Vrboska hingegen enttäuschte ein wenig unsere Erwartungen. Es fehlte ihm an dem einzigartigen Charme, den Jelsa ausstrahlte. Dennoch genossen wir die Fahrt entlang der Küste zwischen den beiden Orten. Das glitzern des Meeres begleitete uns auf unserem Weg, und der Ausblick auf die Küstenlinie war einfach atemberaubend. Die Kombination aus azurblauem Wasser, schroffen Felsen und grünen Pinienbäumen war ein Fest für die Augen.

Insgesamt war diese Fahrradtour ein unvergessliches Erlebnis. Die Schönheit der Landschaft, die Aromen und Geräusche der Natur, die charmanten Dörfer und die malerische Küste schufen zusammen eine perfekte Kulisse. Solche Momente erinnern uns daran, wie wichtig es ist, die Welt um uns herum zu erkunden und die kleinen Wunder zu schätzen, die sie für uns bereithält.

Fantastisches Hotel in Stari Grad

Unser Aufenthalt in Stari Grad begann mit einer angenehmen Überraschung, als wir im Hotel Heritage Villa Apolon eintrafen. Schon von außen war die Villa ein echter Hingucker, aber als wir unser Zimmer betraten, waren wir absolut begeistert.

Das Hotel Heritage Villa Apolon strahlte einen charmanten und eleganten Flair aus. Die historische Architektur der Villa fügte sich perfekt in die umliegende Umgebung ein. Die Zimmer waren geschmackvoll eingerichtet und verfügten über alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen konnte.

Unser Zimmer war einfach umwerfend. Der Blick aus dem Fenster bot eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die malerische Stadt Stari Grad. Die Einrichtung war stilvoll und komfortabel zugleich. Das Bett war herrlich bequem, und wir hatten genug Platz, um uns auszubreiten und uns wie zu Hause zu fühlen. Das Badezimmer war makellos sauber und modern gestaltet. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass es einen besseren Ort zum Übernachten in Stari Grad geben könnte.

Das Personal war äusserst freundlich und zuvorkommend. Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und gaben uns tolle Tipps für Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Die Lage des Hotels war ebenfalls ideal. Es lag nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, so dass wir bequem die charmanten Gassen von Stari Grad erkunden konnten. Auch der Hafen war um die Ecke.

Alles in allem war unser Aufenthalt im Hotel Heritage Villa Apolon in Stari Grad ein absoluter Traum. Die wunderschöne Villa, das fantastische Zimmer und das freundliche Personal haben unseren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wenn wir jemals wieder nach Stari Grad kommen, werden wir auf jeden Fall wieder hier übernachten.

Das Abendessen im Restaurant Antika war ausgezeichnet.

Trogir – Split – Bol

28km bis Split dann Fähre und 36km plus 600 Höhenmeter bis Bol

Unsere längste und härteste Etappe! Kaum in Supetar (Insel Brač) angekommen (13.00) gings steil rauf. Für 10km brauchten wir fast 3 Stunde! Zum Glück ist Brač bewaldet. Somit könnten wir uns im Schatten ausruhen und etwas abkühlen. Um 18.30 sind wir ins Lifestyle Hotel Vitar angekommen.

Zum Nachtessen gingen wir ins Ribarska Kućica. Es war sehr fein und wir haben einen einheimischen Weisswein getrunken der eins von besten bis jetzt war.

Eine bezaubernde Promenade:
Die Promenade von Bol ist ein absolutes Highlight und sollte bei einem Besuch keinesfalls verpasst werden. Sie führt entlang der Küste und bietet einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Was diese Promenade jedoch wirklich einzigartig macht, sind die umgebenden Pinienbäume. Ihre grünen Kronen spenden angenehmen Schatten und verleihen der Promenade eine natürliche Schönheit. Ein Spaziergang entlang dieser Promenade ist ein wahrer Genuss für die Sinne.

Am zweiten Abend folgten wir der Empfehlung der Rezeptionistin und begaben uns zum Abendessen ins Boket78. Es entpuppte sich als ein fantastisches Restaurant mit einer vielfältigen und abwechslungsreichen Speisekarte.

Fazit: Bol ist ein Ort, der es verdient, entdeckt zu werden. Trotz der vielen Besucher hat die Stadt ihren ruhigen und charmanten Charakter bewahrt. Die Promenade, umgeben von Pinien, ist ein malerischer Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Und mit einem Hotel, das eine fantastische Dachterrasse bietet, wird der Aufenthalt in Bol zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn Sie nach einem besonderen Ort suchen, der sowohl Ruhe als auch Schönheit bietet, dann ist Bol definitiv die richtige Wahl.

Über die Halbinsel Istrien nach Mali Lošinj

16. / 17. Juni 2023

Istrien, die malerische Halbinsel im Norden Kroatiens, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Mit seinem milden mediterranen Klima, atemberaubenden Küstenlandschaften und historischen Dörfern ist diese Region der ideale Ort für ein unvergessliches Fahrradabenteuer.

Erste Etappe: Brijuni – Labin, 48,7km

Auf Nebenstrassen rauf und runter: Sonne, Hitze, Gewitter, Regen. Am ersten Fahrtag hatten wir alles.

Übernachtung im Hotel Peteani.
Das Hotel bietet eine wunderschöne und moderne Einrichtung, die es für uns zu einem Boutique-Hotel macht. Die Küche im Hotel ist hervorragend und auch die Weinkarte kann sich sehen lassen. Während unseres Aufenthalts haben wir eine einheimische istrische rote Rebsorte entdeckt, den Teran.

2. Etappe Labin – Cres, 50km

Am 17. Juni 2023 sind wir problemlos im Guest House Neho in Cres angekommen. Die Route dorthin war wunderschön und nachdem wir alle Autos, die mit uns auf der Fähre waren, an uns passieren lassen, wurde es sehr ruhig. Die meiste Zeit ging es bergauf, erst 8 Kilometer vor dem Ort Cres mussten wir nicht mehr kräftig in die Pedale treten.

Das Guest House selbst ist äusserst charmant. Unser Badezimmer ist brandneu und hochmodern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und bieten alles, was man braucht. Der Frühstück ist sehr gut. Einzig bezahlen mit der Karte ist nicht möglich.

Alles hat ein Ende

28. Nov. 2019 – 14. Feb. 2020, 14’000 km später.

Hinter uns haben wir 14’000 gefahrene Kilometer. Start war am 28.11.2019 in Punta Arenas, Chile. Camper Abgabe ist in Santiago de Chile am 13. Feb. 2020. Wir haben uns zwischen Chile und Argentinien bewegt. Im südlichen teil, Patagonien, waren wir fast immer an der Grenze zwischen den beiden Ländern. Argentinien haben wir bis zu der bolivianische Grenze gesehen. Chile bis zu der peruanischen Grenze. Uns ist nie etwas passiert. Wir wurden nicht krank. Keine Bussen (einmal angehalten, Pass gesehen, ah Federer 👌🏻, weiterfahren 🤩). Keine Pannen. War eine sehr gute Reise mit vielen Highlights!

Hier paar Bilder von Unterwegs.

Unterschied zwischen den beiden Ländern

Chile ist ähnlich wie die Schweiz: alles ist geordnet, sauber, korrekt, pünktlich, verlässlich aber veradministriert. Für alles braucht es länger und mehr Papier aber dafür stimmt es am Schluss. Leute sind höflich aber distanziert. Fast kein Englisch. Nicht mal in der Hauptstadt. An der Küste ist die englische Sprache etwas verbreiteter. Junge Leute versuchen selber zu lernen. Wir hatten paar gute Begegnungen mit jungen Chilenen. Sie klagen schlechtes Schulsystem und die Bemühungen vom Staat eigene Leute dumm zu behalten um sie besser ausnützen zu können. Deswegen gehen sie auf die Strasse und demonstrieren. Sie nennen es Revolution. Nebenbei erwähnt: in Chile ist alles privatisiert. Wasser auch! Das Land hat unzählige und seltene Bodenschätze. Die Minen sind in Japanischen und Chinesischen Händen.

  • Leute sind sehr verarmt. Ältere verkaufen jeden „Saich“ am Strassenrand, um überleben zu können.
  • Sehr viele Obdachlose!
  • Auf den Campingplätzen vermehrt kaltes Wasser.
  • Fisch und Meeresfrüchte Küche ist sehr gut.
  • Sehr gutes Internet, 3G&4G, gute Abdeckung
  • Gute Infrastruktur: Stromversorgung, Sportplätze auch in kleinen, abgelegenen Dörfer sind top!
  • Kreditkarte ist normal
  • Sehr gut ausgestattete Supermärkte.
  • Tolle Strassen (auch dank vielen Minen)
  • Allgemein eher teuer (für Nachtessen bezahlen wir um die 100 chf!)
  • Ich, Daniela, mag chilenischen Rotwein, Carménère, lieber als argentinischen Malbec 😎
  • Pisco Sour (Traubenbrand Cocktail) ist sehr fein 👌🏻🥂

Argentinien ist chaotisch, arm, ungenau, nicht gerade sauber, viel Polizeikontrollen. Die Leute sind freundlich, effizient und hilfsbereit. Lebemänner und Frauen. In den touristischen Orten ist Englisch „normal“.

  • Sehr arme Leute
  • In vielen Dörfern hat es keinen Strom und fliessendes Wasser
  • Strassen sind grossen teils Schotter Pisten
  • Überall Staub
  • In den Banken kann man kaum mehr als 50 chf abheben und noch zu horenden Gebühren
  • Bargeld ist gefragt. Kreditkarte ist nicht beliebt.
  • Das Essen ist sehr langweilig: Fleisch und Brot
  • Campingplätze sind meistens in sehr schlechtem Zustand
  • Internet, 3G, Unterwegs keine gute Abdeckung.

Habe ich vor paar Wochen geschrieben: „Uns gefällt bis jetzt Chile besser. Bin gespannt ob ich die Zeilen sehr verändern werde nach dem wir auch die Wüste Chiles gesehen haben.“

Norden Chiles ist sehr langweilig. Argentiniens Norden ist viel abwechslungsreicher und hat mehr Sehenswürdigkeiten. Patagonien, Süden, ist in beiden Ländern schön und sehenswert. In Chile halt kalt und nass. Infrastruktur ist in Chile viel besser. Somit ist es wichtig auf welche Waage die Vergleiche gestellt werden. So pauschal können wir nur sagen: gut das wir es gesehen haben, aber es ist nicht unser Kontinent.