🌿 19. & 20. Januar: Dschungel-Feeling und tierische Begegnungen im Khao Yai
Die Fahrt von Bangkok verlief reibungslos in unserem „Chinesen“, einem Haval Jolion. Das Auto bringt uns sicher durch die hügelige Landschaft.
MYS Khao Yai: Ein Pool mit Durchblick
Unser Hotel ist ein echtes Highlight. Besonders der Pool ist einzigartig: Er ist durchsichtig! Es ist ein faszinierendes Gefühl, dort zu schwimmen.
Nach den heissen Wochen in Vietnam und Kambodscha geniessen wir das Klima hier extrem. Die Luft ist weniger feucht, und nachts kühlt es auf angenehme 17 Grad ab – perfekt, um sich richtig gut auszuruhen.








Abenteuer im Nationalpark
Heute, 20. Januar, haben wir den ganzen Tag im Park verbracht. Schon kurz nach dem Eingang wurden wir von den ersten Affen begrüsst.
Wanderweg 3 (Schweizer Weg): Der Marsch durch den dichten Dschungel war faszinierend. Unser absolutes Highlight: Wir haben zwei Doppelhornvögel (Great Hornbills) gesehen! Das Geräusch, das ihre Flügel beim Fliegen erzeugen – ein tiefes, rhythmisches Rauschen –, ist unglaublich eindrucksvoll. Diese Vögel können eine Flügelspannweite von bis zu 1,5 Metern haben.












Wanderweg 1 (beim Visitor Center): Auch hier war die Ausbeute riesig: Schildkröten, „komische Hühner“ (wahrscheinlich wilde Kammhühner, die Urahnen unserer Haushühner), Kingfisher (Eisvögel) und ein grosses, rehähnliches Tier (vermutlich ein Sambar-Hirsch. Sie sind die grössten Hirsche Südostasiens).
Der freche Dieb: Die Affen sind hier wirklich gewieft – einer war so flink, dass er Stefan glatt den Eistee geklaut hat! 🙈








Den Dschungel-Tag haben wir dann gemütlich im gläsernen Pool des Hotels ausklingen lassen.
🌿 21. Januar: Dschungelpfade, Stauseen und die Suche nach den Riesen
Heute stand nochmals das volle Naturprogramm auf dem Plan. Auch wenn die ganz grossen Tierbegegnungen heute ausblieben, war es ein intensiver Tag im Nationalpark.
Zwei Pfade – zwei Welten
Trail 2 (Dschungelpfad): Dieser Weg führte uns entlang eines Flusses tief in den Dschungel. Hier war es deutlich heisser und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch bei dem man den Puls der Natur spürt.














Trail 7 (Stausee-Runde): Ein schöner Kontrast! Dieser Trail war angenehm trocken. Er führte uns über einen Damm durch den Wald und schliesslich einmal um den Stausee herum. Eine sehr friedliche Landschaft.



Die flüchtigen Elefanten
Obwohl rund 400 wilde Elefanten im Park leben, hielten sie sich heute diskret im dichten Unterholz versteckt. Auch unser zweiter Versuch gegen 16:30 Uhr – eigentlich die beste Zeit, wenn die Tiere zu den Salzlecken oder Wasserstellen ziehen – blieb leider ohne Sichtung. Aber wie man so schön sagt: Das ist die Natur!
Ein bunter Abschluss
Als Kontrast zum wilden Grün besuchten wir fast vis-à-vis von unserem Hotel noch einen Blumenpark. Es war eine bunte Abwechslung und ein schöner Ort, um die Seele nach den Wanderungen noch etwas baumeln zu lassen.














⛰️ 22. Januar: Vom Berggipfel in die Reisfelder
Bevor wir Khao Yai verlassen haben, wollten wir es noch einmal wissen. Unser treuer «Haval» brachte uns hoch hinaus und tief hinein in die Natur.
Pha Trom Jai Viewpoint: Auf 1290 müM genossen wir die frische, kühle Bergluft und einen fantastischen Ausblick über das endlose Grün des Nationalparks.
Haew Narok Wasserfall: Der «Abgrund der Hölle» machte seinem Namen alle Ehre. Die schiere Gewalt des Wassers, das über die Klippen stürzt, war ein beeindruckender letzter Gruss vom Park.




Abschied vom Dschungel: Die Rückfahrt Richtung Bangkok war pure Idylle. Wir fuhren entlang von saftig grünen Reisfeldern, die von hohen Palmen gesäumt waren – das klassische, wunderschöne Bild von ländlichem Thailand.




Logistik & Abenteuer-Vorschau
Nach der reibungslosen Autoabgabe am Flughafen Suvarnabhumi haben wir uns per Taxi in unser Flughafen-Hotel zurückgezogen.
Morgen (23. Januar): Wir fliegen weiter nach Trat!
Nächstes Mietauto habe ich via Facebook Messenger reserviert, ist anscheinend typisch Thailand – hier läuft unglaublich viel über Social Media und funktioniert meistens erstaunlich unkompliziert. Ein bisschen Nervenkitzel gehört dazu! 😄
Ziel Koh Chang: Die «Elefanteninsel» wartet auf uns.