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Finale Etappe: der letzte Tritt in die Pedale

23. Tag, Sylt-Hamburg-Zürich, regnerisch, 15°C

Mit einem reichhaltigen Frühstück im Bauch und der Sonne im Rücken brechen wir zu unserer finalen Etappe auf: Westerland, das Herz der Insel, liegt 18 Kilometer vor uns. Ein letztes Mal schwingen wir uns auf unsere Räder, die uns in den letzten Tagen treue Begleiter waren. 50 Minuten Fahrtzeit trennen uns noch von unserem Ziel und dem Zug, der uns um 13:23 Uhr nach Hamburg bringt.

Früher als erwartet erreichen wir Westerland, doch unsere Freude wird schnell getrübt: Der Zug, mit dem wir nach Hamburg fahren wollten, fällt aus! Na toll, das fängt ja gut an! Kurzerhand steigen wir in den nächsten Regionalzug, der uns nach Hamburg-Altona bringt. Von dort aus beginnt dann die lange Reise weiter nach Zürich.

Während der vierstündigen Fahrt nach Hamburg-Altona zieht der Himmel immer mehr zu, und der Regen nimmt stetig zu. Was als leichter Nieselregen begann, entwickelt sich schnell zu einem regelrechten Schauer, der die Fensterscheiben in Wellen hinunterläuft. Mit jedem Kilometer hoffen wir inständig, dass der Regen in Hamburg nachlässt. Der Gedanke, mit unseren Rädern durch den strömenden Regen zu müssen, dämpft die Vorfreude auf das Ankommen. Doch noch bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass uns das Wetter in Hamburg gnädig ist.

Doch das Hamburger Wetter macht es uns nicht leicht: Bei kühlen 11 Grad und anhaltendem Nieselregen ist an Spass beim Herumfahren kaum zu denken. Für ein frühes Abendessen ist es noch zu zeitig, also suchen wir zuerst Zuflucht in einem Hotel am Bahnhof, um uns aufzuwärmen und unsere nächsten Schritte zu planen. Der Regen lässt schliesslich etwas nach, und wir machen uns auf den Weg zu einem gemütlichen Café, wo wir uns mit Chailatte stärken. Doch die Zeit scheint kaum zu vergehen. Immer wieder fahren wir durch die nassen Strassen, suchen Schutz vor dem Regen und versuchen, uns die Langeweile zu vertreiben. Die Stimmung wird zunehmend gedrückter, und ein leichter Stress macht sich breit, während wir hoffen, dass unser Nachtzug pünktlich abfährt und uns endlich nach Hause bringt.

Endlich ist es 21:30 Uhr, und wir stehen pünktlich am Gleis. Erleichterung macht sich breit, als unser Zug ebenfalls planmässig einfährt. Nachdem wir die Räder verladen haben, suchen wir unsere Schlafkabine auf – und plötzlich fällt der ganze Stress von uns ab. Die Kabine ist überraschend luxuriös! Sie bietet nicht nur zwei bequeme Betten, sondern auch einen kleinen Tisch mit zwei Sesseln, ein eigenes Badezimmer und sogar einen Kleiderständer mit Kofferablage. Wir können es kaum fassen und sind mehr als zufrieden. In dieser komfortablen Umgebung lassen wir den anstrengenden Tag hinter uns und freuen uns auf eine erholsame Nacht.

Am nächsten Morgen erreichen wir pünktlich Zürich – ausgeschlafen und bestens verpflegt. Die Nacht in der luxuriösen Schlafkabine hat uns die nötige Erholung gebracht, und das Frühstück im Zug war ausgezeichnet. Mit frischer Energie und schönen Erinnerungen im Gepäck treten wir die letzten Kilometer unserer Reise an, zufrieden und glücklich über das gelungene Ende unserer Tour.

Sylt

19. – 21. Tag, Ribe-Sylt, 52.5km, regnerisch, windig 16-19°C

Zuerst fuhren wir zum Naturdamm zu der Insel Mondø. Bei Flut ist die ‚Strasse‘ unter Wasser.

Der weitere Weg führte uns durch die weite, offene Landschaft des Wattenmeeres, bevor wir schliesslich den Rømødæmningen, den Damm zur Insel Rømø, erreichten. Die Fahrt über den 10km langen Damm war ein besonderes Erlebnis, mit Wasser und Watt so weit das Auge reicht. Seitenwind machte die Überfahrt anstrengend.

Auf der Insel Rømø fuhren wir direkt zu der Fähre, die uns von Havneby nach List auf Sylt bringen sollte. Die Überfahrt war ruhig. Schliesslich erreichten wir das aRosa Hotel in List welches sich nicht weit von der Fährenhafen befindet. Das luxuriöse Hotel bot den perfekten Ort zum Entspannen und Erholen. Unser Zimmer war geräumig und elegant eingerichtet, mit einem schönen Blick auf die Nordsee.

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Erkundung von Sylt. Zu Fuss erkundeten wir die Insel und genossen die frische Seeluft und die wunderschöne Landschaft. Wir wanderten durch die Dünenlandschaft und entlang der Strände. Der Wind und Regen haben sich als unsere Begleiter abgewechselt.

Am Abend gingen wir Ausern in Sylter Royal essen. Ein Muss auf Sylt. Sehr schönes Ambiente und gutes Essen.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts wollten wir einfach nur entspannen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir es uns am Hotelpool gemütlich. Das warme Wasser und die angenehme Atmosphäre boten die perfekte Kulisse, um die Seele baumeln zu lassen und die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen.

Ribe und die Wikinger

18. Tag, Esbjerg – Ribe, 40km, 26°C 🌤️

Von Esbjerg aus führt der Weg zunächst entlang der Küste. Die Route ist gut ausgeschildert und folgt grösstenteils flachen, sehr gut ausgebauten Radwegen. Während der Fahrt bietet sich immer wieder der Blick auf die weite Nordsee, die mit ihrem Spiel aus Licht und Wasser eine beruhigende Kulisse bildet. Die frische Seeluft und das sanfte Rauschen der Wellen begleiten uns auf unserem Weg und sorgen für eine entspannte Atmosphäre.

Nach einigen Kilometern fahren wir durch die faszinierenden Marschlandschaften, die für diese Region so typisch sind. Diese weitläufigen, flachen Ebenen, die regelmässig von den Gezeiten überflutet werden, sind ein Paradies für Vögel und andere Wildtiere. Mit etwas Glück kann man hier Seeadler, Reiher und viele andere Vogelarten beobachten. Die Ruhe und Weite dieser Landschaft wirken fast meditativ und laden dazu ein, öfter mal anzuhalten und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Schliesslich erreichen wir Ribe, die älteste Stadt Dänemarks. Ribe ist ein wahres Juwel, dessen mittelalterlicher Charme und gut erhaltene Architektur jeden Besucher in seinen Bann zieht. Die kopfsteingepflasterten Strassen, die farbenfrohen Fachwerkhäuser und der beeindruckende Dom zu Ribe erzählen von einer reichen Geschichte. Ein Bummel durch die Altstadt ist wie eine Reise in die Vergangenheit.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch des Wikingermuseums, das spannende Einblicke in die Geschichte der Wikinger und ihrer Bedeutung für die Region bietet.

Während des Abendessens auf der Terrasse am Dorfplatz konnten wir die Schweizer Fussballmannschaft bei ihrem Sieg gegen Italien anfeuern.

Esbjerg und Fanø

16. & 17. Tag in Esbjerg, 44.2km. 🌤️ 26°C

Unser Abenteuer führte uns heute von Henne Strand nach Esbjerg, doch es gab einen unerwarteten Zwischenfall auf dem Weg. Einmal mussten wir umkehren, weil das Wasser den Radweg überflutet hatte. Aber solche Herausforderungen machen eine Radtour nur spannender. Nach etwa 40 Kilometern erblickten wir schliesslich Esbjerg am Horizont.

Bereits von weitem sieht man den grossen Hafen von Esbjerg, ein eindrucksvolles Bild, das die maritime Bedeutung der Stadt unterstreicht. Auch unser Hotel war schnell auszumachen, da dies das höchste Wohngebäude warder. Vorbei an den berühmten 9 Meter hohen Skulpturen „Mennesket ved Havet“, vier riesigen weissen Männerfiguren, die auf das Meer hinausblicken, erreichten wir unser Ziel: das Hotel ‚A Place To‘.

Das Hotel selbst ist ein architektonisches Highlight. Die moderne Bauweise mit dem  einzigartigen Design verleiht dem Gebäude ein futuristisches aussehen. Besonders beeindruckend ist der Blick aus unserem Zimmer im 15. Stock. Von hier aus hat man einen weiten Ausblick über die Stadt und den Hafen, was uns sofort begeisterte.

Esbjerg selbst ist eine Industriestadt, die vor allem durch ihre roten Ziegelhäuser geprägt ist. Für mich verdient sie daher den Spitznamen „Ziegelstadt“.

Wir machten uns auf den Weg, die Stadt zu erkunden und fanden die Einkaufsstrasse, die ein Stück vom Hotel entfernt liegt. Sie ist lang und hübsch herausgeputzt, perfekt für einen gemütlichen Spaziergang. Auf dem Hauptplatz gönnten wir uns ein lokales Bier und genossen die entspannte Atmosphäre.

Zum Abendessen kehrten wir ins Hotel zurück und besuchten das Restaurant im 17. Stock. Das Essen war hervorragend und das Restaurant gut besucht, was von seiner Qualität zeugt. Mit einem wunderbaren Blick über die nächtliche Stadt liessen wir den Tag ausklingen.

Ausflug auf die Insel Fanø

Ohne Gepäck und nur mit unseren Rädern machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Was uns dort erwartete, übertraf all unsere Erwartungen.

Unsere Reise begann mit einer kurzen Fährüberfahrt von Esbjerg nach Fanø. Die Überfahrt dauert nur etwa 12 Minuten und bietet einen ersten schönen Ausblick auf die Insel. Schon während der Fahrt fühlten wir die salzige Meeresbrise.

Von der Fähre aus fuhren wir direkt nach Nordby, dem charmanten Hauptort der Insel. Die Kopfsteinpflasterstrassen und die malerischen Reetdachhäuser versetzten uns sofort in eine andere Zeit. Unser nächstes Ziel war der Rindby Strand, einer der bekanntesten Strände der Insel. Der Weg dorthin führte uns durch wunderschöne Dünenlandschaften und Heideflächen. Angekommen, konnten wir den weiten weissen Sandstrand bewundern, der sich kilometerlang erstreckt.

Nach unserem Aufenthalt am Strand setzten wir unsere Fahrt in Richtung Süden fort, nach Sønderho. Die Strecke führte uns durch ein faszinierendes Dünengebiet. Sønderho selbst ist ein wahres Kleinod mit seinen verwinkelten Gassen und den historischen Häusern.

Der Tag verging wie im Flug. Auf der Rückfahrt hatten wir mit starken Gegenwind zu kämpfen.

Ein Fahrradausflug auf die Insel Fanø ist ein schönes Erlebnis. Die abwechslungsreiche Natur, die charmanten Dörfer und die weiten Strände bieten für jeden etwas. Besonders angenehm war es, ohne viel Gepäck unterwegs zu sein und sich ganz auf die Umgebung und den Moment einzulassen. Wir können Fanø wärmstens empfehlen.

Von Ringkøbing nach Henne Strand

Tag 14. & 15. 60.1km, sonnig

Heute stand eine spannende Fahrradtour von Ringkøbing nach Henne Strand auf dem Programm. Die Strecke betrug etwa 60 Kilometer. Das Wetter war perfekt: sonnig und warm, ideal für eine Fahrradtour.

Ein grosser Teil unserer Route führte uns direkt an den Dünen entlang. Es war beeindruckend, die Landschaft so hautnah zu erleben.

In Henne Strand angekommen, haben wir uns auf dem Campingplatz eingemietet. Unser Domizil für die nächsten zwei Nächte ist eine gemütliche Fasshütte. Sie ist überraschend gut ausgestattet und bietet alles, was wir brauchen. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl und freuen uns auf die kommenden Tage hier.

Nach diesem ereignisreichen Tag freuen wir uns auf ein wenig Entspannung und darauf, die Umgebung von Henne Strand weiter zu erkunden.

26. Juni 2024, Henne Strand, 26°C

Ein Perfekter Sommertag

Nach einem tollen Frühstück in der Campingplatz Brasserie machten wir uns auf, die Gegend zu erkunden.

Der Tag versprach viel und die Sonne schien warm und einladend. Mit 26 Grad war es ein echter Sommertag – genau das, was wir uns für unseren Ruhetag gewünscht hatten.

Dünnen Wanderung

Unser erstes Ziel war eine Wanderung durch die Dünen. Die sanften Hügel boten eine perfekte Gelegenheit, die Umgebung auch von oben zu sehen.

Strandspaziergang

Nach der Wanderung durch die Dünen führte unser Weg direkt an den Strand. Das Meer glitzerte unter der Sonne und die sanften Wellen luden zu einem Spaziergang ein. Barfuss im Sand zu laufen, das Rauschen der Wellen zu hören und die frische Meeresbrise zu spüren, war einfach herrlich.

Unser Ruhetag in Henne Strand war genau richtig geplant und bot uns die perfekte Mischung aus Aktivität und Entspannung. Ein Sommertag, den wir sicherlich in guter Erinnerung behalten werden! 😃

Quer durch Mitteljütland

Tag 12, erste Etappe: Aarhus – Brande, 70km. Teilweise sonnig, 18 Grad mit starkem Gegenwind

Wir verliessen die Stadt mit dem Zug, um die Strecke etwas abzukürzen.

Die erste Etappe unserer Reise durch Mitteljütland führte uns durch eine hügelige Landschaft, die eine erstaunliche Vielfalt zu bieten hatte. Hier war auch der höchster Berg Dänemarks zu finden mit einer beeindruckende Erhebung von 170 Metern über dem Meeresspiegel.

Ein Highlight unserer Etappe war der Besuch bei der Veteranenbahn. Die Möglichkeit, eine echte Dampflokomotive aus nächster Nähe zu betrachten, war ein besonderes Erlebnis. Viele Besucher waren vor Ort, was die besondere Attraktivität dieses historischen Ortes unterstrich.

Unsere Route führte uns weiter durch malerische Felder und dichte Wälder. Die Landwirtschaft ist in dieser Region sehr verbreitet und prägt das Landschaftsbild auf vielfältige Weise.

Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir schliesslich Brande. In Brande angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Hotel Dalgas. Das Zimmer war okay und bot alles, was wir für eine Nacht brauchten.

Am Abend entschieden wir uns, in einem chinesischen Restaurant zu essen, da alle anderen Restaurants am Sonntagabend geschlossen hatten. Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel, machten wir uns auf den Weg in Richtung Westen, gespannt auf die 2. Etappe.

Tag 13, 2. Etappe: Brande – Ringkøbing, 77.8km, 18 Grad, sonnig mit kühlem Gegenwind

Die zweite Etappe unserer Reise begann mit einem wolkenlosen Himmel. Wir machten uns auf den Weg und wurden direkt mit einer Route belohnt, die uns durch buchstäblich „Mitten von Nirgendwo“ führte. Die Landschaft bestand hauptsächlich aus weiten Feldern, nur gelegentlich unterbrochen von einem einsamen Bauernhof. Mir gefiel die Strecke sehr – überall Grün und Natur, soweit das Auge reichte. Stefan hatte jedoch etwas gegen den Wind zu kämpfen, was die Fahrt für ihn etwas anstrengender machte.

Die kleinen Ortschaften, durch die wir kamen, waren alle herausgeputzt und hübsch anzusehen.

Die Höfe waren wunderschön gepflegt und strahlten eine gemütliche Ruhe aus. Es war offensichtlich, dass hier viel Wert auf Tradition und Ästhetik gelegt wird.

Am frühen Abend erreichten wir Ringkøbing an der Nordsee.

Hier übernachten wir im Hotel Town Living. Das Zimmer ist zwar klein, bietet jedoch alles, was wir für eine Nacht brauchen. Morgen geht’s nach Süden!

🚴‍♂️ nach Aarhus und gemütlicher Aufenthalt 🌞

10. und 11. Tag, Tisvilde -Aarhus 66.8km

Erster warmer Tag! Auch der Wind hat sich verabschiedet. Wir fahren der Küste entlang bis zur ersten Fähre. ⛴️ Die haben wir in der letzten Minute erwischt.

Die Weiterfahrt ging durch das UNESCO Global Geopark Odsherred Gebiet. 🌍

Ein Global Geopark ist ein geografisch einheitliches Gebiet, das Stätten und Landschaften von internationaler geologischer Bedeutung umfasst. Ziel ist es, das geologische Erbe zu schützen und für nachhaltige Entwicklung zu nutzen. 🌱

Die grosse Fähre nach Aarhus sollte man am besten im Voraus buchen. 🛳️ Der Ticketpreis steigt, wenn die Nachfrage grösser ist. Nach 1 Stunde und 20 Minuten haben wir unser Ziel erreicht. Im Hotel Radisson Red konnten wir die Fahrräder unter der Treppe verstauen. 🚲 Unser Zimmer war sehr gross und gemütlich. Das Hotel ist sehr empfehlenswert. 👍

Da wir Lust auf Pasta hatten, sind wir zum Italiener, Restaurant Amalfi, gegangen. 🍝 Die Pasta war sehr gut. 😋

Am nächsten Tag haben wir die weitere Reise geplant. Nach ein paar getätigten Reservierungen sind wir die Stadt erkunden gegangen. 🗺️ Aarhus gefällt uns besser als Kopenhagen. Viele Restaurants, junge Leute, schöne Quartiere, tolle moderne Häuser… 🏘️

Am Abend gingen wir in ein Michelin-Restaurant essen, Domestic. ⭐ Das Essen war sehr gut und als Weinbegleitung hatten wir nur dänische Weine. 🍷 Der ganze Spass hatte einen sehr hohen Preis, aber uns hat es sehr gut gefallen. 🥂

Dänische Riviera, Nordseeland

8.-9. Tag, von Hillerød über Gilleleje nach Tisvilde, 52.6km, bei 14°C und starkem Wind 🌬️

Unsere Route führte uns von Hillerød über Gilleleje bis nach Tisvilde, und wir erlebten einen Tag voller Wind, kühler Temperaturen, aber auch beeindruckender Landschaften und kulinarischer Pausen.

Der Start unserer Tour in Hillerød war verheissungsvoll. Der Wind blies uns von Anfang an kräftig entgegen und die kühlen Temperaturen forderten uns heraus, aber unsere Entschlossenheit liess uns weiter in die Pedale treten.
Unser erstes grosses Ziel war Gilleleje, eine charmante Hafenstadt an der Küste. Nach einigen Stunden Fahrt, die uns durch grüne Wälder und entlang malerischer Felder führte, erreichten wir endlich unser Etappenziel. In Gilleleje legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Wir entschieden uns für ein kleines Café am Hafen, das uns mit Chailatte und Churros verwöhnte. Der warme Chailatte war genau das Richtige, um uns von innen zu wärmen und die Churros gaben uns die nötige Energie für den Rest der Tour.

Nach dieser erfrischenden Pause setzten wir unsere Fahrt entlang der Küste fort. Die Aussicht auf das Meer war atemberaubend – die Weite des Wassers, das Spiel der Wellen und die frische Seeluft machten diese Etappe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Wind hatte zwar nicht nachgelassen, aber die Schönheit der Küstenlandschaft lenkte uns davon ab.

Schliesslich erreichten wir Tisvilde (ich finde den Namen so schön), unser Endziel für den Tag. Wir hatten uns auf unser Hotel gefreut, und es enttäuschte uns nicht. Das Hotel,  Helenekilde Badehotel, bot nicht nur eine komfortable Unterkunft, sondern auch einen freundlichen Service und eine warme Atmosphäre, die uns sofort das Gefühl gab, willkommen zu sein.

Zum Nachtessen gingen wir in Restaurant von Edel. Sehr fein 👌🏻.

Wir bleiben 2 Nächte hier. Am zweiten Tag gingen wir spazieren.

Geplant waren drei Nächte aber am Samstag regnet es ziemlich somit reisen wir einen Tag früher ab. Nächster Stop: Aarhus.

Tour zum Schloss Frederiksborg

7. Tag, Kopenhagen- Hillerød 38.5km, 🌞 18°C

Wir hatten unsere 40 km lange Tour nur aus einem Grund geplant: das Schloss Frederiksborg zu besichtigen. Deswegen fuhren wir auf dem direkten Fahrrad-Weg, grösstenteils entlang der Autobahn.

Es hat sich gelohnt: das Schloss Frederiksborg ist atemberaubend. Dieses beeindruckende Bauwerk, das auf drei kleinen Inseln in einem See thront, ist ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Die prunkvollen Säle und kunstvollen Details im Inneren des Schlosses haben uns besonders beeindruckt. Auch der Schlossgarten, mit seinen perfekt gepflegten Hecken und kunstvollen Statuen, war ein Highlight unseres Besuchs.

Übernachtet haben wir im neuen Zleep Hotel, das sehr komfortabel war.

Unser Abendessen genossen wir im Restaurant Teddy. Das Essen war vorzüglich und die Weine hervorragend.

Es war ein rundum gelungener Ausflug, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kopenhagen und Malmö

4.-6. Tag, 30.5 km mit dem 🚴🏻‍♀️ und 30km mit dem 🚆 aufgrund starken Regens.

Wir fuhren auf direktem Weg nach Køge, da für die Mittagszeit starker Regen angekündigt war. In Køge nahmen wir die S-Bahn weiter nach Kopenhagen. Dort konnten wir sofort ins Hotel einchecken, da unser Zimmer schon bereit war. Mit der Unterkunft sind wir sehr zufrieden. Wir bleiben drei Nächte im Hotel Mayfair, das sich in der Nähe des Bahnhofs befindet. Ab 17 Uhr soll die Schlechtwetterphase vorbei sein.

Die Stadt Kopenhagen
Die Fahrräder sind sicher im Hof des Hotels verstaut. Unser Zimmer im Mayfair Hotel ist sehr gut. Das Hotel ist unweit von Bahnhof entfernt. Es herrscht eine positive und gelassene Atmosphäre. Das Frühstück ist fantastisch!

Kopenhagen haut uns nicht um. Ist aber eine sehr relaxte Stadt! Ausserhalb der Einkaufsmeile und Touristenmeile ist es sehr ruhig und beschaulich.

Die Fahrradwege sind das beste was wir je gesehen haben! Es ist ein respekvolles miteinander. Sehr eindrucksvoll! Es funktioniert einwandfrei.

17.6.24 Ausflug von Kopenhagen nach Malmö: Ein Tag in der Nachbarstadt

Kopenhagen ist eine pulsierende Metropole, die viel zu bieten hat. Doch wenn man einen Tapetenwechsel brauchen, ist ein Tagesausflug ins schwedische Malmö eine entspannte Option. Die kurze Entfernung und die einfache Anreise machen Malmö zu einem beliebten Ziel, auch wenn es auf den ersten Blick nicht viel Besonderes zu bieten scheint.

Die Reise von Kopenhagen nach Malmö ist denkbar einfach. Dank der Öresundbrücke, die die beiden Städte verbindet, dauert die Fahrt mit dem Zug nur etwa 35 Minuten. Die Züge fahren alle 15 Minuten.

Empfehlenswert ist zum Beispiel die Food Hall. Ansonsten einfach laufen und entdecken.

Von Stege nach Rødvig

Tag 3, 73km, Sonnenschein und starker Wind. 15-18 Grad.

Heute begann der Tag mit einem kräftigen Frühstück, das uns die nötige Energie für die bevorstehende Strecke lieferte. Gestärkt und motiviert machten wir uns auf den Weg.

Landschaft und Route
Unsere Route führte uns vorbei an weitläufigen Gemüsefeldern, die in der morgendlichen Sonne glänzten. Die frischen Farben der Felder boten einen wunderbaren Kontrast zum blauen Himmel.

Ein besonderes Highlight war die Fahrt entlang der Küste. Der Blick auf das Meer, begleitet von der frischen Brise, war atemberaubend. Der starke Wind stellte zwar eine Herausforderung dar, aber die Schönheit der Landschaft entschädigte uns für die Anstrengungen.

Wetter
Der Tag war geprägt von Sonnenschein und starkem Wind, bei angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Trotz des Windes genossen wir die sonnigen Abschnitte und freuten uns über die klaren, warmen Momente.

Übernachtung

Wir übernachten in Hotel Klienten. Unser Zimmer mit Balkon und Meerblick ist sehr komfortabel. Zum Nachtessen gab es Barbecue. Wir fühlen uns wohl hier.

Fazit
Nach 73 km erreichten wir schliesslich Rødvig. Die Kombination aus Küstenlandschaft, grünen Feldern und abwechslungsreichem Wetter machte diesen Tag zu einem wunderbaren Erlebnis. Wir freuen uns schon auf die nächsten Etappen unserer Reise.

Entdecke die Magie: Tour von Gedser nach Stege

1. Tag, 80km bei Wind, Sonne und Regen.

Stell dir vor: Der Wind weht dir um die Nase, die Wellen rauschen im Hintergrund, und vor dir erstreckt sich ein gut ausgebauter Radweg, der sich wie ein Band durch die atemberaubende Landschaft Dänemarks zieht. Das ist die Fahrrad Tour von Gedser nach Stege – ein Erlebnis, das du nicht verpassen solltest!

Start in Gedser – Das Abenteuer beginnt

Durch die Kornfelder

Die ersten Kilometer führen uns entlang  der endlose Kornfelder. Das satte Grün der Felder strahlt in der Sonne, und das sanfte Rauschen der Ähren im Wind begleitet uns auf unserer Reise. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und einfach nur die Schönheit der Natur geniessen. Die Wege sind perfekt für Radfahrer ausgebaut, sodass wir uns voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren können.

Entlang der Küste – Ein Naturparadies

Weiter geht entlang der malerischen Küste. Das Meer glitzert in der Sonne. Hier ist die Natur in ihrer reinsten Form zu erleben. Selbst wenn der Himmel sich mal bedeckt zeigt und ein leichter Regen niedergeht, verliert die Landschaft nichts von ihrem Reiz. Im Gegenteil – die frische Luft und die Tropfen auf der Haut machen das Abenteuer nur noch intensiver.

Unsere Reise startet in Gedser, dem südlichsten Punkt Dänemarks. Schon hier spürt man den Geist des Abenteuers. Mit dem Wind im Rücken, der oft kräftig bläst und manchmal sogar eine Herausforderung darstellt, machen wir uns auf den Weg. Doch keine Sorge, die gut ausgebauten Radwege lassen uns sicher und komfortabel vorankommen.

Kulturelles auf dem Weg – Fanefjord Kirke (Wikipedia)

Das Ziel – Stege

Nach vielen Kilometern und unvergesslichen Eindrücken erreichen wir schliesslich Stege. Die Stadt begrüsst uns mit ihrem maritimen Flair und historischen Gebäuden. Hier kann man die Tour bei einem gemütlichen Bummel durch die Strassen oder einem entspannten Abendessen ausklingen lassen. Achtung: die meisten Restaurants schliessen um 20 Uhr!

Wir wohnen im Motel Stege. Sauber und sehr ruhig. Bleiben 2 Nächte hier.

Fazit: Ein vielversprechender Anfang

Die Fahrrad Tour von Gedser nach Stege ist mehr als nur eine Radtour – sie ist ein Erlebnis für alle Sinne. Egal, ob bei Sonnenschein oder im Regen, entlang der Küste oder durch die Kornfelder – diese Tour bietet alles, was das Radfahrer-Herz begehrt. Also, schnapp dir dein Fahrrad und erlebe das Abenteuer selbst!