Archiv für den Monat Dezember 2019

Argentinien: Mendoza

Samstag & Sonntag, 28. & 29. Dez. 2019, Reisetag 53 & 54 von 101

Mendoza  liegt im Zentrum des Weinbaugebiets Argentiniens, das für den Malbec und andere Rotweinsorten bekannt ist. In der Stadt finden sich breite, schattige Alleen die mit Wasserkanälen umgeben sind welche für etwas Abkühlung sorgen. Die ist notwendig da hier sehr hohe Temperaturen herrschen. Wir haben es mit 21-33°C erlebt.

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Wir wohnen in der Posada Paraiso. B&B in Schweizer Hand. Zentrale Lage, klein aber sehr fein!

Mendoza ist 4. grösste Stadt in Argentinien mit 1 Mio Einwohner. Da wir am Sonntag hier waren haben wir, zum Glück, nicht viel von der Million gemerkt. Sonntags ist hier immer sehr ruhig. Die Stadt ist nichts besonderes. In der Villen Strasse wird jede 2. Villa zum Verkauf angeboten. Unterhalt der Stadt ist nicht wirklich da. Auf dem Trottoir hat es viele Löcher, der Park sieht nicht gepflegt aus … Zum Glück sind wir nur 2 Nächte hier. Wusste nicht was länger machen.

Uber Eats ist auch hier sehr vertreten
Tram
Ist aber National Bank und hat nichts mit Kultur zu tun
Bei 29 Grad im Schatten ist ein kühles Bier lebensrettend
Weihnachtsdekoration mit Tannenbaum vor der Palme 🤔
So sieht Weihnachtsbaum in der Weinregion aus 🤣

Grenzübergang Chile/Argentinien Ruta 60

Samstag, 28. Dez. 2019, Reisetag 53 von 101

Die Grenzübergänge bis jetzt, wir hatten 4, gingen super schnell. An 2 waren wir die einzigen die über die Grenze wollen. Die chilenische Beamten nehmen es etwas zu genau: jeder Stempel muss an seiner Stelle angebracht werden und jedes Papier für Auto wird genau überprüft. Die argentinischen Beamten sind als erstes freundlicher und sehr speditiv. Wenn wir bei den Chilenen 15 Minuten warten erledigen die Argentinier es in 5 Minuten.

Die jetzige Grenze ist die Hauptgrenze zwischen den zwei Ländern. Sie verbindet Buenos Aires-Mendosa mit Santiago. Alle Lastwagen und Busse fahren über diese Grenze. Sie verläuft neben dem grössten Berg, Aconcuaga 6’960 MüM. Somit müssen sich die Fahrzeuge in die Höhe, auf 3’100MüM, schlängeln. In dem 3km langen Tunnel auf 3’000m ist die effektive Grenze. Nach dem Tunnel konnten wir am Mirador zu Aconcuaga anhalten. Jetzt warten schon seit 30 Minuten und sind noch nirgends 🙄

Tunnel ist sehr gut beleuchtet auf die chilenischer Seite
Auf der argentinischen ist es einiges dunkler

Das Ziel für heute ist Mendoza. Ab der Grenze sind es noch 192km zu fahren. Das Wetter ist fantastisch nur mein alter „Freund“ der Wind ist wieder da! 😤

Chile: NP Conguillío

Sonntag, 22. Dez. 2019, Reisetag 47 von 101

Der Park Conguillio ist auch unter dem Namen Los Paraguas (Die Regenschirme, in Anspielung auf die Form der zahlreichen grossen Araukarien) bekannt. In der Sprache der Mapuche-Indianer bedeutet Conguillio so viel wie Wasser mit Pinienkernen. Höchster Punkt ist der aktive Vulkan Llaima mit zurzeit etwa 3.145 Metern, der zuletzt im Januar 2008 ausbrach. Bei diesem Ausbruch wuchs er von seiner vorherigen Höhe von 3125 Metern, die auf Karten erscheint, zur jetzigen Höhe. Es gibt mehrere Gebirgsseen, von denen der Lago Conguillío und die Laguna Verde die grössten sind. Prägend für Landschaft des Parks sind die teilweise dichten Bestände an Araukarien und Südbuchen.

Argentinien: Lago Rucachoroi

Samstag, 21. Dez. 2019, Reisetag 46. https://maps.app.goo.gl/HMsVhpZm7ipT1sG77

Der Rucachoroi See befindet sich im Nationalpark Lanín und ist von Araukarienwäldern umgeben. Es ist ein kleiner und wunderschöner See, der relativ weit von den Touristenattraktionen der Region entfernt ist. Die schmale Strasse mit sehr steilen Hängen verhindert den massiven Zustrom von Tourismus. In dem Tal gibt es mehrere Mapuche (Ureinwohner) Gemeinden.

Wir haben am Strand wild gecampt. Weiter weg hat eine argentinische Familie mit 5 Kindern zwei Zelte aufgeschlagen. Somit waren wir die einzigen Camper am See.

Argentinien: NP Lanin

Donnerstag/Freitag 19./20. Dez. 2019, Reisetag 44/45

Nationalpark Lanin hat den Namen nach dem Vulkan Lanin bekommen. Am Lago Huechulafquen haben wir auf dem Campingplatz Bahia Cañicul zwei Nächte verbracht. Der Campingplatz ist sehr gross und hat wunderschöne Abstellplätze. Der Rest, Duschen/WC, sind eine Katastrophe. Somit brauchten wir unsere Infrastruktur im Camper die viel besser ist als die meisten Campingplätze es anbieten.

Unser Ziel war den Cerro del Chivio zu erklimmen. 1’200 Höhenmeter, 7 Stunden. Der Wanderweg ging einfach gerade rauf! Die ersten 700 Höhenmeter haben wir in 2 Stunden hinter uns gebracht. Dann stand ich vor einem 2 Meter Felsen bei dem es tief in den Abgrund ging. Ich fühlte mich nicht wohl dabei und Stefan meinte dass ich es zurück nicht schaffen würde. Zähne knirschend haben wir die Tour abgebrochen und sind zu unserem Camper zurück gekehrt.

Das Wetter war fantastisch: blauer Himmel und kaum Wind. Am späteren Nachmittag hat der Wind zugenommen und viele Schleierwolken haben die Sonne verdeckt. Das Apero konnten wir noch draussen nehmen aber für das Nachtessen wurde es uns zu windig und zu kühl. Die Nacht war auch sehr kühl, 7°C. Nach einem wunderbaren Lachs-Frühstück und aufgeheizten Kabine fuhren wir weiter nach Norden.

Chile: Catedral de Marmol, Puerto Rio Tranquillo

Donnerstag, 12. Dez. 2019, Reisetag 37

Die Marmorhöhlen gehören zu einem der aussergewöhnlichsten Naturwunder dieser Erde. Über mehr als 6.000 Jahre hinweg haben die wilden Strömungen des Sees Lago General ein Meisterwerk aus Stein, Farbe und Licht geschaffen. Die Tour dauerte 2.5 Stunden und war sehr schön.

Argentinien: NP Perito Moreno

Sonntag, 8. Dez. 2019, Reisetag 31-33

Drei Nächte haben wir mit wild campen im Nationalpark verbracht. Es war sehr windig. Vor allem die letzte Nacht. Zum Glück hatten wir Schutz von Bäumen. Während den 3 Tage haben wir fast keine Menschen gesehen. Am ersten Tag waren auf einem Aussichtsberg wandern. Auf dem Gipfel hatten wir sehr starken Wind. Am zweiten Tag sind wir um die Halbinsel gelaufen. Der See hat eine fantastische Farbe so dass wir uns nicht satt sehen könnten. Der Abstecher von 100km ein Weg hat sich sehr gelohnt.

Konnten uns nicht satt der Seefarbe sehen
Es hat 4 Holzhütten die man gratis benutzen kann
Lagune, voll mit Flamingos und Schwänen
Komischer Pilz auf dem Wanderweg
Wir hatten den Park für uns alleine
Spezielle Blumen
Weitere Hütte
Der Boden ist sehr sandig
Wunderschöne, einsame Gegend
Unterschiedliche Seen mit unterschiedlichen Farben
Ein Guanako schaut uns beim wandern zu
Auf dem Gipfel waren wir
Gekennzeichnet mit Puma Tatzen
Schwäne und Flamingos leben zusammen
Der Weg zum Park, 100km auf Schotter!

Argentinien: El Chalten

Montag bis Donnerstag, 2. – 5. Dez. 2019, Reisetag 27-30

El Chaltén ist ein kleiner Ort in Patagonien im Süden von Argentinien. Es liegt nahe der chilenischen Grenze am nördlichen Rande des Nationalparks Los Glaciares. Der Ort wurde am 12. Oktober 1985 gegründet und gehört damit zu den jüngsten Ortschaften Argentiniens.

El Chaltén bietet den direktesten Zugang zu den Bergmassiven des Cerro Torre und des Fitz Roy. Wir fanden es sehr schön und es erinnert uns an die Bergdörfer in der Schweiz. Hat uns sehr gefallen.

Der Weg zum Fitz Roy
Ein toller Biergarten
Beim schönstem Wetter
Das Dörfchen ist wirklich herzig
Die Wanderwege sehr gut markiert
Tolles Restaurant
Unser Frühstücksladen
Tolle Wanderung auf den Aussichtsberg 1’200 Höhenmeter
UFO Wolke
Tankstelle mit Ausblick

Chile: Nationalpark Torres del Paine

Samstag & Sonntag, 30. Nov. – 1. Dez. 2019, Reisetag 25. & 26.

Im Park verbrachten wir 2 Nächte. Es war ein wenig regnerisch und sehr windig. Campen dürften wir nur auf den Parkplätzen. Da es fast keine weiteren Camper hatte war es ok. Zuerst gingen wir zum Lago Grey am Füsse des Grey Gletschers. Am ersten Abend gingen wir ins Grey Hotel Essen. Es war sehr gut und nicht mal teuer.

Auf dem Weg zu Torres del Paine
Im Park
Gletscher und Blumen 🤔
Wanderung zum Aussichtsberg
Campen am See