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Finale Etappe: der letzte Tritt in die Pedale

23. Tag, Sylt-Hamburg-Zürich, regnerisch, 15°C

Mit einem reichhaltigen Frühstück im Bauch und der Sonne im Rücken brechen wir zu unserer finalen Etappe auf: Westerland, das Herz der Insel, liegt 18 Kilometer vor uns. Ein letztes Mal schwingen wir uns auf unsere Räder, die uns in den letzten Tagen treue Begleiter waren. 50 Minuten Fahrtzeit trennen uns noch von unserem Ziel und dem Zug, der uns um 13:23 Uhr nach Hamburg bringt.

Früher als erwartet erreichen wir Westerland, doch unsere Freude wird schnell getrübt: Der Zug, mit dem wir nach Hamburg fahren wollten, fällt aus! Na toll, das fängt ja gut an! Kurzerhand steigen wir in den nächsten Regionalzug, der uns nach Hamburg-Altona bringt. Von dort aus beginnt dann die lange Reise weiter nach Zürich.

Während der vierstündigen Fahrt nach Hamburg-Altona zieht der Himmel immer mehr zu, und der Regen nimmt stetig zu. Was als leichter Nieselregen begann, entwickelt sich schnell zu einem regelrechten Schauer, der die Fensterscheiben in Wellen hinunterläuft. Mit jedem Kilometer hoffen wir inständig, dass der Regen in Hamburg nachlässt. Der Gedanke, mit unseren Rädern durch den strömenden Regen zu müssen, dämpft die Vorfreude auf das Ankommen. Doch noch bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass uns das Wetter in Hamburg gnädig ist.

Doch das Hamburger Wetter macht es uns nicht leicht: Bei kühlen 11 Grad und anhaltendem Nieselregen ist an Spass beim Herumfahren kaum zu denken. Für ein frühes Abendessen ist es noch zu zeitig, also suchen wir zuerst Zuflucht in einem Hotel am Bahnhof, um uns aufzuwärmen und unsere nächsten Schritte zu planen. Der Regen lässt schliesslich etwas nach, und wir machen uns auf den Weg zu einem gemütlichen Café, wo wir uns mit Chailatte stärken. Doch die Zeit scheint kaum zu vergehen. Immer wieder fahren wir durch die nassen Strassen, suchen Schutz vor dem Regen und versuchen, uns die Langeweile zu vertreiben. Die Stimmung wird zunehmend gedrückter, und ein leichter Stress macht sich breit, während wir hoffen, dass unser Nachtzug pünktlich abfährt und uns endlich nach Hause bringt.

Endlich ist es 21:30 Uhr, und wir stehen pünktlich am Gleis. Erleichterung macht sich breit, als unser Zug ebenfalls planmässig einfährt. Nachdem wir die Räder verladen haben, suchen wir unsere Schlafkabine auf – und plötzlich fällt der ganze Stress von uns ab. Die Kabine ist überraschend luxuriös! Sie bietet nicht nur zwei bequeme Betten, sondern auch einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, ein eigenes Badezimmer und sogar einen Kleiderständer mit Kofferablage. Wir können es kaum fassen und sind mehr als zufrieden. In dieser komfortablen Umgebung lassen wir den anstrengenden Tag hinter uns und freuen uns auf eine erholsame Nacht.

Am nächsten Morgen erreichen wir pünktlich Zürich – ausgeschlafen und bestens verpflegt. Die Nacht in der luxuriösen Schlafkabine hat uns die nötige Erholung gebracht, und das Frühstück im Zug war ausgezeichnet. Mit frischer Energie und schönen Erinnerungen im Gepäck treten wir die letzten Kilometer unserer Reise an, zufrieden und glücklich über das gelungene Ende unserer Tour.

Sylt

19. – 21. Tag, Ribe-Sylt, 52.5km, regnerisch, windig 16-19°C

Zuerst fuhren wir zum Naturdamm zu der Insel Mondø. Bei Flut ist die ‚Strasse‘ unter Wasser.

Der weitere Weg führte uns durch die weite, offene Landschaft des Wattenmeeres, bevor wir schliesslich den Rømødæmningen, den Damm zur Insel Rømø, erreichten. Die Fahrt über den 10km langen Damm war ein besonderes Erlebnis, mit Wasser und Watt so weit das Auge reicht. Seitenwind machte die Überfahrt anstrengend.

Auf der Insel Rømø fuhren wir direkt zu der Fähre, die uns von Havneby nach List auf Sylt bringen sollte. Die Überfahrt war ruhig. Schliesslich erreichten wir das aRosa Hotel in List welches sich nicht weit von der Fährenhafen befindet. Das luxuriöse Hotel bot den perfekten Ort zum Entspannen und Erholen. Unser Zimmer war geräumig und elegant eingerichtet, mit einem schönen Blick auf die Nordsee.

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Erkundung von Sylt. Zu Fuss erkundeten wir die Insel und genossen die frische Seeluft und die wunderschöne Landschaft. Wir wanderten durch die Dünenlandschaft und entlang der Strände. Der Wind und Regen haben sich als unsere Begleiter abgewechselt.

Am Abend gingen wir Ausern in Sylter Royal essen. Ein Muss auf Sylt. Sehr schönes Ambiente und gutes Essen.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts wollten wir einfach nur entspannen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir es uns am Hotelpool gemütlich. Das warme Wasser und die angenehme Atmosphäre boten die perfekte Kulisse, um die Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen.

Esbjerg und Fanø

16. & 17. Tag in Esbjerg, 44.2km. 🌤️ 26°C

Unser Abenteuer führte uns heute von Henne Strand nach Esbjerg, doch es gab einen unerwarteten Zwischenfall auf dem Weg. Einmal mussten wir umkehren, weil das Wasser den Radweg überflutet hatte. Aber solche Herausforderungen machen eine Radtour nur spannender. Nach etwa 40 Kilometern erblickten wir schliesslich Esbjerg am Horizont.

Bereits von weitem sieht man den grossen Hafen von Esbjerg, ein eindrucksvolles Bild, das die maritime Bedeutung der Stadt unterstreicht. Auch unser Hotel war schnell auszumachen, da dies das höchste Wohngebäude warder. Vorbei an den berühmten 9 Meter hohen Skulpturen „Mennesket ved Havet“, vier riesigen weissen Männerfiguren, die auf das Meer hinausblicken, erreichten wir unser Ziel: das Hotel ‚A Place To‘.

Das Hotel selbst ist ein architektonisches Highlight. Die moderne Bauweise mit dem  einzigartigen Design verleiht dem Gebäude ein futuristisches aussehen. Besonders beeindruckend ist der Blick aus unserem Zimmer im 15. Stock. Von hier aus hat man einen weiten Ausblick über die Stadt und den Hafen, was uns sofort begeisterte.

Esbjerg selbst ist eine Industriestadt, die vor allem durch ihre roten Ziegelhäuser geprägt ist. Für mich verdient sie daher den Spitznamen „Ziegelstadt“.

Wir machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden und fanden die Einkaufsstrasse, die ein Stück vom Hotel entfernt liegt. Sie ist lang und hübsch herausgeputzt, perfekt für einen gemütlichen Spaziergang. Auf dem Hauptplatz gönnten wir uns ein lokales Bier und genossen die entspannte Atmosphäre.

Zum Abendessen kehrten wir ins Hotel zurück und besuchten das Restaurant im 17. Stock. Das Essen war hervorragend und das Restaurant gut besucht, was von seiner Qualität zeugt. Mit einem wunderbaren Blick über die nächtliche Stadt liessen wir den Tag ausklingen.

Ausflug auf die Insel Fanø

Ohne Gepäck und nur mit unseren Rädern machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Was uns dort erwartete, übertraf all unsere Erwartungen.

Unsere Reise begann mit einer kurzen Fährüberfahrt von Esbjerg nach Fanø. Die Überfahrt dauert nur etwa 12 Minuten und bietet einen ersten schönen Ausblick auf die Insel. Schon während der Fahrt fühlten wir die salzige Meeresbrise.

Von der Fähre aus fuhren wir direkt nach Nordby, dem charmanten Hauptort der Insel. Die Kopfsteinpflasterstrassen und die malerischen Reetdachhäuser versetzten uns sofort in eine andere Zeit. Unser nächstes Ziel war der Rindby Strand, einer der bekanntesten Strände der Insel. Der Weg dorthin führte uns durch wunderschöne Dünenlandschaften und Heideflächen. Angekommen, konnten wir den weiten weissen Sandstrand bewundern, der sich kilometerlang erstreckt.

Nach unserem Aufenthalt am Strand setzten wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort, nach Sønderho. Die Strecke führte uns durch ein faszinierendes Dünengebiet. Sønderho selbst ist ein wahres Kleinod mit seinen verwinkelten Gassen und den historischen Häusern.

Der Tag verging wie im Flug. Auf der Rückfahrt hatten wir mit starken Gegenwind zu kämpfen.

Ein Fahrradausflug auf die Insel Fanø ist ein schönes Erlebnis. Die abwechslungsreiche Natur, die charmanten Dörfer und die weiten Strände bieten für jeden etwas. Besonders angenehm war es, ohne viel Gepäck unterwegs zu sein und sich ganz auf die Umgebung und den Moment einzulassen. Wir können Fanø wärmstens empfehlen.

Insel Hvar

27. – 29. Juni 2023

Stadt Hvar: Eine gemischte Erfahrung auf der beliebten Insel

Bei unserer Ankunft auf der Insel Hvar mit dem Ausflugsschiff Frane war der erste Eindruck von strahlend blauem Himmel und glühender Hitze geprägt. Das Meer hatte eine atemberaubende Farbe und war kristallklar. Doch bald mussten wir feststellen, dass unsere Erwartungen nicht vollständig erfüllt wurden. Die Insel war überfüllt mit Touristen, insbesondere aus Amerika. Die Hafenstadt bot kaum Strände und es gab nur wenige Bäume. Unser Hotel entpuppte sich als Pop-Art-Hotel, das hauptsächlich von jungen Amerikanern frequentiert wurde. Trotzdem stellte es sich als das beste Hotel mit Poolmöglichkeiten auf Hvar heraus.

Die atemberaubende Schönheit des Meeres und der klare Himmel waren zweifellos die Höhepunkte unserer Ankunft auf Hvar. Die Farben waren so intensiv, dass es schwer war, den Blick davon abzuwenden. Doch als wir uns der Hafenstadt näherten, wurde uns bewusst, dass mit einer grossen Menschenmenge zu rechnen ist.

Die Anwesenheit zahlreicher Touristen, vor allem aus Amerika, dominierte das Bild auf Hvar. Obwohl Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Insel ist, hatte ich gehofft, ein ruhigeres und authentischeres Erlebnis zu finden. Die überfüllten Strassen und Plätze trübten jedoch meinen Eindruck. Es schien, als ob Hvar vor allem darauf ausgerichtet war, den Massentourismus anzuziehen.

29. Juni 2023, Überfahrt nach Stari Grad, 44km

Unsere letzte Etappe. Die Bedingungen waren ideal: strahlend blauer Himmel, eine leichte Brise, die die angenehme Frische des Morgens mit sich brachte. Es fühlte sich an, als ob die Natur selbst uns dazu einlud, diese wunderschöne Insel zu erkunden.

Während unserer Fahrt wurden wir von der beeindruckenden Vielfalt der Landschaften überrascht, die sich vor uns ausbreiteten. Der Duft von Lavendelfeldern umhüllte die Luft und zauberte ein beruhigendes Aroma. Es war fast so, als ob die Felder mit ihrer violetten Pracht die Seele der Insel einfingen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und hielten an, um einen Moment innezuhalten und die Schönheit der Natur in uns aufzunehmen.

Die Fahrt führte uns weiter durch Olivenplantagen, wo sich die Bäume in sanften Bewegungen im Wind wiegten. Der Anblick der silbernen Blätter, die im Sonnenlicht glänzten, war einfach atemberaubend. Es war ein Moment der Ruhe und Gelassenheit, in dem wir uns mit der Natur verbunden fühlten.

Auf unserem Weg stiessen wir auf Rebberge, die sich in sanften Hügeln ausbreiteten.

Unser kleiner Umweg führte uns durch die malerischen Ortschaften Jelsa und Vrboska. Jelsa strahlte mit seinem Charme und seiner traditionellen Architektur. Die engen Gassen waren gesäumt von charmanten Steinhausfassaden und farbenfrohen Blumenkästen. Es war ein Ort, der Geschichten zu erzählen schien und uns in vergangene Zeiten zurückversetzte.

Vrboska hingegen enttäuschte ein wenig unsere Erwartungen. Es fehlte ihm an dem einzigartigen Charme, den Jelsa ausstrahlte. Dennoch genossen wir die Fahrt entlang der Küste zwischen den beiden Orten. Das glitzern des Meeres begleitete uns auf unserem Weg, und der Ausblick auf die Küstenlinie war einfach atemberaubend. Die Kombination aus azurblauem Wasser, schroffen Felsen und grünen Pinienbäumen war ein Fest für die Augen.

Insgesamt war diese Fahrradtour ein unvergessliches Erlebnis. Die Schönheit der Landschaft, die Aromen und Geräusche der Natur, die charmanten Dörfer und die malerische Küste schufen zusammen eine perfekte Kulisse. Solche Momente erinnern uns daran, wie wichtig es ist, die Welt um uns herum zu erkunden und die kleinen Wunder zu schätzen, die sie für uns bereithält.

Fantastisches Hotel in Stari Grad

Unser Aufenthalt in Stari Grad begann mit einer angenehmen Überraschung, als wir im Hotel Heritage Villa Apolon eintrafen. Schon von außen war die Villa ein echter Hingucker, aber als wir unser Zimmer betraten, waren wir absolut begeistert.

Das Hotel Heritage Villa Apolon strahlte einen charmanten und eleganten Flair aus. Die historische Architektur der Villa fügte sich perfekt in die umliegende Umgebung ein. Die Zimmer waren geschmackvoll eingerichtet und verfügten über alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen konnte.

Unser Zimmer war einfach umwerfend. Der Blick aus dem Fenster bot eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die malerische Stadt Stari Grad. Die Einrichtung war stilvoll und komfortabel zugleich. Das Bett war herrlich bequem, und wir hatten genug Platz, um uns auszubreiten und uns wie zu Hause zu fühlen. Das Badezimmer war makellos sauber und modern gestaltet. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass es einen besseren Ort zum Übernachten in Stari Grad geben könnte.

Das Personal war äusserst freundlich und zuvorkommend. Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und gaben uns tolle Tipps für Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Die Lage des Hotels war ebenfalls ideal. Es lag nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, so dass wir bequem die charmanten Gassen von Stari Grad erkunden konnten. Auch der Hafen war um die Ecke.

Alles in allem war unser Aufenthalt im Hotel Heritage Villa Apolon in Stari Grad ein absoluter Traum. Die wunderschöne Villa, das fantastische Zimmer und das freundliche Personal haben unseren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wenn wir jemals wieder nach Stari Grad kommen, werden wir auf jeden Fall wieder hier übernachten.

Das Abendessen im Restaurant Antika war ausgezeichnet.

Trogir – Split – Bol

28km bis Split dann Fähre und 36km plus 600 Höhenmeter bis Bol

Unsere längste und härteste Etappe! Kaum in Supetar (Insel Brač) angekommen (13.00) gings steil rauf. Für 10km brauchten wir fast 3 Stunde! Zum Glück ist Brač bewaldet. Somit könnten wir uns im Schatten ausruhen und etwas abkühlen. Um 18.30 sind wir ins Lifestyle Hotel Vitar angekommen.

Zum Nachtessen gingen wir ins Ribarska Kućica. Es war sehr fein und wir haben einen einheimischen Weisswein getrunken der eins von besten bis jetzt war.

Eine bezaubernde Promenade:
Die Promenade von Bol ist ein absolutes Highlight und sollte bei einem Besuch keinesfalls verpasst werden. Sie führt entlang der Küste und bietet einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Was diese Promenade jedoch wirklich einzigartig macht, sind die umgebenden Pinienbäume. Ihre grünen Kronen spenden angenehmen Schatten und verleihen der Promenade eine natürliche Schönheit. Ein Spaziergang entlang dieser Promenade ist ein wahrer Genuss für die Sinne.

Am zweiten Abend folgten wir der Empfehlung der Rezeptionistin und begaben uns zum Abendessen ins Boket78. Es entpuppte sich als ein fantastisches Restaurant mit einer vielfältigen und abwechslungsreichen Speisekarte.

Fazit: Bol ist ein Ort, der es verdient, entdeckt zu werden. Trotz der vielen Besucher hat die Stadt ihren ruhigen und charmanten Charakter bewahrt. Die Promenade, umgeben von Pinien, ist ein malerischer Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Und mit einem Hotel, das eine fantastische Dachterrasse bietet, wird der Aufenthalt in Bol zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn Sie nach einem besonderen Ort suchen, der sowohl Ruhe als auch Schönheit bietet, dann ist Bol definitiv die richtige Wahl.

Mali Lošinj

18. – 21. Juni 2023, 3. Etappe 57km

Die Insel Lošinj ist ein Teil der Inselgruppe Cres-Lošinj und gehört zur westlichen Inselkette der Kvarner-Inseln innerhalb der Kvarner-Bucht, die zusammen mit der Bucht von Triest den am tiefsten ins europäische Festland hineinragenden Teil des Mittelmeeres darstellt. Die Inselgruppe Cres-Lošinj erstreckt sich vom Nordwesten zum Südosten in einer Länge von 99 km und hat eine Gesamtfläche von 513 km², was 16 % der Gesamtfläche aller adriatischen Inseln ausmacht.
Meer von hoher Qualität und erstklassige Luft mit über 200 Sonnentagen im Jahr sowie 1018 Pflanzenarten, von denen 939 der autochthonen Flora gehören, machen aus Lošinj ein Aromatherapie-Zentrum und Brennpunkt der Vitalität und des Gesundheitstourismus – eine ökologisch bewusste und moderne Destination.

Paradise

Wir übernachten im Hotel Bellevue in der Čikat Bucht. Das Hotel ist absolut traumhaft! Es besticht nicht nur durch seine perfekte Lage, sondern auch durch seine wunderschöne Ausstattung. Die Lage des Hotels ist einfach unschlagbar. Eingebettet in die atemberaubende Landschaft, bietet es einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Aber das Beste kommt noch: Das Frühstücksbuffet im Hotel ist einfach fantastisch! Es ist ohne Zweifel eines der besten Buffets, die ich je gesehen habe.

Wandern

Am ersten Tag unternahmen wir eine Wanderung entlang der Küste bis nach Veli Lošinj. Der Weg war wunderschön, aber aufgrund der Hitze auch etwas anstrengend. Am Ende mussten wir noch über den Hügel gehen. Die gesamte Tour dauerte etwa 3 Stunden! Als Belohnung gönnten wir uns in Veli Lošinj ein Radler. Auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir auf der anderen Seite ebenfalls entlang der Küste. Für den Rückweg benötigten wir eine Stunde.

Veli Lošinj

Über die Halbinsel Istrien nach Mali Lošinj

16. / 17. Juni 2023

Istrien, die malerische Halbinsel im Norden Kroatiens, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Mit seinem milden mediterranen Klima, atemberaubenden Küstenlandschaften und historischen Dörfern ist diese Region der ideale Ort für ein unvergessliches Fahrradabenteuer.

Erste Etappe: Brijuni – Labin, 48,7km

Auf Nebenstrassen rauf und runter: Sonne, Hitze, Gewitter, Regen. Am ersten Fahrtag hatten wir alles.

Übernachtung im Hotel Peteani.
Das Hotel bietet eine wunderschöne und moderne Einrichtung, die es für uns zu einem Boutique-Hotel macht. Die Küche im Hotel ist hervorragend und auch die Weinkarte kann sich sehen lassen. Während unseres Aufenthalts haben wir eine einheimische istrische rote Rebsorte entdeckt, den Teran.

2. Etappe Labin – Cres, 50km

Am 17. Juni 2023 sind wir problemlos im Guest House Neho in Cres angekommen. Die Route dorthin war wunderschön und nachdem wir alle Autos, die mit uns auf der Fähre waren, an uns passieren lassen, wurde es sehr ruhig. Die meiste Zeit ging es bergauf, erst 8 Kilometer vor dem Ort Cres mussten wir nicht mehr kräftig in die Pedale treten.

Das Guest House selbst ist äusserst charmant. Unser Badezimmer ist brandneu und hochmodern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und bieten alles, was man braucht. Der Frühstück ist sehr gut. Einzig bezahlen mit der Karte ist nicht möglich.

Brijuni

14. – 16. Juni 2023, Pula – Fažana 10km, Wetter: sonnig 26°C.

Brijuni ist eine kleine Inselgruppe in der kroatischen Adria. Sie liegt vor der Küste der historischen Region Istrien 12 km vom Zentrum der Küstenstadt Pula entfernt und gehört zur Ortschaft Fažana.

Die Inselgruppe besteht aus 14 einzelnen Inseln und steht insgesamt unter Naturschutz. Die Gesamtfläche des Parks, der im Jahre 1983 gegründet wurde, beträgt inklusive der umgebenden Wasserflächen 33,9 km². Nur die grösste Insel, Veliki Brijun, kann besucht werden, allerdings nur entweder als Besucher auf einer geführten Ausflugstour oder als Hotelgast. Das altösterreichische Fort auf Brioni Minore (Mali Brijun) war schon in den vergangenen Jahren im Sommer Kulisse für Theateraufführungen und konnte zu diesen Anlässen besichtigt werden.

Von 1947 an hatte der jugoslawische Staats- und Parteichef Tito hier eine seiner bevorzugten Residenzen, die gesamte Inselgruppe war damit für die gewöhnliche Bevölkerung verboten. Tito empfing auf Brijuni gern und häufig Staatsgäste und zahlreiche Hollywoodstars. 1956 unterzeichnete der damalige Präsident Tito auch das Abkommen zur Gründung der Blockfreien Staaten zusammen mit den Präsidenten Nehru und Nasser auf der Insel, welches dadurch als Brioni-Deklaration bezeichnet wird. Nach Titos Tod 1980 wurden die Inseln zum Nationalpark. Die Insel Veli Brijun wird weiterhin von der kroatischen Regierung für Staatsempfänge und als Sommerresidenz des kroatischen Präsidenten genutzt.

Wir bleiben im Hotel Istra 2 Nächte. Die Überfahrt für uns, Hotelgäste ist gratis, um die Fahrräder auf die Insel mitzunehmen, kostet € 80 pro Rad!!! Danach noch € 15 um diese in der Garage abzustellen. Somit haben wir die Fahrräder auf dem Festland in der Garage eingestellt.

Die Insel ist schön und sehr ruhig. Das Wasser ist wunderschön und sehr klar. Uns gefällt es hier!

Donnerstag, 15. Juni 2023, 26°C

Heute erkundigen wie die Insel zu Fuss. Zuerst am Golfplatz vorbei

Golfplatz

Dann zum Safari.

Auch Dinosaurier Spuren wurden hier entdeckt.

Ein wunderschöner Aussichtsturm aus dem Jahre 1911 diente uns zum ausruhen und „verlüften“

Venedig > Pula

13. Juni 2023, Reisetag 2 von 22

Wir hatten ein ruhiger Schlaf trotz des nächtlichen Regens. Das sanfte Rauschen an den Fenstern verlieht der Nacht eine ganz besondere Atmosphäre.

Als ich aus dem Fenster blickte, sah ich, dass der Regen sich noch nicht verzogen hatte. Doch das hinderte uns nicht daran, das Beste aus dem Tag zu machen. Wir machten uns auf den Weg zu einem gemütlichen Café. Der Duft von frischem Kaffee und Gebäck füllten die Luft. Wir bestellten uns Cappuccino und eine Auswahl an italienischen Köstlichkeiten und genoss das Frühstück in vollen Zügen.

Venedig in seiner Schönheit

Die engen Gassen und Kanäle hatten nun eine ganz eigene Atmosphäre. Der Regen spiegelte die prächtigen Gebäude und bunten Fassaden wider und verlieh der Stadt eine mysteriöse und romantische Stimmung. Die Touristenströme waren geringer als üblich, was uns die Möglichkeit gab, die Schönheit von Venedig in Ruhe zu bestaunen. Wir liessen uns treiben, erkundete verwinkelte Gassen und entdeckte versteckte Plätze.

Natürlich dürften die Sehenswürdigkeiten wie Rialto Brücke und Markus Platz nicht fehlen. Dort tummelten sich viele Touristen. Ansonsten hatten wir es gut im Griff ihnen aus dem Weg zu gehen 😄.

Der schönste Blick auf Canale Grande ist für uns von der Academica Brücke. Die ganze Gegend dort ist sehr schön.

Überfahrt nach Kroatien

17:00 – 20:45 mit Venezia Lines fahren wir nach Pula. Wir haben VIP Plätze d.h. im oberen Bereich in gemütlichen Sitzgruppen. Unterwegs haben uns sogar paar Delfine begrüsst.

Amphitheater in Pula

In Pula sind wir im Hotel Amfiteatar stationiert.

Bild ©Hotel Amfiteatar