Von Esbjerg aus führt der Weg zunächst entlang der Küste. Die Route ist gut ausgeschildert und folgt grösstenteils flachen, sehr gut ausgebauten Radwegen. Während der Fahrt bietet sich immer wieder der Blick auf die weite Nordsee, die mit ihrem Spiel aus Licht und Wasser eine beruhigende Kulisse bildet. Die frische Seeluft und das sanfte Rauschen der Wellen begleiten uns auf unserem Weg und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.
Nach einigen Kilometern fahren wir durch die faszinierenden Marschlandschaften, die für diese Region so typisch sind. Diese weitläufigen, flachen Ebenen, die regelmässig von den Gezeiten überflutet werden, sind ein Paradies für Vögel und andere Wildtiere. Mit etwas Glück kann man hier Seeadler, Reiher und viele andere Vogelarten beobachten. Die Ruhe und Weite dieser Landschaft wirken fast meditativ und laden dazu ein, öfter mal anzuhalten und die Natur auf sich wirken zu lassen.
Schliesslich erreichen wir Ribe, die älteste Stadt Dänemarks. Ribe ist ein wahres Juwel, dessen mittelalterlicher Charme und gut erhaltene Architektur jeden Besucher in seinen Bann zieht. Die kopfsteingepflasterten Strassen, die farbenfrohen Fachwerkhäuser und der beeindruckende Dom zu Ribe erzählen von einer reichen Geschichte. Ein Bummel durch die Altstadt ist wie eine Reise in die Vergangenheit.
Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Wikingermuseums, das spannende Einblicke in die Geschichte der Wikinger und ihrer Bedeutung für die Region bietet.
Während des Abendessens auf der Terrasse am Dorfplatz konnten wir die Schweizer Fussballmannschaft bei ihrem Sieg gegen Italien anfeuern.
Stadt Hvar: Eine gemischte Erfahrung auf der beliebten Insel
Bei unserer Ankunft auf der Insel Hvar mit dem Ausflugsschiff Frane war der erste Eindruck von strahlend blauem Himmel und glühender Hitze geprägt. Das Meer hatte eine atemberaubende Farbe und war kristallklar. Doch bald mussten wir feststellen, dass unsere Erwartungen nicht vollständig erfüllt wurden. Die Insel war überfüllt mit Touristen, insbesondere aus Amerika. Die Hafenstadt bot kaum Strände und es gab nur wenige Bäume. Unser Hotel entpuppte sich als Pop-Art-Hotel, das hauptsächlich von jungen Amerikanern frequentiert wurde. Trotzdem stellte es sich als das beste Hotel mit Poolmöglichkeiten auf Hvar heraus.
Die atemberaubende Schönheit des Meeres und der klare Himmel waren zweifellos die Höhepunkte unserer Ankunft auf Hvar. Die Farben waren so intensiv, dass es schwer war, den Blick davon abzuwenden. Doch als wir uns der Hafenstadt näherten, wurde uns bewusst, dass mit einer grossen Menschenmenge zu rechnen ist.
Die Anwesenheit zahlreicher Touristen, vor allem aus Amerika, dominierte das Bild auf Hvar. Obwohl Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Insel ist, hatte ich gehofft, ein ruhigeres und authentischeres Erlebnis zu finden. Die überfüllten Strassen und Plätze trübten jedoch meinen Eindruck. Es schien, als ob Hvar vor allem darauf ausgerichtet war, den Massentourismus anzuziehen.
29. Juni 2023, Überfahrt nach Stari Grad, 44km
Unsere letzte Etappe. Die Bedingungen waren ideal: strahlend blauer Himmel, eine leichte Brise, die die angenehme Frische des Morgens mit sich brachte. Es fühlte sich an, als ob die Natur selbst uns dazu einlud, diese wunderschöne Insel zu erkunden.
Während unserer Fahrt wurden wir von der beeindruckenden Vielfalt der Landschaften überrascht, die sich vor uns ausbreiteten. Der Duft von Lavendelfeldern umhüllte die Luft und zauberte ein beruhigendes Aroma. Es war fast so, als ob die Felder mit ihrer violetten Pracht die Seele der Insel einfingen. Wir konnten einfach nicht widerstehen und hielten an, um einen Moment innezuhalten und die Schönheit der Natur in uns aufzunehmen.
Die Fahrt führte uns weiter durch Olivenplantagen, wo sich die Bäume in sanften Bewegungen im Wind wiegten. Der Anblick der silbernen Blätter, die im Sonnenlicht glänzten, war einfach atemberaubend. Es war ein Moment der Ruhe und Gelassenheit, in dem wir uns mit der Natur verbunden fühlten.
Auf unserem Weg stiessen wir auf Rebberge, die sich in sanften Hügeln ausbreiteten.
Unser kleiner Umweg führte uns durch die malerischen Ortschaften Jelsa und Vrboska. Jelsa strahlte mit seinem Charme und seiner traditionellen Architektur. Die engen Gassen waren gesäumt von charmanten Steinhausfassaden und farbenfrohen Blumenkästen. Es war ein Ort, der Geschichten zu erzählen schien und uns in vergangene Zeiten zurückversetzte.
Vrboska hingegen enttäuschte ein wenig unsere Erwartungen. Es fehlte ihm an dem einzigartigen Charme, den Jelsa ausstrahlte. Dennoch genossen wir die Fahrt entlang der Küste zwischen den beiden Orten. Das glitzern des Meeres begleitete uns auf unserem Weg, und der Ausblick auf die Küstenlinie war einfach atemberaubend. Die Kombination aus azurblauem Wasser, schroffen Felsen und grünen Pinienbäumen war ein Fest für die Augen.
Insgesamt war diese Fahrradtour ein unvergessliches Erlebnis. Die Schönheit der Landschaft, die Aromen und Geräusche der Natur, die charmanten Dörfer und die malerische Küste schufen zusammen eine perfekte Kulisse. Solche Momente erinnern uns daran, wie wichtig es ist, die Welt um uns herum zu erkunden und die kleinen Wunder zu schätzen, die sie für uns bereithält.
Fantastisches Hotel in Stari Grad
Unser Aufenthalt in Stari Grad begann mit einer angenehmen Überraschung, als wir im Hotel Heritage Villa Apolon eintrafen. Schon von außen war die Villa ein echter Hingucker, aber als wir unser Zimmer betraten, waren wir absolut begeistert.
Das Hotel Heritage Villa Apolon strahlte einen charmanten und eleganten Flair aus. Die historische Architektur der Villa fügte sich perfekt in die umliegende Umgebung ein. Die Zimmer waren geschmackvoll eingerichtet und verfügten über alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen konnte.
Unser Zimmer war einfach umwerfend. Der Blick aus dem Fenster bot eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die malerische Stadt Stari Grad. Die Einrichtung war stilvoll und komfortabel zugleich. Das Bett war herrlich bequem, und wir hatten genug Platz, um uns auszubreiten und uns wie zu Hause zu fühlen. Das Badezimmer war makellos sauber und modern gestaltet. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass es einen besseren Ort zum Übernachten in Stari Grad geben könnte.
Das Personal war äusserst freundlich und zuvorkommend. Sie standen uns immer mit Rat und Tat zur Seite und gaben uns tolle Tipps für Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
Die Lage des Hotels war ebenfalls ideal. Es lag nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, so dass wir bequem die charmanten Gassen von Stari Grad erkunden konnten. Auch der Hafen war um die Ecke.
Alles in allem war unser Aufenthalt im Hotel Heritage Villa Apolon in Stari Grad ein absoluter Traum. Die wunderschöne Villa, das fantastische Zimmer und das freundliche Personal haben unseren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wenn wir jemals wieder nach Stari Grad kommen, werden wir auf jeden Fall wieder hier übernachten.
Das Abendessen im Restaurant Antika war ausgezeichnet.
28km bis Split dann Fähre und 36km plus 600 Höhenmeter bis Bol
Unsere längste und härteste Etappe! Kaum in Supetar (Insel Brač) angekommen (13.00) gings steil rauf. Für 10km brauchten wir fast 3 Stunde! Zum Glück ist Brač bewaldet. Somit könnten wir uns im Schatten ausruhen und etwas abkühlen. Um 18.30 sind wir ins Lifestyle Hotel Vitar angekommen.
Split
Zum Nachtessen gingen wir ins Ribarska Kućica. Es war sehr fein und wir haben einen einheimischen Weisswein getrunken der eins von besten bis jetzt war.
Eine bezaubernde Promenade: Die Promenade von Bol ist ein absolutes Highlight und sollte bei einem Besuch keinesfalls verpasst werden. Sie führt entlang der Küste und bietet einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer. Was diese Promenade jedoch wirklich einzigartig macht, sind die umgebenden Pinienbäume. Ihre grünen Kronen spenden angenehmen Schatten und verleihen der Promenade eine natürliche Schönheit. Ein Spaziergang entlang dieser Promenade ist ein wahrer Genuss für die Sinne.
Am zweiten Abend folgten wir der Empfehlung der Rezeptionistin und begaben uns zum Abendessen ins Boket78. Es entpuppte sich als ein fantastisches Restaurant mit einer vielfältigen und abwechslungsreichen Speisekarte.
Fazit: Bol ist ein Ort, der es verdient, entdeckt zu werden. Trotz der vielen Besucher hat die Stadt ihren ruhigen und charmanten Charakter bewahrt. Die Promenade, umgeben von Pinien, ist ein malerischer Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt. Und mit einem Hotel, das eine fantastische Dachterrasse bietet, wird der Aufenthalt in Bol zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wenn Sie nach einem besonderen Ort suchen, der sowohl Ruhe als auch Schönheit bietet, dann ist Bol definitiv die richtige Wahl.
Den ganzen Tag haben wir im Nationalpark Krka verbracht. Mit dem Linienbus um 11:15 für 4.20€ nach Laškovica gefahren. 3km müssten wir bis zum Roški Slap laufen. Nachdem wir für 40€ Eintritt bezahlt haben müssten zuerst den Roški Slap suchen. Angeschrieben war nichts.
Roški Slap
Danach müssen wir feststellen dass wir nicht bis zum Haupteingang kommen und gestrandet sind. Auf der Parkkarte sind sämtliche Botsverbindungen eingezeichnet aber nicht machbar! Alle Verbindungen sind nur ab Haupteingang machbar. Somit müssten wir ein Taxi von Šibenik kommen lassen.
Der eine Ausflugsboot ging zurück zum Haupteingang aber wollte / könnte uns nicht mitnehmen. Das Personal hat keine Ahnung wie wo was!
Mit dem Taxi fuhren wir bis Lozovac, Haupteingang. Während der Fahrt hat es geregnet. Wir überlegten uns kurz nicht in den Park zu gehen. Da wir mehrere blauen „Flecken“ am Himmel gesehen haben, entschieden wir und doch reinzugehen. Das war eine gute Entscheidung: keine Leute und eine sehr spezielle Atmosphäre nach dem Regen.
Tagesabschluss haben wir im Restaurant Le Jardin mit feinem Essen gefeiert.
21. Juni 2023. Am Morgen früh um 9.30 lief der Krilo Katamaran aus Mali Lošinj Richtung Zadar aus. In Zadar müssten wir zum Fähre Hafen um nach Insel Ugljan zu kommen. Wir wählten den Weg über die Inseln weil die Hauptverbindung nicht Fahrrad freundlich ist. Dafür über die Inseln ist es friedlich und schön.
In Biograd übernachten wir in einem „Bustouristen“ Hotel: Kornati.
Istrien, die malerische Halbinsel im Norden Kroatiens, ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Mit seinem milden mediterranen Klima, atemberaubenden Küstenlandschaften und historischen Dörfern ist diese Region der ideale Ort für ein unvergessliches Fahrradabenteuer.
Erste Etappe: Brijuni – Labin, 48,7km
Auf Nebenstrassen rauf und runter: Sonne, Hitze, Gewitter, Regen. Am ersten Fahrtag hatten wir alles.
Übernachtung im Hotel Peteani. Das Hotel bietet eine wunderschöne und moderne Einrichtung, die es für uns zu einem Boutique-Hotel macht. Die Küche im Hotel ist hervorragend und auch die Weinkarte kann sich sehen lassen. Während unseres Aufenthalts haben wir eine einheimische istrische rote Rebsorte entdeckt, den Teran.
2. Etappe Labin – Cres, 50km
Am 17. Juni 2023 sind wir problemlos im Guest House Neho in Cres angekommen. Die Route dorthin war wunderschön und nachdem wir alle Autos, die mit uns auf der Fähre waren, an uns passieren lassen, wurde es sehr ruhig. Die meiste Zeit ging es bergauf, erst 8 Kilometer vor dem Ort Cres mussten wir nicht mehr kräftig in die Pedale treten.
Das Guest House selbst ist äusserst charmant. Unser Badezimmer ist brandneu und hochmodern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und bieten alles, was man braucht. Der Frühstück ist sehr gut. Einzig bezahlen mit der Karte ist nicht möglich.
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Stefan & Daniela
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