Der heutige Tag markiert das Ende unserer grossen Nordthailand-Rundreise. Nach den kühlen Nächten in den Bergen starteten wir mit einem typischen chinesischen Frühstück in Mae Salong, bevor wir uns auf den Rückweg nach Chiang Mai machten.
Erntezeit in Nordthailand
Die Fahrt zurück in die Ebene war landschaftlich noch einmal unglaublich spannend. Der Weg führte uns an unzähligen Agrarfeldern vorbei, auf denen alles Mögliche angebaut wurde. Die landwirtschaftliche Vielfalt der Region ist atemberaubend! Vieles davon haben wir in Natura noch nie gesehen.
Besonders auffällig: Es ist Mandarinen-Zeit! Überall entlang der Strassen werden die leuchtend orangen Früchte aus der Region verkauft – ein fröhlicher Anblick und ein Beleg für die reichhaltige Erntezeit.
Wiedersehen in Chiang Mai
In Chiang Mai angekommen, war die Freude gross: Wir trafen unseren Freund Simon, der hier lebt. Nach einem längeren Austausch, bei dem wir unsere Abenteuer der letzten Tage Revue passieren liessen und die neuesten lokalen Anekdoten hörten, stand das Abendessen an.
Dieser Abend war aus einem weiteren Grund etwas ganz Besonderes: Wir feierten heute unser 17-jähriges Jubiläum, seit wir zusammen wohnen! Zum Abschluss der Rundreise und zur Feier dieses grossen Anlasses wählten wir das renommierte Lanna Restaurant Kiti Panit.
Kulinarischer Höhepunkt: Das Kiti Panit ist bekannt dafür, die traditionelle Küche des alten Lan Na Königreiches zu servieren – der perfekte kulinarische Rahmen, um unsere Zeit in Nordthailand feierlich ausklingen zu lassen, bevor morgen das nächste grosse Abenteuer Laos ruft.
Nach dem Essen liefen wir durch chinesischen Markt durch wo wir viel Proteine entdeckt haben.
Wir geniessen die letzte Nacht in der vertrauten Merchand Villa, die sich nach einer Woche Roadtrip fast wie ein Zuhause anfühlt. Morgen geht’s weiter nach Luang Prabang, Laos
⛰️ Tag 9: Der Weg ist das Ziel – Spektakuläre Stopps vor Mae Salong
Der heutige Tag war geprägt von einzigartigen Sehenswürdigkeiten und einer faszinierenden Fahrt in die Höhe. Auf unserem Weg nach Mae Salong machten wir noch zwei beeindruckende Stopps:
💙 Der Blaue Tempel: Wat Rong Suea Ten Unser erster Halt war der Wat Rong Suea Ten, besser bekannt als der Blaue Tempel. Nach dem strahlenden Weiss des Wat Rong Khun ist dieser Tempel ein intensiver visueller Kontrast. Er leuchtet in tiefen Blautönen, ergänzt durch goldene Verzierungen. Ein weiteres Beispiel für die moderne, künstlerische Tempelbaukunst in Chiang Rai.
🌟 Die Grosse Guan Yin Statue Weiter ging es zur Guan Yin Statue, die hoch auf einem Hügel thront. Die Gottheit der Barmherzigkeit blickt majestätisch über die Landschaft. Schon allein der Anblick der 79m grossen weissen Statue inmitten der grünen Hügel ist beeindruckend.
🌾 Wandern zu den Reisterrassenvon Ban Li Khai Nach den kulturellen Stopps führte uns die Strasse tiefer in die Natur. Fluss entlang sind wir zu den Reisterrassen von Ban Li Khai gewandert. Der Reis wurde geerntet somit waren es keine perfekt angelegten grünen Felder war aber trotzdem schön die Terrassen zu sehen.
🌬️ Ein kühler Abend in den Bergen Am Abend in Mae Salong angekommen, merkten wir schnell, dass die Höhe nicht nur schöne Ausblicke, sondern auch kühle, 15 Grad, Temperaturen mit sich bringt! Es ist ziemlich kühl hier oben und unser Zimmer hat keine Heizung. Aber keine Sorge: Dank einer guten Decke kuscheln wir uns warm ein und geniessen die klare Bergluft.
unser „Kühlschrank“ 😊
🌿 Mae Salong ist berühmt für seine besondere Geschichte
Es wurde einst von einer Kuomintang-Einheit (chinesische Nationalisten) gegründet, die nach dem chinesischen Bürgerkrieg hier Zuflucht fand. Diese Vergangenheit hat dem Ort einen einzigartigen chinesischen Charakter verliehen, der sich in der Architektur, den Restaurants und vor allem im Teeanbau widerspiegelt. Die Menschen hier sind sehr zurückhaltend und genauso „freundlich“ wie Chinesen. Das Lachen haben sie auch nicht erfunden. Ich habe das Gefühl ich bin in Yunnan und nicht mehr in Thailand.
Nach dem Frühstück ging’s direkt in die Plantagenlandschaft, für die Mae Salong berühmt ist.
Wir tauchten ein in die steilen Hänge, die mit sorgfältig angelegten Kulturen übersät sind. Der Weg war, wie erwartet, sehr steil! Aber die Umgebung ist so faszinierend, dass man die Anstrengung gerne in Kauf nimmt. Trotz der Höhe und der kühlen Nächte wurde es am Tag heiss – ein gutes Workout war garantiert. Die Vielfalt der Vegetation war beeindruckend: Wir sahen nicht nur die Hauptakteure – die endlosen Tee- und Kaffeeplantagen – sondern auch tropische Früchte wie Bananen und Feigen.
Nach der Wanderung auf den steilen Pfaden war der Nachmittag heilig: Wir chillten auf der Terrasse vor unserem Zimmer. Der perfekte Ausklang nach einer anstrengenden, aber wunderschönen Erkundungstour.
KaffeeWeihnachtssterneSchrank ist draussen wegen FeuchtigkeitWestliche, hübsche HäuserRestaurant, alles offenDie Schule ist fertigTanneTeeplantagen
🌳 Tag 6: Zwischen Plantagen und Gipfeln – Von Nan nach Chiang Rai Nach den ruhigen Tagen in Nan hiess es heute wieder: Roadtrip! Die Fahrt nach Chiang Rai war nicht nur abwechslungsreich, sondern bot auch faszinierende Einblicke in die Agrarlandschaft der Region. Wir fuhren durch Kautschuk- und Mango-Plantagen.
Kaffeepause mit Aussicht: Das Magic Mountains Café Ein absolutes Highlight war unser Stopp beim Magic Mountains Café. Diese Cafés in den Bergen Nordthailands sind oft mehr als nur eine Kaffeepause – sie sind Aussichtspunkte! Ein Muss für jeden, der diese Route fährt!
Ankunft im Paradies: Unser Hotel in Chiang Rai In Chiang Rai angekommen, wurden wir von unserem Hotel positiv überrascht. Es ist nicht nur sehr schön, sondern das Personal ist auch unglaublich nett und zuvorkommend. Unser Zimmer ist ein Traum: Wir bekamen ein grosses Zimmer mit Balkon und Poolblick in der obersten, sechsten Etage. Perfekt, um die Stadt von oben zu überblicken und den Abend ausklingen zu lassen.
Der Start in den Tag wird hier zum Genuss: Das Frühstück draussen am Pool ist der perfekte Weg, um bei Sonnenschein und der frischen Morgenluft in den Tag zu starten.
🏔️ Tag 7: Ein Tag der Superlative – Das Goldene Dreieck und die steilsten Strassen Thailands Heute stand der wohl intensivste Tag unserer Rundtour an. Wir haben eine grosse Rundtour unternommen, die uns in die entlegensten und spektakulärsten Ecken Nordthailands führte: 🗺️ Stopp 1: Das Goldene Dreieck Zuerst ging es zum legendären Goldenen Dreieck, dem historischen Grenzgebiet, wo Thailand, Laos und Myanmar aufeinandertreffen. Es ist ein Ort von historischer und geografischer Bedeutung. Hier stehen wir an einem Flussufer und blicken auf drei Länder gleichzeitig – ein faszinierendes Gefühl.
⛰️ Stopp 2 & 3: Doi Pha Tang und Phu Chi Fa Danach begaben wir uns in die Berge, um die atemberaubenden Ausblicke vom Doi Pha Tang und dem Phu Chi Fa zu erleben. Diese Region ist bekannt für ihre spektakulären Sonnenaufgänge und die Nebelmeere im Tal, aber auch am Tag sind die Ausblicke phänomenal. Die Luft ist hier oben kühl und klar.
Doch der Weg dorthin war das eigentliche Abenteuer: Adrenalin-Kick auf vier Rädern: Um diese Aussichtspunkte zu erreichen, mussten wir extrem steile Strassen bewältigen. Solche Steigungen haben wir noch nie gesehen! Das Auto wurde auf die Probe gestellt. Aber die Belohnung – diese unvergesslichen Panoramen – hat die Anstrengung wettgemacht.
🎶 Ausklang: Essen, Musik und Tanz auf dem Night Bazaar Nach der Rückkehr von unserer monumentalen Rundtour durch die Berge stand uns der Sinn nach einfacher, unkomplizierter Gemütlichkeit. Dafür gibt es keinen besseren Ort in Chiang Rai als den Night Bazaar. Das Beste daran: Mitten auf dem Gelände gibt es eine Bühne, wo Live-Musik gespielt wird. Wir haben unser Abendessen mit guter Musik und traditionellem Tanz genossen. Die lebendige, aber entspannte Stimmung des Marktes ist ansteckend und lässt die Anstrengungen der steilen Bergstrassen schnell vergessen. Es ist ein wunderbarer Ort, um die lokale Kultur auf entspannte Weise zu erleben.
🎨 Tag 8: Ein Meisterwerk in Weiss – Wat Rong Khun und Pool-Glück Heute stand eines der bekanntesten Wahrzeichen Thailands auf dem Programm: der Wat Rong Khun, besser bekannt als der Weisse Tempel. Nach den intensiven Tagen in der Natur war dies der perfekte Start in unseren letzten vollen Tag in Chiang Rai.
Wat Rong Khun: Kunst, Himmel und Hölle Dieser Tempel ist kein traditionelles Heiligtum, sondern das lebende Kunstwerk des Künstlers Chalermchai Kositpipat. Von der Ferne wirkt er wie eine himmlische Erscheinung: strahlend weiss und übersät mit unzähligen kleinen Spiegelstücken, die in der Sonne funkeln.
Der Tempel symbolisiert den Weg zur Erleuchtung:
Der Weg: Man überquert eine Brücke, die über Hände ragt, die sich aus der „Hölle“ emporstrecken – eine eindringliche Darstellung der Versuchungen.
Die Farbe: Das Weiss steht für Buddhas Reinheit, die Spiegel symbolisieren Buddhas Weisheit, die über die Erde leuchtet.
Das Innere: Auch im Inneren des Tempels warten Überraschungen auf moderne Besucher, die zeigen, dass Spiritualität und zeitgenössische Kunst in Chiang Rai Hand in Hand gehen.
Es ist eine faszinierende, teils skurrile, aber durch und durch beeindruckende Erfahrung – ein absolutes Muss für jeden Besucher in Nordthailand!
Kaum waren wir mit unserem Rundgang fertig, kamen sie in Scharen! Die Reisebusse rollten an und füllten den Platz schlagartig. Auffällig war, dass neben vielen chinesischen Reisegruppen auch sehr viele indische Besucher vor Ort waren. Bis 11 Uhr oder nach 15 Uhr ist bestimmt die beste Zeit für einen Besuch.
🏊 Zeit für die Seele: Zurück in die Oase Nach dieser Flut an Eindrücken und der thailändischen Mittagshitze war es Zeit für den verdienten Entspannungs-Modus. Wir haben den Rest des Tages am Pool unseres wunderschönen Hotels verbracht.
🛣️ Tag 4 (5. Dezember): Der Roadtrip startet – Kurs auf das ruhige Nan Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von Chiang Mai (vorerst!) und Motor starten! Der Tag markiert den offiziellen Beginn unserer Nordthailand-Rundtour.
Unser erstes Ziel: Nan.
Nan liegt im Osten Nordthailands und ist bekannt für seine ruhige Atmosphäre, die tief verwurzelte Lanna-Kultur und die atemberaubende Landschaft des Nan-Flusses und der umliegenden Gebirge. Die Fahrt ist zwar lang (ca. 5 Stunden), aber die Strecke ist spektakulär.
Die Fahrt durch die Berge Der Weg nach Nan führt uns durch eine sich ständig ändernde Landschaft. Zuerst durchqueren wir weite Ebenen, dann windet sich die Straße durch grüne Bergketten. Jeder Kilometer ist ein Genuss für die Augen und der perfekte Beweis dafür, dass Thailand so viel mehr ist als nur Strände.
Wir lassen die Hektik der Grossstadt hinter uns und tauchen ein in die Gelassenheit der Provinz. Nan verspricht uns eine Reise in eine Region, die ihre traditionelle Identität bewahrt hat. Wir sind gespannt auf die einzigartigen Tempel, die hier zu finden sind – viele davon sind farbenfroher und weniger touristisch als die grossen Attraktionen in Chiang Mai.
AussichtspunktKaffeepauseUnser Hotel in NanFrühstück
Nach der schönen Fahrt durch die Berge kamen wir kurz vor 17 Uhr in Nan an. Die Stadt selbst strahlt eine wunderbare Gelassenheit aus.
Die Oase ausserhalb der Stadt Wir haben uns für ein Hotel etwas ausserhalb entschieden, eine kleine Oase mit einem schönen Garten und Pool. Perfekt, um nach der langen Fahrt zu entspannen und die Natur zu geniessen. Am Abend zog es uns in die Stadt zum Essen. Das war ein Erlebnis, das uns sofort gezeigt hat: Nan ist anders! Im Restaurant waren wir die einzigen westlichen Gäste. Die Stimmung war herzlich und das Essen fein – ein echtes, unverfälschtes Eintauchen in die lokale Kultur, fernab der Touristenpfade.
🏃♀️ Tag 5 (6. Dezember): Unterwegs in Nan – 30 Grad und Damm-Spaziergang Nach dem entspannten Abend ging es heute aktiv weiter! Da die Sonne schon früh lacht und es schnell warm wird, hiess es: rechtzeitig aufstehen und die Stadt erkunden.
Wir haben uns entschieden, die Stadt auf die sportliche Art zu erobern. Zu Fuss ging es vom Hotel aus entlang des Dammes in die Stadt hinein – stolze 5,5 Kilometer pro Weg! Bei strahlendem Sonnenschein und schon 30 Grad war das eine ordentliche Trainingseinheit, aber der Blick auf den Nan-Fluss und die grünen Ufer hat die Mühen mehr als wettgemacht.
Ordnung muss sein
Zeit für Matcha Jetzt haben wir uns eine wohlverdiente Pause verdient! Wir sitzen gerade, 6.12.2025, 13:00, in einem Amazon Café und geniessen einen kühlen Matcha-Drink. Es ist der perfekte Moment, um die Beine hochzulegen, die Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten und die Hitze für einen Moment zu vergessen.
Nach der Matcha Pause sind wir mit dem Taxi zurück zum Hotel. Den Rest des Tages verbringen wir am Pool.
🚗 Tag 3: Roadtrip-Start in den Norden – Chiang Dao Nach zwei intensiven Tagen in Chiang Mai City hiess es heute: Auto starten und ab in die Berge! Wir haben unser Mietauto abgeholt, um Nordthailand auf eigene Faust zu erkunden, und uns auf den Weg nach Norden zum majestätischen Doi Chiang Dao Massiv gemacht.
🦇 Abenteuer unter der Erde: Start in der Chiang Dao Cave Unser erster Stopp führte uns direkt unter die Erde: die Chiang Dao Cave (Tham Chiang Dao). Dieses faszinierende Höhlensystem am Fusse des Berges war ein aufregender Einstieg in den Tag! Man taucht hier in eine komplett andere Welt ein, die von spiritueller Geschichte und Naturwundern geprägt ist. Die Höhle ist gross und schön. Sie beherbergt zahlreiche Buddha-Statuen, die über die Jahrhunderte in die Felsnischen integriert wurden.
🧘♀️ Ruhepol mit Aussicht: Besinnung im Wat Tham Pha Plong Nach dem Höhlenabenteuer suchten wir die Ruhe. Wir fanden sie beim Wat Tham Pha Plong, der sich hoch oben an einem Felsvorsprung befindet.
Der Aufstieg: Ein langer, steiler Aufstieg über Treppen durch den Wald führt zum Tempel. Es ist wie eine Pilgerreise, bei der man mit jedem Schritt den städtischen Trubel hinter sich lässt.
Die Belohnung: Oben angekommen, wurden wir mit einer unglaublichen Stille und einem herrlichen Blick auf die umliegenden Berge belohnt. Die einfache, schlichte Schönheit dieses Waldtempels lädt sofort zur Meditation und Besinnung ein.
🏡 Zurück in die Basis: Am Abend sind wir nach unserem beeindruckenden Ausflug nach Chiang Dao wieder zurück in die Stadt zu unserem schönen Quartier gefahren. Die Entscheidung, im Merchand Villa zu übernachten, war goldrichtig, denn die entspannte Atmosphäre hier ist die perfekte Kulisse, um die Nordthailand Roundtour vorzubereiten.
Die Route steht fest! Von morgen, dem Freitag, den 5. Dezember, bis zum nächsten Freitag, den 12. Dezember, werden wir mit unserem Mietauto unterwegs sein. Eine ganze Woche, um die versteckten Juwelen, Bergstämme und legendären Landschaften Nordthailands zu entdecken! Wir haben die Karten ausgebreitet, die Stopps geplant und die Taschen gepackt.
Es ist das Ende unseres „Chiang Mai City“-Kapitels und der Beginn eines echten Roadtrip-Abenteuers. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass wir nach der Rundtour am 12. Dezember noch einmal hier in der Merchand Villa übernachten werden. So haben wir eine entspannte letzte Nacht, bevor wir am 13. Dezember zum nächsten grossen Ziel aufbrechen: Laos! Wir sind aufgeregt und können es kaum erwarten, morgen früh die Motoren zu starten!
⛰️ Tag 2: Der Weg ist das Ziel – Auf dem Monk’s Trail zum goldenen Gipfel Nachdem wir gestern die Sauberkeit und die kulturellen Schätze innerhalb der Stadtmauern erkundet haben, tauschen wir heute das belebte Zentrum gegen die Ruhe der Berge ein! Für Tag 2 stand ein echtes Abenteuer auf dem Programm: die Wanderung auf dem berühmten Monk’s Trail (Mönchspfad) hinauf zum Wat Phra That Doi Suthep. Durch den Dschungel der Mönche Anstatt einfach den bequemen Weg mit dem Songthaew (Sammeltaxi) zu nehmen, haben wir uns für den traditionellen Aufstieg entschieden. Der Monk’s Trail, der seinen Namen der Tatsache verdankt, dass ihn einst die Mönche für ihre täglichen Gänge nutzten, ist ein Must-Do für alle, die Chiang Mai aktiv erleben möchten.
Es ist eine herrlich schweisstreibende Wanderung durch dichten, grünen Dschungel. Der Pfad ist anspruchsvoll, aber die Natur um uns herum ist die perfekte Ablenkung. Überall hört man die Geräusche des Waldes, und die Luft ist frisch und feucht. Geheimtipp: Auf etwa halber Strecke erreicht man den Wat Pha Lat. Dieser kleinere, versteckte Tempel ist oft ruhiger und bietet eine magische Atmosphäre, mit seinen Buddha-Statuen, die fast vom Dschungel verschluckt werden. Ein perfekter Ort für eine erste Pause und um die Stille aufzusaugen.
Die Belohnung: Wat Phra That Doi Suthep Nach dem anstrengenden Aufstieg – der sich wie eine Pilgerreise anfühlt – erreicht man endlich das Ziel: den Wat Phra That Doi Suthep. Die Anstrengung ist sofort vergessen, wenn der Blick auf die massive, goldene Chedi fällt, die majestätisch in der Sonne glänzt. Der Tempel ist eine der heiligsten Stätten in Nordthailand.
Der Ausblick: Von hier oben, auf über 1.000 Metern Höhe, bietet sich ein spektakulärer Panoramablick über das gesamte Chiang Mai-Tal. Ein Moment, in dem man die ganze Schönheit Nordthailands auf sich wirken lässt.
🍹 Entspannung pur: Pool-Zeit nach dem Gipfelsturm Wir sind zurück im Hotel und geniessen die absolute Entspannung am Pool. Es gibt kaum etwas Besseres für Stefan, als nach einer schweisstreibenden Wanderung in das kühle Nass zu gleiten. Die 29 Grad fühlen sich jetzt, umgeben von tropischen Pflanzen und der Ruhe am Pool, einfach herrlich an.
Während die Sonne langsam tiefer sinkt und das warme Licht auf das Wasser wirft, lassen wir den Tag Revue passieren.
🌃 Lokale Vibes: Dinner mit Insider-Tipps Nach der Abkühlung am Pool wurde es Zeit für das Abendprogramm. Wir hatten das grosse Glück, dass unser Kollege Simon in Chiang Mai lebt. Es gibt nichts Besseres, als einen „Einheimischen“ an der Seite zu haben, um die kulinarischen Geheimnisse zu entdecken! Das Abendessen war wirklich sehr fein! Wir hatten Nordthailändische Spezialitäten wie Khao Soi (Curry-Nudelsuppe), Sai Oua (Chiang Mai-Wurst) und weitere feine Gerichte.
Flaniermeile nach Einbruch der Dunkelheit Nach dem köstlichen Mahl spazierten wir noch durch das trendige Viertel, die Gegend um die Nimmanhaemin Road. Chiang Mai erwacht am Abend noch einmal richtig zum Leben. Die Lichter der Garküchen, die kleinen Bars und Cafés und die jungen Leute, die sich hier treffen – es herrscht eine ganz besondere, lebendige Atmosphäre.
🇹🇭 Guten Morgen aus Chiang Mai: Sonnenschein und Frühstücksglück! Die Luft ist frisch, aber die Sonne schickt schon die ersten warmen Grüsse. Und wie beginnt man einen perfekten Tag in Chiang Mai? Richtig: mit einem fantastischen Frühstück!
Heute Morgen wurden wir von herrlichem Sonnenschein begrüsst. Schon um 10 Uhr zeigte das Thermometer angenehme 20 Grad. Die Vorhersage verspricht uns einen wunderschönen Tag mit Höchstwerten um die 27 Grad – perfekt, um die Stadt zu erkunden.
🚶♀️ Chiang Mai zu Fuss erkunden: Eine Oase der Sauberkeit Nach dem stärkenden Frühstück sind wir direkt losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Wir haben uns einfach treiben lassen – und waren sofort begeistert. Was uns auf den ersten Blick aufgefallen ist: die bemerkenswerte Sauberkeit und Ordnung der Strassen und Gassen! Man erwartet in einer südostasiatischen Grossstadt oft ein pulsierendes, aber auch chaotisches Durcheinander. Doch Chiang Mai überrascht mit einer angenehmen Struktur und einem Sinn für Ordnung, besonders in der Altstadt innerhalb der Stadtmauer. Kein Müll: Die Gehwege sind erstaunlich sauber. Es ist offensichtlich, dass die Einheimischen Wert auf ihre Stadt legen. Klare Wege: Selbst abseits der Hauptstrassen ist es leicht und angenehm, zu Fuss unterwegs zu sein. Grüne Akzente: Viele kleine Gärten und gepflegte Blumenkübel tragen zusätzlich zu dem aufgeräumten, fast schon dörflichen Charme bei. Unser Fazit: Chiang Mai beweist, dass „Grossstadt-Feeling“ und „Sauberkeit“ sich nicht ausschliessen müssen. Es macht die Erkundung der Stadt unglaublich entspannt und lädt dazu ein, einfach nur durch die Gassen zu schlendern und die Atmosphäre aufzusaugen.
🕌 Das goldene Herz der Stadt: Wat Phra Singh Der Spaziergang durch die Gassen führte uns direkt zu einem der heiligsten Orte Chiang Mais: dem Wat Phra Singh Woramahawihan (วัดพระสิงห์วรมหาวิหาร). Dieser Tempelkomplex, der im Jahr 1345 erbaut wurde, ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch das bedeutendste spirituelle Zentrum innerhalb der alten Stadtmauern. Man spürt sofort, dass dies ein Ort von grosser Bedeutung ist. Lanna-Architektur in Vollendung Der Tempel ist ein Meisterwerk des Lanna-Stils – der traditionellen Architektur Nordthailands. Die goldenen Dächer, die aufwendig geschnitzten Holzelemente und die farbenprächtigen Wandmalereien sind atemberaubend. Überall glänzt und funkelt es in der Vormittagssonne. Das Herzstück des Wat Phra Singh ist die Kapelle Viharn Lai Kham, die die berühmte Buddhastatue Phra Buddha Sihing beherbergt. Man hält inne und ist fasziniert von der Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt, auch wenn er von vielen Besuchern frequentiert wird. Wir haben uns Zeit genommen, um die Details zu bewundern: die Wächterstatuen am Eingang, die kunstvollen Mosaike und die friedliche Atmosphäre, die einen sofort entschleunigt.
Die Route stand fest, der erste Flug gebucht: Heute, am 30. November, starteten wir unsere Reise nach Südostasien. Mit der Swiss ging es von Zürich auf direktem Weg nach Bangkok (BKK), der ersten Etappe unserer Anreise.
Bald geht’s los!Unser Flieger Boeing 777
Der Flug war ruhig. Wir hatten genug Platz in der Premium Economy. Apero und Nachtessen waren sehr gut. Wir konnten uns ein wenig ausruhen.
AperoNachtessen Frühstück
Der Aufenthalt in Bangkok war kurz und strategisch gewählt, um direkt den Anschluss nach Chiang Mai (CNX) zu nehmen. Damit haben wir uns entschieden, die ersten Nächte im entspannten Norden Thailands zu verbringen und den Trubel Bangkoks für später aufzuheben.
Was für eine Unterkunft! Unser Hotel, die Merchant Villa in Chiang Mai, ist nicht nur innen sehr stilvoll, sondern vor allem die Lage in diesem wunderschön gepflegten Park ist einmalig. Eine ruhige und grüne Oase mitten in der Stadt. Perfekt! Hier bleiben wir bis Freitag, 5. Dezember.
Mit einem reichhaltigen Frühstück im Bauch und der Sonne im Rücken brechen wir zu unserer finalen Etappe auf: Westerland, das Herz der Insel, liegt 18 Kilometer vor uns. Ein letztes Mal schwingen wir uns auf unsere Räder, die uns in den letzten Tagen treue Begleiter waren. 50 Minuten Fahrtzeit trennen uns noch von unserem Ziel und dem Zug, der uns um 13:23 Uhr nach Hamburg bringt.
Früher als erwartet erreichen wir Westerland, doch unsere Freude wird schnell getrübt: Der Zug, mit dem wir nach Hamburg fahren wollten, fällt aus! Na toll, das fängt ja gut an! Kurzerhand steigen wir in den nächsten Regionalzug, der uns nach Hamburg-Altona bringt. Von dort aus beginnt dann die lange Reise weiter nach Zürich.
Während der vierstündigen Fahrt nach Hamburg-Altona zieht der Himmel immer mehr zu, und der Regen nimmt stetig zu. Was als leichter Nieselregen begann, entwickelt sich schnell zu einem regelrechten Schauer, der die Fensterscheiben in Wellen hinunterläuft. Mit jedem Kilometer hoffen wir inständig, dass der Regen in Hamburg nachlässt. Der Gedanke, mit unseren Rädern durch den strömenden Regen zu müssen, dämpft die Vorfreude auf das Ankommen. Doch noch bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass uns das Wetter in Hamburg gnädig ist.
Doch das Hamburger Wetter macht es uns nicht leicht: Bei kühlen 11 Grad und anhaltendem Nieselregen ist an Spass beim Herumfahren kaum zu denken. Für ein frühes Abendessen ist es noch zu zeitig, also suchen wir zuerst Zuflucht in einem Hotel am Bahnhof, um uns aufzuwärmen und unsere nächsten Schritte zu planen. Der Regen lässt schliesslich etwas nach, und wir machen uns auf den Weg zu einem gemütlichen Café, wo wir uns mit Chailatte stärken. Doch die Zeit scheint kaum zu vergehen. Immer wieder fahren wir durch die nassen Strassen, suchen Schutz vor dem Regen und versuchen, uns die Langeweile zu vertreiben. Die Stimmung wird zunehmend gedrückter, und ein leichter Stress macht sich breit, während wir hoffen, dass unser Nachtzug pünktlich abfährt und uns endlich nach Hause bringt.
Endlich ist es 21:30 Uhr, und wir stehen pünktlich am Gleis. Erleichterung macht sich breit, als unser Zug ebenfalls planmässig einfährt. Nachdem wir die Räder verladen haben, suchen wir unsere Schlafkabine auf – und plötzlich fällt der ganze Stress von uns ab. Die Kabine ist überraschend luxuriös! Sie bietet nicht nur zwei bequeme Betten, sondern auch einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, ein eigenes Badezimmer und sogar einen Kleiderständer mit Kofferablage. Wir können es kaum fassen und sind mehr als zufrieden. In dieser komfortablen Umgebung lassen wir den anstrengenden Tag hinter uns und freuen uns auf eine erholsame Nacht.
Am nächsten Morgen erreichen wir pünktlich Zürich – ausgeschlafen und bestens verpflegt. Die Nacht in der luxuriösen Schlafkabine hat uns die nötige Erholung gebracht, und das Frühstück im Zug war ausgezeichnet. Mit frischer Energie und schönen Erinnerungen im Gepäck treten wir die letzten Kilometer unserer Reise an, zufrieden und glücklich über das gelungene Ende unserer Tour.
Zuerst fuhren wir zum Naturdamm zu der Insel Mondø. Bei Flut ist die ‚Strasse‘ unter Wasser.
Damit kann man sicher zu der Insel gelangen
Der weitere Weg führte uns durch die weite, offene Landschaft des Wattenmeeres, bevor wir schliesslich den Rømødæmningen, den Damm zur Insel Rømø, erreichten. Die Fahrt über den 10km langen Damm war ein besonderes Erlebnis, mit Wasser und Watt so weit das Auge reicht. Seitenwind machte die Überfahrt anstrengend.
Auf der Insel Rømø fuhren wir direkt zu der Fähre, die uns von Havneby nach List auf Sylt bringen sollte. Die Überfahrt war ruhig. Schliesslich erreichten wir das aRosa Hotel in List welches sich nicht weit von der Fährenhafen befindet. Das luxuriöse Hotel bot den perfekten Ort zum Entspannen und Erholen. Unser Zimmer war geräumig und elegant eingerichtet, mit einem schönen Blick auf die Nordsee.
Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Erkundung von Sylt. Zu Fuss erkundeten wir die Insel und genossen die frische Seeluft und die wunderschöne Landschaft. Wir wanderten durch die Dünenlandschaft und entlang der Strände. Der Wind und Regen haben sich als unsere Begleiter abgewechselt.
Am Abend gingen wir Ausern in Sylter Royal essen. Ein Muss auf Sylt. Sehr schönes Ambiente und gutes Essen.
Am letzten Tag unseres Aufenthalts wollten wir einfach nur entspannen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir es uns am Hotelpool gemütlich. Das warme Wasser und die angenehme Atmosphäre boten die perfekte Kulisse, um die Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen.
Von Esbjerg aus führt der Weg zunächst entlang der Küste. Die Route ist gut ausgeschildert und folgt grösstenteils flachen, sehr gut ausgebauten Radwegen. Während der Fahrt bietet sich immer wieder der Blick auf die weite Nordsee, die mit ihrem Spiel aus Licht und Wasser eine beruhigende Kulisse bildet. Die frische Seeluft und das sanfte Rauschen der Wellen begleiten uns auf unserem Weg und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.
Nach einigen Kilometern fahren wir durch die faszinierenden Marschlandschaften, die für diese Region so typisch sind. Diese weitläufigen, flachen Ebenen, die regelmässig von den Gezeiten überflutet werden, sind ein Paradies für Vögel und andere Wildtiere. Mit etwas Glück kann man hier Seeadler, Reiher und viele andere Vogelarten beobachten. Die Ruhe und Weite dieser Landschaft wirken fast meditativ und laden dazu ein, öfter mal anzuhalten und die Natur auf sich wirken zu lassen.
Schliesslich erreichen wir Ribe, die älteste Stadt Dänemarks. Ribe ist ein wahres Juwel, dessen mittelalterlicher Charme und gut erhaltene Architektur jeden Besucher in seinen Bann zieht. Die kopfsteingepflasterten Strassen, die farbenfrohen Fachwerkhäuser und der beeindruckende Dom zu Ribe erzählen von einer reichen Geschichte. Ein Bummel durch die Altstadt ist wie eine Reise in die Vergangenheit.
Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Wikingermuseums, das spannende Einblicke in die Geschichte der Wikinger und ihrer Bedeutung für die Region bietet.
Während des Abendessens auf der Terrasse am Dorfplatz konnten wir die Schweizer Fussballmannschaft bei ihrem Sieg gegen Italien anfeuern.
Unser Abenteuer führte uns heute von Henne Strand nach Esbjerg, doch es gab einen unerwarteten Zwischenfall auf dem Weg. Einmal mussten wir umkehren, weil das Wasser den Radweg überflutet hatte. Aber solche Herausforderungen machen eine Radtour nur spannender. Nach etwa 40 Kilometern erblickten wir schliesslich Esbjerg am Horizont.
Bereits von weitem sieht man den grossen Hafen von Esbjerg, ein eindrucksvolles Bild, das die maritime Bedeutung der Stadt unterstreicht. Auch unser Hotel war schnell auszumachen, da dies das höchste Wohngebäude warder. Vorbei an den berühmten 9 Meter hohen Skulpturen „Mennesket ved Havet“, vier riesigen weissen Männerfiguren, die auf das Meer hinausblicken, erreichten wir unser Ziel: das Hotel ‚A Place To‘.
Das Hotel selbst ist ein architektonisches Highlight. Die moderne Bauweise mit dem einzigartigen Design verleiht dem Gebäude ein futuristisches aussehen. Besonders beeindruckend ist der Blick aus unserem Zimmer im 15. Stock. Von hier aus hat man einen weiten Ausblick über die Stadt und den Hafen, was uns sofort begeisterte.
Esbjerg selbst ist eine Industriestadt, die vor allem durch ihre roten Ziegelhäuser geprägt ist. Für mich verdient sie daher den Spitznamen „Ziegelstadt“.
Wir machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden und fanden die Einkaufsstrasse, die ein Stück vom Hotel entfernt liegt. Sie ist lang und hübsch herausgeputzt, perfekt für einen gemütlichen Spaziergang. Auf dem Hauptplatz gönnten wir uns ein lokales Bier und genossen die entspannte Atmosphäre.
Zum Abendessen kehrten wir ins Hotel zurück und besuchten das Restaurant im 17. Stock. Das Essen war hervorragend und das Restaurant gut besucht, was von seiner Qualität zeugt. Mit einem wunderbaren Blick über die nächtliche Stadt liessen wir den Tag ausklingen.
Ausflug auf die Insel Fanø
Ohne Gepäck und nur mit unseren Rädern machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Was uns dort erwartete, übertraf all unsere Erwartungen.
Unsere Reise begann mit einer kurzen Fährüberfahrt von Esbjerg nach Fanø. Die Überfahrt dauert nur etwa 12 Minuten und bietet einen ersten schönen Ausblick auf die Insel. Schon während der Fahrt fühlten wir die salzige Meeresbrise.
Von der Fähre aus fuhren wir direkt nach Nordby, dem charmanten Hauptort der Insel. Die Kopfsteinpflasterstrassen und die malerischen Reetdachhäuser versetzten uns sofort in eine andere Zeit. Unser nächstes Ziel war der Rindby Strand, einer der bekanntesten Strände der Insel. Der Weg dorthin führte uns durch wunderschöne Dünenlandschaften und Heideflächen. Angekommen, konnten wir den weiten weissen Sandstrand bewundern, der sich kilometerlang erstreckt.
Nach unserem Aufenthalt am Strand setzten wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort, nach Sønderho. Die Strecke führte uns durch ein faszinierendes Dünengebiet. Sønderho selbst ist ein wahres Kleinod mit seinen verwinkelten Gassen und den historischen Häusern.
Der Tag verging wie im Flug. Auf der Rückfahrt hatten wir mit starken Gegenwind zu kämpfen.
Ein Fahrradausflug auf die Insel Fanø ist ein schönes Erlebnis. Die abwechslungsreiche Natur, die charmanten Dörfer und die weiten Strände bieten für jeden etwas. Besonders angenehm war es, ohne viel Gepäck unterwegs zu sein und sich ganz auf die Umgebung und den Moment einzulassen. Wir können Fanø wärmstens empfehlen.
Heute stand eine spannende Fahrradtour von Ringkøbing nach Henne Strand auf dem Programm. Die Strecke betrug etwa 60 Kilometer. Das Wetter war perfekt: sonnig und warm, ideal für eine Fahrradtour.
Ein grosser Teil unserer Route führte uns direkt an den Dünen entlang. Es war beeindruckend, die Landschaft so hautnah zu erleben.
An einem Militärgelände vorbei
In Henne Strand angekommen, haben wir uns auf dem Campingplatz eingemietet. Unser Domizil für die nächsten zwei Nächte ist eine gemütliche Fasshütte. Sie ist überraschend gut ausgestattet und bietet alles, was wir brauchen. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl und freuen uns auf die kommenden Tage hier.
Nach diesem ereignisreichen Tag freuen wir uns auf ein wenig Entspannung und darauf, die Umgebung von Henne Strand weiter zu erkunden.
26. Juni 2024, Henne Strand, 26°C
Ein Perfekter Sommertag
Nach einem tollen Frühstück in der Campingplatz Brasserie machten wir uns auf, die Gegend zu erkunden.
Der Tag versprach viel und die Sonne schien warm und einladend. Mit 26 Grad war es ein echter Sommertag – genau das, was wir uns für unseren Ruhetag gewünscht hatten.
Dünnen Wanderung
Unser erstes Ziel war eine Wanderung durch die Dünen. Die sanften Hügel boten eine perfekte Gelegenheit, die Umgebung auch von oben zu sehen.
Strandspaziergang
Nach der Wanderung durch die Dünen führte unser Weg direkt an den Strand. Das Meer glitzerte unter der Sonne und die sanften Wellen luden zu einem Spaziergang ein. Barfuss im Sand zu laufen, das Rauschen der Wellen zu hören und die frische Meeresbrise zu spüren, war einfach herrlich.
Baby Robbe
Unser Ruhetag in Henne Strand war genau richtig geplant und bot uns die perfekte Mischung aus Aktivität und Entspannung. Ein Sommertag, den wir sicherlich in guter Erinnerung behalten werden! 😃
Tag 12, erste Etappe: Aarhus – Brande, 70km. Teilweise sonnig, 18 Grad mit starkem Gegenwind
Wir verliessen die Stadt mit dem Zug, um die Strecke etwas abzukürzen.
Die erste Etappe unserer Reise durch Mitteljütland führte uns durch eine hügelige Landschaft, die eine erstaunliche Vielfalt zu bieten hatte. Hier war auch der höchster Berg Dänemarks zu finden mit einer beeindruckende Erhebung von 170 Metern über dem Meeresspiegel.
Am Horizont ist der höchste BergGräber aus der Bronze ZeitEin Dorf in Feier-Laune
Ein Highlight unserer Etappe war der Besuch bei der Veteranenbahn. Die Möglichkeit, eine echte Dampflokomotive aus nächster Nähe zu betrachten, war ein besonderes Erlebnis. Viele Besucher waren vor Ort, was die besondere Attraktivität dieses historischen Ortes unterstrich.
Unsere Route führte uns weiter durch malerische Felder und dichte Wälder. Die Landwirtschaft ist in dieser Region sehr verbreitet und prägt das Landschaftsbild auf vielfältige Weise.
Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir schliesslich Brande. In Brande angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Hotel Dalgas. Das Zimmer war okay und bot alles, was wir für eine Nacht brauchten.
Am Abend entschieden wir uns, in einem chinesischen Restaurant zu essen, da alle anderen Restaurants am Sonntagabend geschlossen hatten. Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel, machten wir uns auf den Weg in Richtung Westen, gespannt auf die 2. Etappe.
Tag 13, 2. Etappe: Brande – Ringkøbing, 77.8km, 18 Grad, sonnig mit kühlem Gegenwind
Die zweite Etappe unserer Reise begann mit einem wolkenlosen Himmel. Wir machten uns auf den Weg und wurden direkt mit einer Route belohnt, die uns durch buchstäblich „Mitten von Nirgendwo“ führte. Die Landschaft bestand hauptsächlich aus weiten Feldern, nur gelegentlich unterbrochen von einem einsamen Bauernhof. Mir gefiel die Strecke sehr – überall Grün und Natur, soweit das Auge reichte. Stefan hatte jedoch etwas gegen den Wind zu kämpfen, was die Fahrt für ihn etwas anstrengender machte.
Die kleinen Ortschaften, durch die wir kamen, waren alle herausgeputzt und hübsch anzusehen.
Die Höfe waren wunderschön gepflegt und strahlten eine gemütliche Ruhe aus. Es war offensichtlich, dass hier viel Wert auf Tradition und Ästhetik gelegt wird.
Am frühen Abend erreichten wir Ringkøbing an der Nordsee.
Hier übernachten wir im Hotel Town Living. Das Zimmer ist zwar klein, bietet jedoch alles, was wir für eine Nacht brauchen. Morgen geht’s nach Süden!
Erster warmer Tag! Auch der Wind hat sich verabschiedet. Wir fahren der Küste entlang bis zur ersten Fähre. ⛴️ Die haben wir in der letzten Minute erwischt.
Die Weiterfahrt ging durch das UNESCO Global Geopark Odsherred Gebiet. 🌍
Ein Global Geopark ist ein geografisch einheitliches Gebiet, das Stätten und Landschaften von internationaler geologischer Bedeutung umfasst. Ziel ist es, das geologische Erbe zu schützen und für nachhaltige Entwicklung zu nutzen. 🌱
Die grosse Fähre nach Aarhus sollte man am besten im Voraus buchen. 🛳️ Der Ticketpreis steigt, wenn die Nachfrage grösser ist. Nach 1 Stunde und 20 Minuten haben wir unser Ziel erreicht. Im Hotel Radisson Red konnten wir die Fahrräder unter der Treppe verstauen. 🚲 Unser Zimmer war sehr gross und gemütlich. Das Hotel ist sehr empfehlenswert. 👍
Da wir Lust auf Pasta hatten, sind wir zum Italiener, Restaurant Amalfi, gegangen. 🍝 Die Pasta war sehr gut. 😋
Am nächsten Tag haben wir die weitere Reise geplant. Nach ein paar getätigten Reservierungen sind wir die Stadt erkunden gegangen. 🗺️ Aarhus gefällt uns besser als Kopenhagen. Viele Restaurants, junge Leute, schöne Quartiere, tolle moderne Häuser… 🏘️
Schweizer BekereiAarhus by night
Am Abend gingen wir in ein Michelin-Restaurant essen, Domestic. ⭐ Das Essen war sehr gut und als Weinbegleitung hatten wir nur dänische Weine. 🍷 Der ganze Spass hatte einen sehr hohen Preis, aber uns hat es sehr gut gefallen. 🥂