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Argentinien: NP Talampaya

Sonntag, 5. Jan. 2020, Reisetag 61

Talampaya ist „nur“ paar Kilometer hinter dem Ischigualasto. 1’300MüM, 40°C! Somit waren wir schon um die Mittagszeit dort. Rundum Wüste. Kein Schatten nur brutale Hitze 🥵. Zum Glück sehr trocken. Hatten 10% Luftfeuchtigkeit!

Talampaya beeindruckt durch seine atemberaubenden rötlichbraunen Felsformationen in der staubigen Wüstenlandschaft. Im Lauf der Jahrtausende hat die Erosion sowie Wind und Wetter in der rauen Landschaft ein steinernes Kunstwerk neben dem anderen im roten Sandstein entstehen lassen. Auf einer Fläche von 215’000 Hektar formieren sich tausende spektakuläre Formen. Zig Meter hohe senkrechte Steilwände, die wie aus rot leuchtenden Orgelpfeifen geformt scheinen, ragen in den kobaltblauen Himmel, einzelne bizarr geformte Säulen und Pfeiler mit den skurrilsten Ausprägungen stehen in der Gegend herum. Der berühmteste Teil des Talampaya ist ein 3 Kilometer langer Canyon, der auf beiden Seiten von 150m hohen Felswänden begrenzt wird.

Argentinien: NP Ischigualasto

Samstag, 4. Jan. 2020, Reisetag 60

Das Naturreservat Ischigualasto liegt im Nordwesten Argentiniens, in der Provinz San Juan. Wegen seiner vollkommenen Trockenheit wird es auch Valle de la Luna (Mondtal) genannt. Es liegt in unmittelbarer Nähe des Nationalparks Talampaya und wurde gemeinsam mit diesem 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Geologisch gesehen gehören das Naturreservat und der Nationalpark Talampaya zur Ischigualasto-Formation, die sich durch guterhaltene, etwa 230 Millionen Jahre alte Fossilien auszeichnet. Unter anderem entstammen dieser Formation einige der ältesten bekannten Dinosaurierfunde.

Nach einem Zwischenstopp (Nacht) in Rodeo sind wir in Nationalpark Ischigualasto angekommen.

1’445MüM. Der Campingplatz ist sehr neu. Somit sind auch Bäder in gutem Zustand.

Wir gingen auf die 17 Uhr Tour. Da wird in Konvois etwa 40km lange Rundfahrt durch die urzeitliche Welt der Dinosaurier gefahren. Wir sahen die skurrilsten Felsformationen, die scheinbar wahllos in der Wüstenlandschaft zwischen niedrigen Büschen und Kakteen verstreut liegen. Die bizarren Steinsäulen und -pfeiler erhielten bezeichnende Namen wie „Das U-Boot”, „Der Pilz” oder „Die Boccia-Bahn”. Am Ende der Tour kam die Sonne hinter den Wolken hervor und die roten Felsen erschienen in goldig. Video

Argentinien: NP El Leoncito

Mittwoch & Donnerstag, 1. & 2. Jan. 2020, Reisetag 57 & 58 von 101.

Der Weg von Mendoza zum Nationalpark führte uns über einen Pass wo es auf einmal fest gehagelt und geregnet hat. Wieder im Tal hat uns die Sonne begrüsst. Nach 290km und 5.5 Stunden haben wir NP erreicht.

2’500MüM. Aufgrund der guten Sicht (wenig Bewölkung, steppenhaftes/wüstenhaftes Klima) und der Abgeschiedenheit (keine Luftverschmutzung, keine Lichtverschmutzung) befinden sich zwei Sternwarten im Nationalpark, die Astronomische Einrichtung Leoncito und das Felix-Aguilar-Observatorium. Die dritte Sternwarte ist, mit chinesischen💰Hilfe, in Bau. Der Nationalpark liegt sehr abgeschieden, die nächsten Orte sind Barreal, 30 km nördlich des Parks und Calingasta, 70 km nördlich des Parks.

Wir trafen auf sehr nette Parkrangers. Eine konnte uns sogar auf englisch erklären, dass alle Wanderwege wegen Unwetter geschlossen sind. Neben uns war noch ein Pärchen aus Frankreich und eine einheimische Familie auf dem Campingplatz. Da wir relativ spät eingetroffen waren haben wir uns entschieden die Sternwarte am nächsten Tag zu besichtigen.

Es ist unsere erste Nacht im kleineren Camper. Duschen und WC’s haben wir vom Campingplatz genutzt. Bis auf braunes Wasser war alles tiptop. Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass sie den Park geschlossen haben weil der Bach am Eingang über die Strasse geflossen ist und alles überflutet hat. Das Wetter war sehr sonnig und heiss. Wir haben uns entschieden nich eine Nacht hier zu bleiben. Am Nachmittag gingen wir die Sternwarte besuchen. Das Spiegelteleskop hatte einen Durchmesser von 2,15 Meter.

Am nächsten Morgen war der Park immer noch geschlossen aber der Weg geräumt somit konnten wir sicher rausfahren.

Falklandinseln

Die Falklandinseln (Malwinen) sind ein Archipel aus 200 Inseln im Südatlantik. Sie liegen vor der Ostküste Südamerikas, stellen aber ein britisches Überseeterritorium dar.

Stanly

Sonntag, 24. Nov. 2019, 19. Reisetag, 13. Tag auf dem Schiff

Die Hauptstadt Stanley liegt auf der grössten Insel Ostfalkland. Den Begriff „Stadt“ muss man auf den Falklandinseln relativ betrachten. Hier leben ca. 2´000 Menschen und 1´800 Soldaten. Weitere 194 sind über das übrige Ost-Falkland verteilt. West-Falkland beherbergt 127 Einwohner. Auf die übrigen kleineren Inseln verteilen sich insgesamt 42 Einwohner.

Nach 2 Tagen auf See haben wir uns sehr gefreut wieder ans Land gehen zu können. Dafür hatten wir sogar genug Zeit. Von 10 bis 20:30! Wir haben eine längere Wanderung zu den weissen Stränden gemacht und danach haben wir die „Stadt“ angeschaut. Das Städtchen ist klein und nichts besonderes.

Carcass Island

Montag, 25. Nov. 2019, 20. Reisetag, 14. Tag auf dem Schiff

Nach einer sehr ruppiger Nacht sind wir bei Regen und Nebel bei der Insel angekommen. Eine 3 Stündige Wanderung stand uns bevor. Natürlich gingen wir ans Land trotz dem Wetter. Und nicht nur wir, alle könnten kaum erwarten wieder laufen zu können. Unterwegs haben wir Pinguine und Gänse gesehen. Belohnt wurden wir mit einem fantastischem Kuchenbufett. Auf dem Rückweg zum Schiff begleiteten uns viele Delfine.

West Point Island

Dienstag, 26. Nov. 2019, 21. Reisetag, 15. Tag auf dem Schiff

Wieder Nebel aber zum Glück kein Regen. Der Wind hat sehr nachgelassen somit war es fast warm. Auf der gegenüber liegende Seite der Insel leben unzählige Albatgrose mit den Felsenpinguinen zusammen. Sie waren sehr eindrücklich. Auf der Insel gibt es keine Katzen und Ratten deswegen herrscht eine enorme Vielfalt an Vogelarten. Auch hier wie auf der Carcass Insel lebt eine Familie die von der Schafszucht lebt.