Tag 12, erste Etappe: Aarhus – Brande, 70km. Teilweise sonnig, 18 Grad mit starkem Gegenwind
Wir verliessen die Stadt mit dem Zug, um die Strecke etwas abzukürzen.
Die erste Etappe unserer Reise durch Mitteljütland führte uns durch eine hügelige Landschaft, die eine erstaunliche Vielfalt zu bieten hatte. Hier war auch der höchster Berg Dänemarks zu finden mit einer beeindruckende Erhebung von 170 Metern über dem Meeresspiegel.






Ein Highlight unserer Etappe war der Besuch bei der Veteranenbahn. Die Möglichkeit, eine echte Dampflokomotive aus nächster Nähe zu betrachten, war ein besonderes Erlebnis. Viele Besucher waren vor Ort, was die besondere Attraktivität dieses historischen Ortes unterstrich.




Unsere Route führte uns weiter durch malerische Felder und dichte Wälder. Die Landwirtschaft ist in dieser Region sehr verbreitet und prägt das Landschaftsbild auf vielfältige Weise.


Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir schliesslich Brande. In Brande angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Hotel Dalgas. Das Zimmer war okay und bot alles, was wir für eine Nacht brauchten.


Am Abend entschieden wir uns, in einem chinesischen Restaurant zu essen, da alle anderen Restaurants am Sonntagabend geschlossen hatten. Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel, machten wir uns auf den Weg in Richtung Westen, gespannt auf die 2. Etappe.
Tag 13, 2. Etappe: Brande – Ringkøbing, 77.8km, 18 Grad, sonnig mit kühlem Gegenwind
Die zweite Etappe unserer Reise begann mit einem wolkenlosen Himmel. Wir machten uns auf den Weg und wurden direkt mit einer Route belohnt, die uns durch buchstäblich „Mitten von Nirgendwo“ führte. Die Landschaft bestand hauptsächlich aus weiten Feldern, nur gelegentlich unterbrochen von einem einsamen Bauernhof. Mir gefiel die Strecke sehr – überall Grün und Natur, soweit das Auge reichte. Stefan hatte jedoch etwas gegen den Wind zu kämpfen, was die Fahrt für ihn etwas anstrengender machte.




Die kleinen Ortschaften, durch die wir kamen, waren alle herausgeputzt und hübsch anzusehen.


Die Höfe waren wunderschön gepflegt und strahlten eine gemütliche Ruhe aus. Es war offensichtlich, dass hier viel Wert auf Tradition und Ästhetik gelegt wird.






Am frühen Abend erreichten wir Ringkøbing an der Nordsee.


Hier übernachten wir im Hotel Town Living. Das Zimmer ist zwar klein, bietet jedoch alles, was wir für eine Nacht brauchen. Morgen geht’s nach Süden!