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Loop und Thakhek

🏍️ 22. Dezember: Stausee-Idylle und das grosse Schlagloch-Finale
Die Schlussetappe des Loops nach Thakhek war eine Reise der Gegensätze. Wir haben heute wieder einmal erlebt, wie unberechenbar das Reisen in Laos sein kann.

Der erste Teil der Strecke war ein Genuss: Sehr gute Strassen fast ohne Verkehr und eine friedliche Atmosphäre. Wir sind durch die Gegend gefahren, wo für einen riesigen Stausee (Nam Theun 2) grosse Flächen geflutet wurden. Die aus dem Wasser ragenden, abgestorbenen Bäume erzeugen eine ganz eigene, mystische Stimmung. Auch wenn wir die dort lebenden Elefanten leider nicht zu Gesicht bekommen haben, war die Ruhe auf diesem Abschnitt herrlich.

Das 40-Kilometer-Chaos
Dann zeigte Laos wieder sein anderes Gesicht: Wenn die Laoten etwas kaputt machen, dann richtig! Die letzten 40 Kilometer vor Thakhek waren eine absolute Katastrophe. Für dieses kurze Stück haben wir stolze 1,5 Stunden gebraucht. Es war eine ziemliche Tortur für Mensch und Maschine, bis wir uns endlich durch den Kraterparcours gekämpft hatten.


Oase im „Iglo“
Die Belohnung wartete in Thakhek auf uns: Wir haben unser „Iglo“ bezogen – eine wirklich tolle und aussergewöhnliche Unterkunft inmitten eines wunderschönen Palmengartens. Nach dem Staub der Strasse ist dieser grüne Rückzugsort genau das Richtige.

Erster Eindruck von Thakhek
Thakhek gefällt uns auf Anhieb besser als die bisherigen Städte. Es wirkt freundlicher, es gibt deutlich weniger Staub und – man glaubt es kaum – es gibt sogar Trottoirs! Es tut gut, wieder einmal entspannt ein paar Schritte zu Fuss gehen zu können.

🛕23. Dezember: Spirituelle Einblicke und Vorbereitungen
Heute stand im Zeichen der Ruhe vor dem grossen Sturm (oder besser: der grossen Fahrt). Wir haben den Tag genutzt, um eines der bedeutendsten Heiligtümer der Region zu besuchen und uns logistisch auf den morgigen Tag vorzubereiten.

Wir sind zum Phathat Sikhottabong Stupa gefahren. Dieser vergoldete Stupa gilt als einer der heiligsten Orte des Landes. Viele Pilger waren da. Es ist ein lebendiger Ort, kein Museum, und das sieht man ihm an. Die ganze Anlage ist nicht gerade im rosigen Zustand.

Der Rest des Tages war der Vorbereitung gewidmet. Nach dem vielen Staub der letzten Tage haben wir das Auto waschen lassen und für die grosse Fahrt morgen getankt. Den Nachmittag geniessen wir jetzt ganz entspannt in unserem herrlichen Palmengarten bei unserem „Iglo“.


🚗 Ausblick:
Morgen, am 24. Dezember, wartet die wohl grösste fahrerische Herausforderung der bisherigen Reise auf uns: 365 Kilometer von Thakhek bis nach Champasak.