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Bangkok

🏙️ 27. & 28. Januar: Bangkok – Zwischen glitzernden Malls, liegenden Buddhas und dem Wahnsinn des Konsums

In Bangkok angekommen, bezogen wir unser Zimmer im 25. Stock des Grande Centre Point Surawong. Der Blick auf die Skyline ist gigantisch, doch drinnen herrschte „Eiszeit“: Das Hotelrestaurant war so stark klimatisiert, dass ich tatsächlich Strumpfhosen und Pullover anziehen musste – ein absurder Kontrast zu den tropischen Temperaturen draussen!

Der grosse Stadtmarsch
Am nächsten Tag haben wir Bangkok zu Fuss bezwungen. Unser Weg führte uns durch das wuselige Chinatown und den Sampheng Market. Die schiere Masse an Waren – allein 100 Meter nur Haarschmuck – war fast schon beängstigend und hat uns sehr nachdenklich gestimmt, was unseren globalen Konsum und die Abfallberge angeht.

Anschliessend erreichten wir den Wat Pho. Die Chedis mit ihren filigranen Mosaiken sind wunderschön, aber der Star ist natürlich der gigantische liegende Buddha.

☸️ Der liegende Buddha (Wat Pho) – Zahlen & Fakten
Dimensionen: Die Statue ist beeindruckende 46 Meter lang und 15 Meter hoch.
Material: Der Kern besteht aus Ziegelsteinen und Gips, der komplett mit Blattgold überzogen wurde.
Die Füsse: Ein besonderes Highlight sind die 3 Meter langen und 4,5 Meter hohen Fusssohlen. Sie sind mit 108 glücksbringenden Symbolen aus Perlmutt verziert.
Bedeutung: Die Haltung stellt den Buddha im Moment seines Eintritts ins Nirvana (das Ende der Wiedergeburten) dar.

Parks & Moderne
Da der Andrang beim Grossen Palast enorm war, entschieden wir uns gegen den Eintritt und flohen mit dem Boot in das glitzernde ICONSIAM.

Nach einem erfrischenden Drink ging es per Hochbahn zum Lumphini Park und über die „Green Bridge“ zum Benjakitti Park. Die Parks sind wunderbare grüne Lungen, doch die Luftqualität in der Stadt insgesamt empfanden wir als katastrophal.

Unser Fazit zu Bangkok: Beeindruckend sauber (die strengen Bussen für Abfall und Spucken wirken – ein Vorbild für Zürich!), aber als Stadt ein unruhiger Flickenteppich, der uns nicht ganz abholen konnte.

✈️ 29. Januar: Heimflug in die Schweiz
Am Donnerstag hiess es endgültig Abschied nehmen von Südostasien. Der Direktflug nach Zürich verlief reibungslos. Highlight des Fluges war Blick auf Himalaya Gebirge. Sehr eindrucksvoll!

Nach 11,5 Stunden in der Luft sind wir wohlbehalten in der Heimat gelandet.

💗 DANKESCHÖN
Hinter uns liegen zwei unglaubliche Monate voller Abenteuer: Wir haben die nebligen Berge in Laos bestaunt, die quirligen Strassen Vietnams durchquert, die mystischen Tempel Kambodschas erkundet und zum Abschluss die Inseln sowie den Grossstadtdschungel Thailands erlebt. Es war mir eine riesige Freude, euch auf diese Reise mitzunehmen und meine Eindrücke mit euch zu teilen. Ein ganz grosses Dankeschön an alle fürs ‚Mitkommen‘ und das tägliche Mitfiebern!

Koh Chang, Elefanteninsel

🏝️ 23. Januar: Landung im Inselparadies Koh Chang
Nach einem entspannten und kurzen Flug mit Bangkok Airways landeten wir auf dem wohl charmantesten und kleinsten Flughafen unserer Reise in Trat. Alles unter freiem Himmel, unkompliziert und blitzschnell.

Das über Facebook reserviertes Auto, Toyota Yaris wartete bereits. Die Formalitäten erledigten wir direkt auf dem Parkplatz – thailändische Effizienz vom Feinsten!
Wir hatten unglaubliches Timing und konnten ohne Wartezeit direkt auf die Fähre fahren. Kurze Zeit später rollten wir bereits auf den Asphalt von Koh Chang.
Die Warnungen waren nicht übertrieben – die Strassen sind extrem steil und die Kurven haben es in sich. Aber unser Yaris schlägt sich wacker.

Nest Sense Resort:
Unser Resort im ruhigeren, unteren Drittel der Insel ist ein Volltreffer. Wir bewohnen eine Villa in der ersten Reihe mit eigenem Pool. Der Blick auf das Meer ist unverbaut und der erste Sonnenuntergang, den wir direkt vom eigenen Pool aus genossen haben, war schlichtweg grandios. Ein Einstand nach Mass!

🐘 Wissenswertes über Koh Chang
Die Elefanteninsel: „Koh Chang“ bedeutet übersetzt tatsächlich Elefanteninsel. Der Name stammt jedoch nicht von wilden Elefanten (die es hier ursprünglich gar nicht gab), sondern von der Form der Insel, die an den Kopf eines liegenden Elefanten erinnert.
Sie ist die drittgrösste Insel Thailands (nach Phuket und Koh Samui). Etwa 70 % der Insel bestehen aus unberührtem Regenwald und steilen Bergen, die Teil des Mu Ko Chang Nationalparks sind.
Der Berg Khao Salak Phet ragt stolze 744 Meter in die Höhe – das erklärt, warum die Strassen so steil sind!
Da die Insel so bergig ist, wird das Trinkwasser oft aus den Bergen gewonnen. Es gibt zahlreiche versteckte Wasserfälle im Inneren.
Während der Norden (nahe der Fähre) sehr touristisch und belebt ist, wird es Richtung Süden (wo wir sind) immer ruhiger, grüner und ursprünglicher.

🧺 24. Januar: Stelzenhäuser und Pool-Idylle
Heute haben wir einen Gang zurückgeschaltet und den Tag ganz ohne Zeitdruck genossen.
Der Morgen begann ganz pragmatisch mit dem Waschen der Wäsche – auch das gehört dazu, wenn man so lange unterwegs ist wie wir.
Danach machten wir einen Ausflug zum südlichen Ende der Strasse. Das Fischerdorf Bang Bao ist faszinierend; es ist fast komplett auf Stelzen in die Bucht gebaut. Der Spaziergang entlang der schmalen Gänge zwischen den Häusern, Läden und Restaurants direkt über dem Wasser war sehr charmant.

Den Rest des Tages haben wir in vollen Zügen in unserem Resort genossen. Unser privater Pool in der ersten Reihe ist einfach zu verlockend, um ihn lange zu verlassen.

🌿 25. Januar: Expedition in den wilden Osten
Heute haben wir die steilen Kurven hinter uns gelassen und die flachere, grüne Ostseite der Insel erkundet. Hier dominieren Plantagen und eine angenehm breite Strasse, die fast schon ungewohnt entspannt zu befahren ist.

Die Ostküste von Koh Chang ist wirklich eine ganz andere Welt – viel ursprünglicher, flacher und weniger touristisch als die Westküste. Es ist, als ob man auf einer völlig anderen Insel wäre.

Die Mangroven-Wälder: Wir haben gleich zwei Projekte besucht:
Salak Khok Mangrove Forest: Dieser Pfad hat uns sehr gut gefallen. Die Bäume sind riesig und der lange Steg führt tief in das Ökosystem hinein.
Salak Phet Mangrove Forest: Leider mussten wir feststellen, dass beide Anlagen kaum gepflegt werden – ein trauriger Anblick für solch schöne Naturprojekte. Dass kein Eintritt verlangt wird, erklärt wohl den Zustand, ist aber dennoch schade.

Ein echtes Highlight war unsere Pause in Aoy’s Little Farm & Bakery. Bei frischen Säften und einem hervorragenden Cheesecake genossen wir den traumhaften Blick über Palmen hinweg auf das Meer. Ein Ort zum Verweilen!

Pooltime: Den Nachmittag verbrachten wir wieder in unserer Villa im Nest Sense. Den Kontrast zwischen dem aktiven Vormittag und der privaten Pool-Idylle geniessen wir sehr.

🌴 26. Januar: Ruhepol im Insel-Kontrast
Der heutige Vormittag begann ganz entspannt mit Stefans morgendlichem Schwimmen (ich kann nicht schwimmen 😕), gefolgt von einem exzellenten À-la-carte-Frühstück. Der Blick vom Hotelrestaurant über die Palmen auf das glitzernde Meer ist einfach wie ein Gemälde – man kann sich kaum daran sattsehen.

Nach dem Frühstück machten wir einen kleinen Spaziergang. Das nahegelegene Dorf wirkt deutlich herabgekommener als die Orte im Norden. Wir sahen viele verfallene Häuser und geschlossene Restaurants. Es ist eine seltsame Mischung aus Stillstand und dem Mut neuer Resorts, die versuchen, dem Trend entgegenzuwirken.
Es sind spürbar wenig Touristen unterwegs. Überrascht hat uns jedoch die starke Präsenz russischer Gäste – dass es hier auf Koh Chang sogar eine russisch-orthodoxe Kirche gibt, zeigt deutlich, wie gross diese Community in Südostasien mittlerweile ist.

Zurück im Resort genossen wir die Ruhe bei einem Hibiskus-Jus und einem Mango-Smoothie, bevor es wieder in unseren privaten Pool ging. Wir sind uns einig: Das Nest Sense war die perfekte Wahl – ruhig, sauber und wunderschön. Wir haben diese drei Tage in vollen Zügen genossen.

🏙️ Ausblick: Das Finale in Bangkok
Morgen, am 27. Januar, lassen wir die Inselfriedlichkeit hinter uns und tauschen Wellenrauschen gegen Grossstadtgeflüster.
Zuerst geht es mit dem Toyota Yaris zurück zur Fähre, dann zum Flughafen Trat und mit dem kurzen Hüpfer von Bangkok Airways zurück in die Metropole.
Bangkok wartet darauf, von uns „unsicher gemacht“ zu werden!

Khao Yai Nationalpark

🌿 19. & 20. Januar: Dschungel-Feeling und tierische Begegnungen im Khao Yai
Die Fahrt von Bangkok verlief reibungslos in unserem „Chinesen“, einem Haval Jolion. Das Auto bringt uns sicher durch die hügelige Landschaft.

MYS Khao Yai: Ein Pool mit Durchblick
Unser Hotel ist ein echtes Highlight. Besonders der Pool ist einzigartig: Er ist durchsichtig! Es ist ein faszinierendes Gefühl, dort zu schwimmen.

Nach den heissen Wochen in Vietnam und Kambodscha geniessen wir das Klima hier extrem. Die Luft ist weniger feucht, und nachts kühlt es auf angenehme 17 Grad ab – perfekt, um sich richtig gut auszuruhen.

Abenteuer im Nationalpark
Heute, 20. Januar, haben wir den ganzen Tag im Park verbracht. Schon kurz nach dem Eingang wurden wir von den ersten Affen begrüsst.

Wanderweg 3 (Schweizer Weg): Der Marsch durch den dichten Dschungel war faszinierend. Unser absolutes Highlight: Wir haben zwei Doppelhornvögel (Great Hornbills) gesehen! Das Geräusch, das ihre Flügel beim Fliegen erzeugen – ein tiefes, rhythmisches Rauschen –, ist unglaublich eindrucksvoll. Diese Vögel können eine Flügelspannweite von bis zu 1,5 Metern haben.

Wanderweg 1 (beim Visitor Center): Auch hier war die Ausbeute riesig: Schildkröten, „komische Hühner“ (wahrscheinlich wilde Kammhühner, die Urahnen unserer Haushühner), Kingfisher (Eisvögel) und ein grosses, rehähnliches Tier (vermutlich ein Sambar-Hirsch. Sie sind die grössten Hirsche Südostasiens).
Der freche Dieb: Die Affen sind hier wirklich gewieft – einer war so flink, dass er Stefan glatt den Eistee geklaut hat! 🙈

Den Dschungel-Tag haben wir dann gemütlich im gläsernen Pool des Hotels ausklingen lassen.

🌿 21. Januar: Dschungelpfade, Stauseen und die Suche nach den Riesen
Heute stand nochmals das volle Naturprogramm auf dem Plan. Auch wenn die ganz grossen Tierbegegnungen heute ausblieben, war es ein intensiver Tag im Nationalpark.

Zwei Pfade – zwei Welten
Trail 2 (Dschungelpfad): Dieser Weg führte uns entlang eines Flusses tief in den Dschungel. Hier war es deutlich heisser und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch bei dem man den Puls der Natur spürt.

Trail 7 (Stausee-Runde): Ein schöner Kontrast! Dieser Trail war angenehm trocken. Er führte uns über einen Damm durch den Wald und schliesslich einmal um den Stausee herum. Eine sehr friedliche Landschaft.

Die flüchtigen Elefanten
Obwohl rund 400 wilde Elefanten im Park leben, hielten sie sich heute diskret im dichten Unterholz versteckt. Auch unser zweiter Versuch gegen 16:30 Uhr – eigentlich die beste Zeit, wenn die Tiere zu den Salzlecken oder Wasserstellen ziehen – blieb leider ohne Sichtung. Aber wie man so schön sagt: Das ist die Natur!

Ein bunter Abschluss
Als Kontrast zum wilden Grün besuchten wir fast vis-à-vis von unserem Hotel noch einen Blumenpark. Es war eine bunte Abwechslung und ein schöner Ort, um die Seele nach den Wanderungen noch etwas baumeln zu lassen.

⛰️ 22. Januar: Vom Berggipfel in die Reisfelder
Bevor wir Khao Yai verlassen haben, wollten wir es noch einmal wissen. Unser treuer «Haval» brachte uns hoch hinaus und tief hinein in die Natur.

Pha Trom Jai Viewpoint: Auf 1290 müM genossen wir die frische, kühle Bergluft und einen fantastischen Ausblick über das endlose Grün des Nationalparks.

Haew Narok Wasserfall: Der «Abgrund der Hölle» machte seinem Namen alle Ehre. Die schiere Gewalt des Wassers, das über die Klippen stürzt, war ein beeindruckender letzter Gruss vom Park.

Abschied vom Dschungel: Die Rückfahrt Richtung Bangkok war pure Idylle. Wir fuhren entlang von saftig grünen Reisfeldern, die von hohen Palmen gesäumt waren – das klassische, wunderschöne Bild von ländlichem Thailand.

Logistik & Abenteuer-Vorschau
Nach der reibungslosen Autoabgabe am Flughafen Suvarnabhumi haben wir uns per Taxi in unser Flughafen-Hotel zurückgezogen.

Morgen (23. Januar): Wir fliegen weiter nach Trat!
Nächstes Mietauto habe ich via Facebook Messenger reserviert, ist anscheinend typisch Thailand – hier läuft unglaublich viel über Social Media und funktioniert meistens erstaunlich unkompliziert. Ein bisschen Nervenkitzel gehört dazu! 😄
Ziel Koh Chang: Die «Elefanteninsel» wartet auf uns.

Tag 11: Die Rundreise endet

12. Dezember 2025

Der heutige Tag markiert das Ende unserer grossen Nordthailand-Rundreise. Nach den kühlen Nächten in den Bergen starteten wir mit einem typischen chinesischen Frühstück in Mae Salong, bevor wir uns auf den Rückweg nach Chiang Mai machten.

Erntezeit in Nordthailand

Die Fahrt zurück in die Ebene war landschaftlich noch einmal unglaublich spannend. Der Weg führte uns an unzähligen Agrarfeldern vorbei, auf denen alles Mögliche angebaut wurde. Die landwirtschaftliche Vielfalt der Region ist atemberaubend! Vieles davon haben wir in Natura noch nie gesehen.

​Besonders auffällig: Es ist Mandarinen-Zeit! Überall entlang der Strassen werden die leuchtend orangen Früchte aus der Region verkauft – ein fröhlicher Anblick und ein Beleg für die reichhaltige Erntezeit.

​Wiedersehen in Chiang Mai

In Chiang Mai angekommen, war die Freude gross: Wir trafen unseren Freund Simon, der hier lebt. Nach einem längeren Austausch, bei dem wir unsere Abenteuer der letzten Tage Revue passieren liessen und die neuesten lokalen Anekdoten hörten, stand das Abendessen an.

Dieser Abend war aus einem weiteren Grund etwas ganz Besonderes: Wir feierten heute unser 17-jähriges Jubiläum, seit wir zusammen wohnen!
Zum Abschluss der Rundreise und zur Feier dieses grossen Anlasses wählten wir das renommierte  Lanna Restaurant Kiti Panit.

Kulinarischer Höhepunkt: Das Kiti Panit ist bekannt dafür, die traditionelle Küche des alten Lan Na Königreiches zu servieren – der perfekte kulinarische Rahmen, um unsere Zeit in Nordthailand feierlich ausklingen zu lassen, bevor morgen das nächste grosse Abenteuer Laos ruft.

Nach dem Essen liefen wir durch chinesischen Markt durch wo wir viel Proteine entdeckt haben.

Wir geniessen die letzte Nacht in der vertrauten Merchand Villa, die sich nach einer Woche Roadtrip fast wie ein Zuhause anfühlt. Morgen geht’s weiter nach Luang Prabang, Laos

Mae Salong

10./11. Dezember.

⛰️ Tag 9: Der Weg ist das Ziel – Spektakuläre Stopps vor Mae Salong

Der heutige Tag war geprägt von einzigartigen Sehenswürdigkeiten und einer faszinierenden Fahrt in die Höhe. Auf unserem Weg nach Mae Salong machten wir noch zwei beeindruckende Stopps:


💙 Der Blaue Tempel: Wat Rong Suea Ten
Unser erster Halt war der Wat Rong Suea Ten, besser bekannt als der Blaue Tempel. Nach dem strahlenden Weiss des Wat Rong Khun ist dieser Tempel ein intensiver visueller Kontrast. Er leuchtet in tiefen Blautönen, ergänzt durch goldene Verzierungen. Ein weiteres Beispiel für die moderne, künstlerische Tempelbaukunst in Chiang Rai.

🌟 Die Grosse Guan Yin Statue
Weiter ging es zur Guan Yin Statue, die hoch auf einem Hügel thront. Die Gottheit der Barmherzigkeit blickt majestätisch über die Landschaft. Schon allein der Anblick der 79m grossen weissen Statue inmitten der grünen Hügel ist beeindruckend.

🌾 Wandern zu den Reisterrassen von Ban Li Khai
Nach den kulturellen Stopps führte uns die Strasse tiefer in die Natur. Fluss entlang sind wir zu den Reisterrassen von Ban Li Khai gewandert. Der Reis wurde geerntet somit waren es keine perfekt angelegten grünen Felder war aber trotzdem schön die Terrassen zu sehen.

🌬️ Ein kühler Abend in den Bergen
Am Abend in Mae Salong angekommen, merkten wir schnell, dass die Höhe nicht nur schöne Ausblicke, sondern auch kühle, 15 Grad, Temperaturen mit sich bringt! Es ist ziemlich kühl hier oben und unser Zimmer hat keine Heizung. Aber keine Sorge: Dank einer guten Decke kuscheln wir uns warm ein und geniessen die klare Bergluft.

🌿 Mae Salong ist berühmt für seine besondere Geschichte

Es wurde einst von einer Kuomintang-Einheit (chinesische Nationalisten) gegründet, die nach dem chinesischen Bürgerkrieg hier Zuflucht fand. Diese Vergangenheit hat dem Ort einen einzigartigen chinesischen Charakter verliehen, der sich in der Architektur, den Restaurants und vor allem im Teeanbau widerspiegelt. Die Menschen hier sind sehr zurückhaltend und genauso „freundlich“ wie Chinesen. Das Lachen haben sie auch nicht erfunden. Ich habe das Gefühl ich bin in Yunnan und nicht mehr in Thailand.

Nach dem Frühstück ging’s direkt in die Plantagenlandschaft, für die Mae Salong berühmt ist.

Wir tauchten ein in die steilen Hänge, die mit sorgfältig angelegten Kulturen übersät sind. Der Weg war, wie erwartet, sehr steil! Aber die Umgebung ist so faszinierend, dass man die Anstrengung gerne in Kauf nimmt. Trotz der Höhe und der kühlen Nächte wurde es am Tag heiss – ein gutes Workout war garantiert.
Die Vielfalt der Vegetation war beeindruckend: Wir sahen nicht nur die Hauptakteure – die endlosen Tee- und Kaffeeplantagen – sondern auch tropische Früchte wie Bananen und Feigen.

Nach der Wanderung auf den steilen Pfaden war der Nachmittag heilig: Wir chillten auf der Terrasse vor unserem Zimmer. Der perfekte Ausklang nach einer anstrengenden, aber wunderschönen Erkundungstour.

Chiang Rai

7.-10. Dezember 2025

🌳 Tag 6: Zwischen Plantagen und Gipfeln – Von Nan nach Chiang Rai
Nach den ruhigen Tagen in Nan hiess es heute wieder: Roadtrip! Die Fahrt nach Chiang Rai war nicht nur abwechslungsreich, sondern bot auch faszinierende Einblicke in die Agrarlandschaft der Region. Wir fuhren durch Kautschuk- und Mango-Plantagen.


Kaffeepause mit Aussicht: Das Magic Mountains Café
Ein absolutes Highlight war unser Stopp beim Magic Mountains Café. Diese Cafés in den Bergen Nordthailands sind oft mehr als nur eine Kaffeepause – sie sind Aussichtspunkte! Ein Muss für jeden, der diese Route fährt!

Ankunft im Paradies: Unser Hotel in Chiang Rai
In Chiang Rai angekommen, wurden wir von unserem Hotel positiv überrascht. Es ist nicht nur sehr schön, sondern das Personal ist auch unglaublich nett und zuvorkommend. Unser Zimmer ist ein Traum: Wir bekamen ein grosses Zimmer mit Balkon und Poolblick in der obersten, sechsten Etage. Perfekt, um die Stadt von oben zu überblicken und den Abend ausklingen zu lassen.

Der Start in den Tag wird hier zum Genuss: Das Frühstück draussen am Pool ist der perfekte Weg, um bei Sonnenschein und der frischen Morgenluft in den Tag zu starten.

🏔️ Tag 7: Ein Tag der Superlative – Das Goldene Dreieck und die steilsten Strassen Thailands
Heute stand der wohl intensivste Tag unserer Rundtour an. Wir haben eine grosse Rundtour unternommen, die uns in die entlegensten und spektakulärsten Ecken Nordthailands führte:
🗺️ Stopp 1: Das Goldene Dreieck
Zuerst ging es zum legendären Goldenen Dreieck, dem historischen Grenzgebiet, wo Thailand, Laos und Myanmar aufeinandertreffen. Es ist ein Ort von historischer und geografischer Bedeutung. Hier stehen wir an einem Flussufer und blicken auf drei Länder gleichzeitig – ein faszinierendes Gefühl.

⛰️ Stopp 2 & 3: Doi Pha Tang und Phu Chi Fa
Danach begaben wir uns in die Berge, um die atemberaubenden Ausblicke vom Doi Pha Tang und dem Phu Chi Fa zu erleben.
Diese Region ist bekannt für ihre spektakulären Sonnenaufgänge und die Nebelmeere im Tal, aber auch am Tag sind die Ausblicke phänomenal. Die Luft ist hier oben kühl und klar.

Doch der Weg dorthin war das eigentliche Abenteuer:
Adrenalin-Kick auf vier Rädern: Um diese Aussichtspunkte zu erreichen, mussten wir extrem steile Strassen bewältigen. Solche Steigungen haben wir noch nie gesehen! Das Auto wurde auf die Probe gestellt. Aber die Belohnung – diese unvergesslichen Panoramen – hat die Anstrengung wettgemacht.

🎶 Ausklang: Essen, Musik und Tanz auf dem Night Bazaar
Nach der Rückkehr von unserer monumentalen Rundtour durch die Berge stand uns der Sinn nach einfacher, unkomplizierter Gemütlichkeit. Dafür gibt es keinen besseren Ort in Chiang Rai als den Night Bazaar. Das Beste daran: Mitten auf dem Gelände gibt es eine Bühne, wo Live-Musik gespielt wird.
Wir haben unser Abendessen mit guter Musik und traditionellem Tanz genossen. Die lebendige, aber entspannte Stimmung des Marktes ist ansteckend und lässt die Anstrengungen der steilen Bergstrassen schnell vergessen. Es ist ein wunderbarer Ort, um die lokale Kultur auf entspannte Weise zu erleben.

🎨 Tag 8: Ein Meisterwerk in Weiss – Wat Rong Khun und Pool-Glück
Heute stand eines der bekanntesten Wahrzeichen Thailands auf dem Programm: der Wat Rong Khun, besser bekannt als der Weisse Tempel. Nach den intensiven Tagen in der Natur war dies der perfekte Start in unseren letzten vollen Tag in Chiang Rai.

Wat Rong Khun: Kunst, Himmel und Hölle
Dieser Tempel ist kein traditionelles Heiligtum, sondern das lebende Kunstwerk des Künstlers Chalermchai Kositpipat. Von der Ferne wirkt er wie eine himmlische Erscheinung: strahlend weiss und übersät mit unzähligen kleinen Spiegelstücken, die in der Sonne funkeln.

Der Tempel symbolisiert den Weg zur Erleuchtung:

  • Der Weg: Man überquert eine Brücke, die über Hände ragt, die sich aus der „Hölle“ emporstrecken – eine eindringliche Darstellung der Versuchungen.
  • Die Farbe: Das Weiss steht für Buddhas Reinheit, die Spiegel symbolisieren Buddhas Weisheit, die über die Erde leuchtet.
  • Das Innere: Auch im Inneren des Tempels warten Überraschungen auf moderne Besucher, die zeigen, dass Spiritualität und zeitgenössische Kunst in Chiang Rai Hand in Hand gehen.

Es ist eine faszinierende, teils skurrile, aber durch und durch beeindruckende Erfahrung – ein absolutes Muss für jeden Besucher in Nordthailand!

Kaum waren wir mit unserem Rundgang fertig, kamen sie in Scharen! Die Reisebusse rollten an und füllten den Platz schlagartig. Auffällig war, dass neben vielen chinesischen Reisegruppen auch sehr viele indische Besucher vor Ort waren. Bis 11 Uhr oder nach 15 Uhr ist bestimmt die beste Zeit für einen Besuch.

🏊 Zeit für die Seele: Zurück in die Oase
Nach dieser Flut an Eindrücken und der thailändischen Mittagshitze war es Zeit für den verdienten Entspannungs-Modus. Wir haben den Rest des Tages am Pool unseres wunderschönen Hotels verbracht.

Chiang Mai, 3. Dezember

⛰️ Tag 2: Der Weg ist das Ziel – Auf dem Monk’s Trail zum goldenen Gipfel
Nachdem wir gestern die Sauberkeit und die kulturellen Schätze innerhalb der Stadtmauern erkundet haben, tauschen wir heute das belebte Zentrum gegen die Ruhe der Berge ein!
Für Tag 2 stand ein echtes Abenteuer auf dem Programm: die Wanderung auf dem berühmten Monk’s Trail (Mönchspfad) hinauf zum Wat Phra That Doi Suthep.
Durch den Dschungel der Mönche
Anstatt einfach den bequemen Weg mit dem Songthaew (Sammeltaxi) zu nehmen, haben wir uns für den traditionellen Aufstieg entschieden. Der Monk’s Trail, der seinen Namen der Tatsache verdankt, dass ihn einst die Mönche für ihre täglichen Gänge nutzten, ist ein Must-Do für alle, die Chiang Mai aktiv erleben möchten.

Es ist eine herrlich schweisstreibende Wanderung durch dichten, grünen Dschungel. Der Pfad ist anspruchsvoll, aber die Natur um uns herum ist die perfekte Ablenkung. Überall hört man die Geräusche des Waldes, und die Luft ist frisch und feucht.
Geheimtipp: Auf etwa halber Strecke erreicht man den Wat Pha Lat. Dieser kleinere, versteckte Tempel ist oft ruhiger und bietet eine magische Atmosphäre, mit seinen Buddha-Statuen, die fast vom Dschungel verschluckt werden. Ein perfekter Ort für eine erste Pause und um die Stille aufzusaugen.

Die Belohnung: Wat Phra That Doi Suthep
Nach dem anstrengenden Aufstieg – der sich wie eine Pilgerreise anfühlt – erreicht man endlich das Ziel: den Wat Phra That Doi Suthep. Die Anstrengung ist sofort vergessen, wenn der Blick auf die massive, goldene Chedi fällt, die majestätisch in der Sonne glänzt.
Der Tempel ist eine der heiligsten Stätten in Nordthailand.


Der Ausblick: Von hier oben, auf über 1.000 Metern Höhe, bietet sich ein spektakulärer Panoramablick über das gesamte Chiang Mai-Tal. Ein Moment, in dem man die ganze Schönheit Nordthailands auf sich wirken lässt.

🍹 Entspannung pur: Pool-Zeit nach dem Gipfelsturm
Wir sind zurück im Hotel und geniessen die absolute Entspannung am Pool.
Es gibt kaum etwas Besseres für Stefan, als nach einer schweisstreibenden Wanderung in das kühle Nass zu gleiten. Die 29 Grad fühlen sich jetzt, umgeben von tropischen Pflanzen und der Ruhe am Pool, einfach herrlich an.

Während die Sonne langsam tiefer sinkt und das warme Licht auf das Wasser wirft, lassen wir den Tag Revue passieren.

🌃 Lokale Vibes: Dinner mit Insider-Tipps
Nach der Abkühlung am Pool wurde es Zeit für das Abendprogramm. Wir hatten das grosse Glück, dass unser Kollege Simon in Chiang Mai lebt. Es gibt nichts Besseres, als einen „Einheimischen“ an der Seite zu haben, um die kulinarischen Geheimnisse zu entdecken!
Das Abendessen war wirklich sehr fein! Wir hatten Nordthailändische Spezialitäten wie Khao Soi (Curry-Nudelsuppe), Sai Oua (Chiang Mai-Wurst) und weitere feine Gerichte.

Flaniermeile nach Einbruch der Dunkelheit
Nach dem köstlichen Mahl spazierten wir noch durch das trendige Viertel, die Gegend um die Nimmanhaemin Road. Chiang Mai erwacht am Abend noch einmal richtig zum Leben. Die Lichter der Garküchen, die kleinen Bars und Cafés und die jungen Leute, die sich hier treffen – es herrscht eine ganz besondere, lebendige Atmosphäre.

Chiang Mai

2.-5. Dezember 2025, Sonnig bis 29°C

🇹🇭 Guten Morgen aus Chiang Mai: Sonnenschein und Frühstücksglück!
Die Luft ist frisch, aber die Sonne schickt schon die ersten warmen Grüsse. Und wie beginnt man einen perfekten Tag in Chiang Mai? Richtig: mit einem fantastischen Frühstück!

Heute Morgen wurden wir von herrlichem Sonnenschein begrüsst. Schon um 10 Uhr zeigte das Thermometer angenehme 20 Grad. Die Vorhersage verspricht uns einen wunderschönen Tag mit Höchstwerten um die 27 Grad – perfekt, um die Stadt zu erkunden.

🚶‍♀️ Chiang Mai zu Fuss erkunden: Eine Oase der Sauberkeit
Nach dem stärkenden Frühstück sind wir direkt losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Wir haben uns einfach treiben lassen – und waren sofort begeistert.
Was uns auf den ersten Blick aufgefallen ist: die bemerkenswerte Sauberkeit und Ordnung der Strassen und Gassen!
Man erwartet in einer südostasiatischen Grossstadt oft ein pulsierendes, aber auch chaotisches Durcheinander. Doch Chiang Mai überrascht mit einer angenehmen Struktur und einem Sinn für Ordnung, besonders in der Altstadt innerhalb der Stadtmauer.
Kein Müll: Die Gehwege sind erstaunlich sauber. Es ist offensichtlich, dass die Einheimischen Wert auf ihre Stadt legen.
Klare Wege: Selbst abseits der Hauptstrassen ist es leicht und angenehm, zu Fuss unterwegs zu sein.
Grüne Akzente: Viele kleine Gärten und gepflegte Blumenkübel tragen zusätzlich zu dem aufgeräumten, fast schon dörflichen Charme bei.
Unser Fazit: Chiang Mai beweist, dass „Grossstadt-Feeling“ und „Sauberkeit“ sich nicht ausschliessen müssen. Es macht die Erkundung der Stadt unglaublich entspannt und lädt dazu ein, einfach nur durch die Gassen zu schlendern und die Atmosphäre aufzusaugen.

🕌 Das goldene Herz der Stadt: Wat Phra Singh
Der Spaziergang durch die Gassen führte uns direkt zu einem der heiligsten Orte Chiang Mais: dem Wat Phra Singh Woramahawihan (วัดพระสิงห์วรมหาวิหาร).
Dieser Tempelkomplex, der im Jahr 1345 erbaut wurde, ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch das bedeutendste spirituelle Zentrum innerhalb der alten Stadtmauern. Man spürt sofort, dass dies ein Ort von grosser Bedeutung ist.
Lanna-Architektur in Vollendung
Der Tempel ist ein Meisterwerk des Lanna-Stils – der traditionellen Architektur Nordthailands. Die goldenen Dächer, die aufwendig geschnitzten Holzelemente und die farbenprächtigen Wandmalereien sind atemberaubend. Überall glänzt und funkelt es in der Vormittagssonne.
Das Herzstück des Wat Phra Singh ist die Kapelle Viharn Lai Kham, die die berühmte Buddhastatue Phra Buddha Sihing beherbergt. Man hält inne und ist fasziniert von der Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt, auch wenn er von vielen Besuchern frequentiert wird.
Wir haben uns Zeit genommen, um die Details zu bewundern: die Wächterstatuen am Eingang, die kunstvollen Mosaike und die friedliche Atmosphäre, die einen sofort entschleunigt.