Archiv der Kategorie: Reise

Insel Møn: „Berg“ausflugs-Etappe

2. Tag, Stege, Ausflug zum Møns Klint, 50km. Sonne, Wind und Regen 13-15 Grad

Unser Ausflug auf der idyllischen Insel Møn begann mit einer kleinen Herausforderung: Wir hatten ein gemütliches Motel gebucht, doch zu unserer Überraschung gab es im ganzen Ort keine Möglichkeit, zu frühstücken. Die einzige Bäckerei vor Ort hatte leider ihre Türen geschlossen. Glücklicherweise fanden wir etwas entfernt eine neue Bäckerei, Øbageren, die uns mit einem köstlichen Frühstück überraschte und unseren Morgen rettete.

Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zu Møns Klint. Die Fahrt dorthin war bereits ein Erlebnis für sich – bergig und malerisch.

Angekommen, wurden wir von der atemberaubenden Schönheit der Kreidefelsen begrüßt. Møns Klint ist wirklich ein Naturspektakel und bietet atemberaubende Ausblicke, die jeden Schritt den steilen Pfad hinauf lohnenswert machen.

Auf der Rückfahrt mussten wir zwei Mal anhalten, bis die Regenschauer vorübergezogen waren. Trotz dieser kurzen Unterbrechungen genossen wir die Fahrt durch die schöne Landschaft der Insel.

Den Tag rundeten wir mit einem Abendessen in einer alten Brauerei, Restaurant Det Gamle Bryghus, ab. Das Ambiente war gemütlich und das Essen hervorragend – der perfekte Abschluss eines gelungenen Ausflugstages.

Entdecke die Magie: Tour von Gedser nach Stege

1. Tag, 80km bei Wind, Sonne und Regen.

Stell dir vor: Der Wind weht dir um die Nase, die Wellen rauschen im Hintergrund, und vor dir erstreckt sich ein gut ausgebauter Radweg, der sich wie ein Band durch die atemberaubende Landschaft Dänemarks zieht. Das ist die Fahrrad Tour von Gedser nach Stege – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest!

Start in Gedser – Das Abenteuer beginnt

Durch die Kornfelder

Die ersten Kilometer führen uns entlang  der endlose Kornfelder. Das satte Grün der Felder strahlt in der Sonne, und das sanfte Rauschen der Ähren im Wind begleitet uns auf unserer Reise. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und einfach nur die Schönheit der Natur geniessen. Die Wege sind perfekt für Radfahrer ausgebaut, sodass wir uns voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren können.

Entlang der Küste – Ein Naturparadies

Weiter geht entlang der malerischen Küste. Das Meer glitzert in der Sonne. Hier ist die Natur in ihrer reinsten Form zu erleben. Selbst wenn der Himmel sich mal bedeckt zeigt und ein leichter Regen niedergeht, verliert die Landschaft nichts von ihrem Reiz. Im Gegenteil – die frische Luft und die Tropfen auf der Haut machen das Abenteuer nur noch intensiver.

Unsere Reise startet in Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks. Schon hier spürt man den Geist des Abenteuers. Mit dem Wind im Rücken, der oft kräftig bläst und manchmal sogar eine Herausforderung darstellt, machen wir uns auf den Weg. Doch keine Sorge, die gut ausgebauten Radwege lassen uns sicher und komfortabel vorankommen.

Kulturelles auf dem Weg – Fanefjord Kirke (Wikipedia)

Das Ziel – Stege

Nach vielen Kilometern und unvergesslichen Eindrücken erreichen wir schliesslich Stege. Die Stadt begrüsst uns mit ihrem maritimen Flair und historischen Gebäuden. Hier kann man die Tour bei einem gemütlichen Bummel durch die Strassen oder einem entspannten Abendessen ausklingen lassen. Achtung: die meisten Restaurants schliessen um 20 Uhr!

Wir wohnen im Motel Stege. Sauber und sehr ruhig. Bleiben 2 Nächte hier.

Fazit: Ein vielversprechender Anfang

Die Fahrrad Tour von Gedser nach Stege ist mehr als nur eine Radtour – sie ist ein Erlebnis für alle Sinne. Egal, ob bei Sonnenschein oder im Regen, entlang der Küste oder durch die Kornfelder – diese Tour bietet alles, was das Radfahrer-Herz begehrt. Also, schnapp dir dein Fahrrad und erlebe das Abenteuer selbst!

Mit dem Nightjet in das Abenteuer: Start unserer Dänemark-Radtour

Reisetag 1&2, Zürich (CH) – Berlin (D) – Rostock (D) – Gedser (DK), 28km.

Start der Reise mit dem Nightjet
Unsere Reise begann am Zürcher Hauptbahnhof, wo wir den Nightjet nach Berlin bestiegen. Der Schlafwagen im EuroNightjet steht für Gemütlichkeit. Abteil für zwei Personen mit eigener Dusche und WC, Handtücher und Toilettenartikel (unter anderem Seife, Hausschuhe und Ohropax), gute Betten.

Eine ruhige Atmosphäre und der gleichmässige Rhythmus des fahrenden Zuges sorgten für eine gute Nacht. Während die Landschaften vorbeizogen, fühlten wir uns wie in einem Hotelzimmer, nur dass dieses Hotel sich auf Schienen befand und uns in den Schlaf wiegte.
Am nächsten Morgen erreichten wir Berlin mit 30 Minuten Verspätung, ausgeruht nach einem à la carte  Frühstück.

In Berlin müssten wir den Regionalzug nehmen statt den gebuchten IC. Er kamm nie an und meldete eine Verspätung von 2.5 Stunden! In Rostock angekommen, machten wir uns auf den 12 Kilometer langen Weg zum Fährhafen. Die volle Regenmontur schützte uns vom starken Regen. Die Überfahrt nach Dänemark haben wir im trockenen genossen.

Bis zu unserem Hotel MejeriGaarden waren es noch 8 Kilometer vom Gedser Havn. MejeriGaarden Bed & Breakfast ist eine charmante Unterkunft eingebettet in eine ruhige und grüne Umgebung. Hier findet man eine perfekte Kombination aus gemütlichem Komfort und dänischer Gastfreundschaft.
Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet und strahlen eine warme und einladende Atmosphäre aus.

Nach einem köstlichen Abendessen entspannen wir uns im beheizten Zimmer und freuen uns auf die erste Etappe unserer Reise

Rückreise von Split nach Zürich

30. Juni – 3. Juli 2023
Eine abenteuerliche Rückreise von Split nach Zürich: Über Ankona und Bologna

Die Rückreise von einem aufregenden Urlaub kann genauso spannend sein wie die eigentliche Reise selbst. Auf unserem Weg zurück von Split nach Zürich entschieden wir uns für die schnellste Route, die uns durch verschiedene Städte führte. Von der kroatischen Küste aus nahmen wir eine Fähre nach Ankona, um anschliessend mit dem Zug nach Bologna zu fahren. Und schliesslich setzten wir die Reise fort und erreichte Zürich mit einem Direktzug. Diese Route war nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bot auch die Möglichkeit, verschiedene Orte zu entdecken. Hier ist mein Bericht über diese Rückreise.

Split, 30. Juni 2023

Split ist nach Zagreb, die zweitgrösste Stadt Kroatiens. Die Serie Game of Thrones wurde ab der 4. Staffel auch hier in Split gedreht! Der historischen Diokletianspalast liegt mitten in der Altstadt und hier wurde am Stadtmuseum die berühmte Szene „Kill the Masters“ gedreht. Des Weiteren wurde auch im Gewölbekeller des Palastes gefilmt.

Zum Nachtessen gingen wir in ZOI. Es war sehr fein und sehr teuer. Split und Hvar sind definitiv Abzocker Städte.

Ancona, 1. Juli 2023

Am frühen Morgen, machten wir uns auf den Weg zum Hafen, um die Fähre nach Ancona zu nehmen. Obwohl es vorher kräftig geregnet hat, genau während unserer Fahrt machte der Regen eine Pause. In einem kleinen Cafe im Hafen früstückten wir noch Kaffee und Croissants.
Check in und Kabinebezug war schnel und einfach. Die Marco Polo Fähre der Jadrolinija ist sehr alt aber gut unterhalten. Ales ist sauber und ordentlich. Die Aufenthaltungsräume sind renoviert worden und sehen einladend aus. Das Restaurant ebenfalls.
Die Fahrt war, trotz Regen, ruhig. Nach neun Stunden erreichten wir Ancona.

Ancona ist bekannt für seine historische Altstadt, die von den Römern geprägt wurde. Nach einem feinen Abendessen schauten wir die Stadt an. Sie machte einen netten Eindruck auf uns. Das Hotel, Grand Hotel Palace, in welches wir übernachteten ist sehr nett. Neu, schön eingerichtet und ganz nette und zuvorkommende Mitarbeiter.

Bologna, 2. Juli 2023

Die Zugfahrt von Ancona nach Bologna war angenehm und bot herrliche Ausblicke auf die italienische Landschaft.

In Bologna angekommen, gingen wir zuerst zum Hotel um unsere Fahrräder sicher abzustellen. Wir wohnen im Royal Hotel Carlton, ein altes typisch amerikanisches Hotel.

Bologna ist für gut erhaltene mittelalterliche Architektur und erstklassige Küche bekannt. Wir nutzten unseren Tag, um die berühmte Piazza Maggiore zu besuchen, die von majestätischen Gebäuden umgeben ist. Wir spazierten auch durch die Wohnquartiere. Hand aufs Herz, wir sind von Bologna sehr enttäuscht. Alles ist schmuddelig, alt und am zerfallen. Schade für die Stadt.

In Taverna del Postiglione probierten wir auch lokale Spezialitäten.

Zugfahrt nach Zürich, 3. Juli 2023

Nach Bologna traten wir die letzte Etappe unserer Rückreise an. Zuerst stossen wir im Hotelgarten auf die letzte Etappe an.

Glücklicherweise gab es einen Direktzug, der uns bequem und schnell nach Zürich brachte. Die Zugfahrt durch die italienische und schweizerische Landschaft war sehr interessant. Wir konnten die Alpen im Hintergrund bewundern und die malerischen Dörfer entlang der Strecke bestaunen. Die Zugfahrt war auch eine grossartige Gelegenheit, um sich zu entspannen und die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren zu lassen.

Fazit

Unsere Rückreise von Split nach Zürich über Ankona und Bologna war zweifellos ein aufregendes Abenteuer. Von der Fährfahrt über die Adria bis hin zur Erkundung der historischen Städte Ankona und Bologna bot uns diese Route eine Vielzahl von Eindrücken und Erlebnissen. Es ist erstaunlich, wie eine sorgfältige Auswahl der Transportmittel und Routen dazu beitragen kann, die gesamte Reiseerfahrung zu bereichern.

Insel Hvar

27. – 29. Juni 2023

Stadt Hvar: Eine gemischte Erfahrung auf der beliebten Insel

Bei unserer Ankunft auf der Insel Hvar mit dem Ausflugsschiff Frane war der erste Eindruck von strahlend blauem Himmel und glühender Hitze geprägt. Das Meer hatte eine atemberaubende Farbe und war kristallklar. Doch bald mussten wir feststellen, dass unsere Erwartungen nicht vollständig erfüllt wurden. Die Insel war überfüllt mit Touristen, insbesondere aus Amerika. Die Hafenstadt bot kaum Strände und es gab nur wenige Bäume. Unser Hotel entpuppte sich als Pop-Art-Hotel, das hauptsächlich von jungen Amerikanern frequentiert wurde. Trotzdem stellte es sich als das beste Hotel mit Poolmöglichkeiten auf Hvar heraus.

Die atemberaubende Schönheit des Meeres und der klare Himmel waren zweifellos die Höhepunkte unserer Ankunft auf Hvar. Die Farben waren so intensiv, dass es schwer war, den Blick davon abzuwenden. Doch als wir uns der Hafenstadt näherten, wurde uns bewusst, dass mit einer grossen Menschenmenge zu rechnen ist.

Die Anwesenheit zahlreicher Touristen, vor allem aus Amerika, dominierte das Bild auf Hvar. Obwohl Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Insel ist, hatte ich gehofft, ein ruhigeres und authentischeres Erlebnis zu finden. Die überfüllten Strassen und Plätze trübten jedoch meinen Eindruck. Es schien, als ob Hvar vor allem darauf ausgerichtet war, den Massentourismus anzuziehen.

29. Juni 2023, Überfahrt nach Stari Grad, 44km

Unsere letzte Etappe. Die Bedingungen waren ideal: strahlend blauer Himmel, eine leichte Brise, die die angenehme Frische des Morgens mit sich brachte. Es fühlte sich an, als ob die Natur selbst uns dazu einlud, diese wunderschöne Insel zu erkunden.

Während unserer Fahrt wurden wir von der beeindruckenden Vielfalt der Landschaften überrascht, die sich vor uns ausbreiteten. Der Duft von Lavendelfeldern umhüllte die Luft und zauberte ein beruhigendes Aroma. Es war fast so, als ob die Felder mit ihrer violetten Pracht die Seele der Insel einfingen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und hielten an, um einen Moment innezuhalten und die Schönheit der Natur in uns aufzunehmen.

Die Fahrt führte uns weiter durch Olivenplantagen, wo sich die Bäume in sanften Bewegungen im Wind wiegten. Der Anblick der silbernen Blätter, die im Sonnenlicht glänzten, war einfach atemberaubend. Es war ein Moment der Ruhe und Gelassenheit, in dem wir uns mit der Natur verbunden fühlten.

Auf unserem Weg stiessen wir auf Rebberge, die sich in sanften Hügeln ausbreiteten.

Unser kleiner Umweg führte uns durch die malerischen Ortschaften Jelsa und Vrboska. Jelsa strahlte mit seinem Charme und seiner traditionellen Architektur. Die engen Gassen waren gesäumt von charmanten Steinhausfassaden und farbenfrohen Blumenkästen. Es war ein Ort, der Geschichten zu erzählen schien und uns in vergangene Zeiten zurückversetzte.

Vrboska hingegen enttäuschte ein wenig unsere Erwartungen. Es fehlte ihm an dem einzigartigen Charme, den Jelsa ausstrahlte. Dennoch genossen wir die Fahrt entlang der Küste zwischen den beiden Orten. Das glitzern des Meeres begleitete uns auf unserem Weg, und der Ausblick auf die Küstenlinie war einfach atemberaubend. Die Kombination aus azurblauem Wasser, schroffen Felsen und grünen Pinienbäumen war ein Fest für die Augen.

Insgesamt war diese Fahrradtour ein unvergessliches Erlebnis. Die Schönheit der Landschaft, die Aromen und Geräusche der Natur, die charmanten Dörfer und die malerische Küste schufen zusammen eine perfekte Kulisse. Solche Momente erinnern uns daran, wie wichtig es ist, die Welt um uns herum zu erkunden und die kleinen Wunder zu schätzen, die sie für uns bereithält.

Fantastisches Hotel in Stari Grad

Unser Aufenthalt in Stari Grad begann mit einer angenehmen Überraschung, als wir im Hotel Heritage Villa Apolon eintrafen. Schon von außen war die Villa ein echter Hingucker, aber als wir unser Zimmer betraten, waren wir absolut begeistert.

Das Hotel Heritage Villa Apolon strahlte einen charmanten und eleganten Flair aus. Die historische Architektur der Villa fügte sich perfekt in die umliegende Umgebung ein. Die Zimmer waren geschmackvoll eingerichtet und verfügten über alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen konnte.

Unser Zimmer war einfach umwerfend. Der Blick aus dem Fenster bot eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die malerische Stadt Stari Grad. Die Einrichtung war stilvoll und komfortabel zugleich. Das Bett war herrlich bequem, und wir hatten genug Platz, um uns auszubreiten und uns wie zu Hause zu fühlen. Das Badezimmer war makellos sauber und modern gestaltet. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass es einen besseren Ort zum Übernachten in Stari Grad geben könnte.

Das Personal war äusserst freundlich und zuvorkommend. Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und gaben uns tolle Tipps für Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Die Lage des Hotels war ebenfalls ideal. Es lag nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, so dass wir bequem die charmanten Gassen von Stari Grad erkunden konnten. Auch der Hafen war um die Ecke.

Alles in allem war unser Aufenthalt im Hotel Heritage Villa Apolon in Stari Grad ein absoluter Traum. Die wunderschöne Villa, das fantastische Zimmer und das freundliche Personal haben unseren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wenn wir jemals wieder nach Stari Grad kommen, werden wir auf jeden Fall wieder hier übernachten.

Das Abendessen im Restaurant Antika war ausgezeichnet.

Trogir – Split – Bol

28km bis Split dann Fähre und 36km plus 600 Höhenmeter bis Bol

Unsere längste und härteste Etappe! Kaum in Supetar (Insel Brač) angekommen (13.00) gings steil rauf. Für 10km brauchten wir fast 3 Stunde! Zum Glück ist Brač bewaldet. Somit könnten wir uns im Schatten ausruhen und etwas abkühlen. Um 18.30 sind wir ins Lifestyle Hotel Vitar angekommen.

Zum Nachtessen gingen wir ins Ribarska Kućica. Es war sehr fein und wir haben einen einheimischen Weisswein getrunken der eins von besten bis jetzt war.

Eine bezaubernde Promenade:
Die Promenade von Bol ist ein absolutes Highlight und sollte bei einem Besuch keinesfalls verpasst werden. Sie führt entlang der Küste und bietet einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Was diese Promenade jedoch wirklich einzigartig macht, sind die umgebenden Pinienbäume. Ihre grünen Kronen spenden angenehmen Schatten und verleihen der Promenade eine natürliche Schönheit. Ein Spaziergang entlang dieser Promenade ist ein wahrer Genuss für die Sinne.

Am zweiten Abend folgten wir der Empfehlung der Rezeptionistin und begaben uns zum Abendessen ins Boket78. Es entpuppte sich als ein fantastisches Restaurant mit einer vielfältigen und abwechslungsreichen Speisekarte.

Fazit: Bol ist ein Ort, der es verdient, entdeckt zu werden. Trotz der vielen Besucher hat die Stadt ihren ruhigen und charmanten Charakter bewahrt. Die Promenade, umgeben von Pinien, ist ein malerischer Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Und mit einem Hotel, das eine fantastische Dachterrasse bietet, wird der Aufenthalt in Bol zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn Sie nach einem besonderen Ort suchen, der sowohl Ruhe als auch Schönheit bietet, dann ist Bol definitiv die richtige Wahl.

Šibenik

22.Juni 2023, 5. Etappe Biograd – Šibenik, 62km

23. Juni 2023, Nationalpark Krka

Den ganzen Tag haben wir im Nationalpark Krka verbracht. Mit dem Linienbus um 11:15 für 4.20€ nach Laškovica gefahren. 3km müssten wir bis zum Roški Slap laufen. Nachdem wir für 40€ Eintritt bezahlt haben müssten zuerst den Roški Slap suchen. Angeschrieben war nichts.

Danach müssen wir feststellen dass wir nicht bis zum Haupteingang kommen und gestrandet sind. Auf der Parkkarte sind sämtliche Botsverbindungen eingezeichnet aber nicht machbar! Alle Verbindungen sind nur ab Haupteingang machbar. Somit müssten wir ein Taxi von Šibenik kommen lassen.

Der eine Ausflugsboot ging zurück zum Haupteingang aber wollte / könnte uns nicht mitnehmen. Das Personal hat keine Ahnung wie wo was!

Mit dem Taxi fuhren wir bis Lozovac, Haupteingang. Während der Fahrt hat es geregnet. Wir überlegten uns kurz nicht in den Park zu gehen. Da wir mehrere blauen „Flecken“ am Himmel gesehen haben, entschieden wir und doch reinzugehen. Das war eine gute Entscheidung: keine Leute und eine sehr spezielle Atmosphäre nach dem Regen.

Tagesabschluss haben wir im Restaurant Le Jardin mit feinem Essen gefeiert.

4. Etappe Mali Lošinj – Biograd na Moru, 44km

21. Juni 2023. Am Morgen früh um 9.30 lief der Krilo Katamaran aus Mali Lošinj Richtung Zadar aus. In Zadar müssten wir zum Fähre Hafen um nach Insel Ugljan zu kommen. Wir wählten den Weg über die Inseln weil die Hauptverbindung nicht Fahrrad freundlich ist. Dafür über die Inseln ist es friedlich und schön.

In Biograd übernachten wir in einem „Bustouristen“ Hotel: Kornati.

Über die Halbinsel Istrien nach Mali Lošinj

16. / 17. Juni 2023

Istrien, die malerische Halbinsel im Norden Kroatiens, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Mit seinem milden mediterranen Klima, atemberaubenden Küstenlandschaften und historischen Dörfern ist diese Region der ideale Ort für ein unvergessliches Fahrradabenteuer.

Erste Etappe: Brijuni – Labin, 48,7km

Auf Nebenstrassen rauf und runter: Sonne, Hitze, Gewitter, Regen. Am ersten Fahrtag hatten wir alles.

Übernachtung im Hotel Peteani.
Das Hotel bietet eine wunderschöne und moderne Einrichtung, die es für uns zu einem Boutique-Hotel macht. Die Küche im Hotel ist hervorragend und auch die Weinkarte kann sich sehen lassen. Während unseres Aufenthalts haben wir eine einheimische istrische rote Rebsorte entdeckt, den Teran.

2. Etappe Labin – Cres, 50km

Am 17. Juni 2023 sind wir problemlos im Guest House Neho in Cres angekommen. Die Route dorthin war wunderschön und nachdem wir alle Autos, die mit uns auf der Fähre waren, an uns passieren lassen, wurde es sehr ruhig. Die meiste Zeit ging es bergauf, erst 8 Kilometer vor dem Ort Cres mussten wir nicht mehr kräftig in die Pedale treten.

Das Guest House selbst ist äusserst charmant. Unser Badezimmer ist brandneu und hochmodern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und bieten alles, was man braucht. Der Frühstück ist sehr gut. Einzig bezahlen mit der Karte ist nicht möglich.

Alles hat ein Ende

28. Nov. 2019 – 14. Feb. 2020, 14’000 km später.

Hinter uns haben wir 14’000 gefahrene Kilometer. Start war am 28.11.2019 in Punta Arenas, Chile. Camper Abgabe ist in Santiago de Chile am 13. Feb. 2020. Wir haben uns zwischen Chile und Argentinien bewegt. Im südlichen teil, Patagonien, waren wir fast immer an der Grenze zwischen den beiden Ländern. Argentinien haben wir bis zu der bolivianische Grenze gesehen. Chile bis zu der peruanischen Grenze. Uns ist nie etwas passiert. Wir wurden nicht krank. Keine Bussen (einmal angehalten, Pass gesehen, ah Federer 👌🏻, weiterfahren 🤩). Keine Pannen. War eine sehr gute Reise mit vielen Highlights!

Hier paar Bilder von Unterwegs.

Unterschied zwischen den beiden Ländern

Chile ist ähnlich wie die Schweiz: alles ist geordnet, sauber, korrekt, pünktlich, verlässlich aber veradministriert. Für alles braucht es länger und mehr Papier aber dafür stimmt es am Schluss. Leute sind höflich aber distanziert. Fast kein Englisch. Nicht mal in der Hauptstadt. An der Küste ist die englische Sprache etwas verbreiteter. Junge Leute versuchen selber zu lernen. Wir hatten paar gute Begegnungen mit jungen Chilenen. Sie klagen schlechtes Schulsystem und die Bemühungen vom Staat eigene Leute dumm zu behalten um sie besser ausnützen zu können. Deswegen gehen sie auf die Strasse und demonstrieren. Sie nennen es Revolution. Nebenbei erwähnt: in Chile ist alles privatisiert. Wasser auch! Das Land hat unzählige und seltene Bodenschätze. Die Minen sind in Japanischen und Chinesischen Händen.

  • Leute sind sehr verarmt. Ältere verkaufen jeden „Saich“ am Strassenrand, um überleben zu können.
  • Sehr viele Obdachlose!
  • Auf den Campingplätzen vermehrt kaltes Wasser.
  • Fisch und Meeresfrüchte Küche ist sehr gut.
  • Sehr gutes Internet, 3G&4G, gute Abdeckung
  • Gute Infrastruktur: Stromversorgung, Sportplätze auch in kleinen, abgelegenen Dörfer sind top!
  • Kreditkarte ist normal
  • Sehr gut ausgestattete Supermärkte.
  • Tolle Strassen (auch dank vielen Minen)
  • Allgemein eher teuer (für Nachtessen bezahlen wir um die 100 chf!)
  • Ich, Daniela, mag chilenischen Rotwein, Carménère, lieber als argentinischen Malbec 😎
  • Pisco Sour (Traubenbrand Cocktail) ist sehr fein 👌🏻🥂

Argentinien ist chaotisch, arm, ungenau, nicht gerade sauber, viel Polizeikontrollen. Die Leute sind freundlich, effizient und hilfsbereit. Lebemänner und Frauen. In den touristischen Orten ist Englisch „normal“.

  • Sehr arme Leute
  • In vielen Dörfern hat es keinen Strom und fliessendes Wasser
  • Strassen sind grossen teils Schotter Pisten
  • Überall Staub
  • In den Banken kann man kaum mehr als 50 chf abheben und noch zu horenden Gebühren
  • Bargeld ist gefragt. Kreditkarte ist nicht beliebt.
  • Das Essen ist sehr langweilig: Fleisch und Brot
  • Campingplätze sind meistens in sehr schlechtem Zustand
  • Internet, 3G, Unterwegs keine gute Abdeckung.

Habe ich vor paar Wochen geschrieben: „Uns gefällt bis jetzt Chile besser. Bin gespannt ob ich die Zeilen sehr verändern werde nach dem wir auch die Wüste Chiles gesehen haben.“

Norden Chiles ist sehr langweilig. Argentiniens Norden ist viel abwechslungsreicher und hat mehr Sehenswürdigkeiten. Patagonien, Süden, ist in beiden Ländern schön und sehenswert. In Chile halt kalt und nass. Infrastruktur ist in Chile viel besser. Somit ist es wichtig auf welche Waage die Vergleiche gestellt werden. So pauschal können wir nur sagen: gut das wir es gesehen haben, aber es ist nicht unser Kontinent.

Chile: Valparaiso und Viña del Mar

Montag-Mittwoch, 10.-12. Feb. 2020. Reisetag 97-99 von 101.

Viña del Mar und Valparaiso sind verbunden. Die Gränze zwischen den beiden Städten ist nicht ersichtlich. Sie beherbergen ca. 1 Mio Menschen. Unser Hotel ist in Viña del Mar.

Valparaiso (deutsch Paradiestal) liegt an einer nach Norden offenen Bucht des Pazifischen Ozeans. Hat 300’000 Einwohner. Heimatstadt von Augusto Pinochet. Der Hafen ist einer der bedeutendsten des Landes. Der Charakter der Stadt gilt als weltberühmt und ist Inhalt zahlreicher literarischer, musikalischer und künstlerischer Interpretationen. Die Stadt gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. (Wikipedia)

Ich verstehe den hip um Valparaiso nicht. Es sind sehr veraltete, früher mal vielleicht schöne, zum teil bunt angemalte Häuser. Sehr steile Strassen. Trottoirs volle mit Hundekot! Dementsprechend riecht es auch 🥴. Kaum zu glauben aber man kann Hundekot 💩 aus Plastik als Suvenir kaufen! Es ist definitiv nicht meine Stadt.


Viña del Mar liegt in der Agglomeration Valparaíso und ist mit 334’248 Einwohnern viertgrösste Stadt des Landes (Stand: 2017). Die an einer Bucht des Pazifiks gelegene Stadt gilt als mondäner Urlaubsort. Das Ambiente der Stadt mit seinen Palmen und Sandstränden zieht zahlreiche Besucher an. Einige Parkanlagen sorgen neben Diskotheken oder Kneipen sowie dem örtlichen Casino für Erholungsmöglichkeiten in dem von der Fremdenverkehrswerbung als „Gartenstadt“ (Ciudad Jardín) bezeichneten Ort. Viña lebt vor allem vom Tourismus und den damit verbundenen Dienstleistungen.

Obwohl die zwei Städte miteinander verbunden sind, Viña del Mar ist eine andere Welt. Viele Palmen, Blumen, Wiesen, schöne Häuser, saubere Strassen, nette Restaurants und Cafes. Am Abend flanieren viele Leute Meer entlang. Grossen Glück haben wir mit unserem Hotel. Er ist wie auf einer kleinen Halbinsel gebaut. Wenn man drin ist existiert die Welt draussen nicht mehr. Die letzten Tage unserer Reise haben wir richtig genossen!

Chile: Pisco Tal

Freitag & Samstag, 7. & 8. Feb. 2020. Reisetag 94 & 95 von 101.

Wie wir uns gefreut haben endlich wieder Bäume, Wiesen und grün zu sehen und zu richen! 3 Wochen Wüste und Sand. Was für eine Erholung für das Auge und die Sinne. Im breiterem Teil des Tals haben wir die Ortschaft Vicuña angesteuert. Auf einem Campingplatz Auto abgestellt und die Stadt unsicher gemacht.

Vicuña ist ein Hauptzentrum der Produktion des chilenischen Nationalgetränks Pisco. Aufgrund der meist sehr klaren Tage und Nächte befinden sich bei Vicuña mehrere astronomische Observatorien. Somit konnten wir am zweiten Abend auch Sterne und den Mond beobachten. War ein schöner Aufenthalt im grünen.

Chile: NP Humboldt

Mittwoch & Donnerstag, 6. & 7. Feb. 2020. Reisetag 92 & 93 von 101.

Das Reserva Nacional Pingüino de Humboldt ist ein chilenisches Schutzgebiet. Das Schutzgebiet umfasst das Meer vor dem Fischerdorf Punta Choros und zwei Inseln. Die Isla Choros mit ihrer Steilküste – nicht für Besucher zugänglich und die kleinere – die Isla Damas – kann im Rahmen von Bootstouren besucht und erwandert werden. Auf der Isla Choros leben auch die Humboldt Pinguine.

Direkt am Meer auf einem Campingplatz konnten wir einen guten Platz mitten im Sand (sind immer noch in der Wüste) ergattern. Der Campingplatz war einer der saubersten und besten den wir bis jetzt hatten. Wir haben uns entschieden hier zwei Nächte zu bleiben. Am ersten Tag konnten wir die Bootstour zu den Inseln nicht machen da aussteigen auf der Isla Damas wegen zu unruhigem Wasser nicht möglich war. Somit gingen wir die Küste entlang laufen. Die Küste besteht aus schwarzen Felsen und weissen Sand. Paar grossen Dünnen die bis ans Wasser kommen, bilden wunderschöne weisse Strände. Muscheln und Krebse hat es im Überfluss.

Am nächsten Tag früher am Morgen standen wir vor der Billeteria und hatten die Boots Tickets. Die Tour dauerte 3 Stunden. Zuerst fuhren wir zu den Humboldt Pinguinen und vielen anderen Vögeln (haben nicht verstanden welche es gibt da Infos nur in Spanisch). Auf der Isla Damas konnten wir eine Stunde herumlaufen und kleine Möwen bei ersten Schritten beobachten. Bei blauem Himmel und strahlender Sonne haben wir unseren Ausflug genossen. Um 13 Uhr gings weiter ins Pisco Tal.

Chile: Laguna Santa Rosa

Dienstag, 4. Feb. 2020. Reisetag 91 von 101 (nicht mehr viel übrig).

Die Fahrt von Salar Pedernales bis Laguna Santa Rosa ging über die gleiche Evene nur ca. 400m höher auf 3’800müM. Entlang an wunderschönen, unendlichen Weiten, bunten Bergen und dem höchsten Berg Chiles. Da es nicht weit weg von einander entfernt ist, waren wir schon um 14:30 dort. Der Wind hat uns wieder sehr stürmisch begrüsst. Wieder passendes Plätzchen gefunden. Hier sind wir nicht allein. Es ist ein Refugio mit Zimmern und somit kamen einige Gäste. Nach einem kurzen Spaziergang zu den Flamingos haben wir uns im Camper „verbarikadiert“ weil der Wind sehr stark und auch kühl war. Zum Nachtessen gab es Risotto mit Gemüse 👌🏻 Am nächsten Morgen hatten wir 0 Grad im Camper. Die Fenster waren gefroren 😲 Da wir so tiefe Temperatur erwartet haben waren wir mit zusätzliche Decke gut gerüstet. Heizung und Warmwasser Aufbereitung funktionierte tadellos. Mit einem warmen Schinken Käse Tost stärken wir uns für die Weiterfahrt wieder ans Meer.