Reise Tage in den Süden

19./20. Dezember: Phonsavan – Pakxan – Kong Lor Cave, 213km & 169km

🚜 19. Dezember: Staub, Schlaglöcher und die Realität der Strasse
Heute stand uns der Sinn nach Vorwärtskommen, aber die Strassen von Laos hatten andere Pläne. Die Fahrt nach Pakxan war eine echte Geduldsprobe.

Die Fahrt: Ein Slalom-Marathon
Statt entspanntem Reisen hiess es heute: Schlaglöchern ausweichen. Die Piste war in einem katastrophalen Zustand und der allgegenwärtige Staub kroch durch jede Ritze. Solche Etappen gehören zur Realität in Laos dazu, zehren aber ordentlich an den Nerven.

Ankunft in Pakxan
Um ehrlich zu sein: Pakxan wird nicht unser Lieblingsort. Die Stadt wirkt eher funktional und wenig einladend, und auch unsere Unterkunft war leider kein Glücksgriff (es gab kaum Auswahl). Manchmal erwischt man auf Reisen eben diese Orte, die man am liebsten schnell wieder im Rückspiegel sieht.

Der Lichtblick: Ein gutes Kaffee
Den Tag gerettet hat uns ein nettes Kaffee, das wir glücklicherweise entdeckt haben. Gutes Essen und ein Moment der Ruhe in einer angenehmen Atmosphäre waren genau das, was wir nach der staubigen Fahrt gebraucht haben. Es ist oft diese eine gute Mahlzeit, die die Stimmung an so einem Tag wieder hebt

🚣 20. Dezember: Von der Flucht zum unterirdischen Abenteuer
Nach einer sehr lauten Nacht und wenig Schlaf im Hotel in Pakxan gab es für uns am Morgen nur eines: Nichts wie weg! Wir sind früh aufgebrochen, um die staubige Stadt hinter uns zu lassen und in Richtung des berühmten «Loops» zu fahren.

Eine Strasse voller Überraschungen
Die Fahrt Richtung The Rock Viewpoint hat uns positiv überrascht. Nachdem wir gestern nur mit Schlaglöchern gekämpft hatten, war die Strasse heute erstaunlich gut und lochfrei – zumindest bis kurz vor den Viewpoint, wo die Piste dann doch wieder ihren laotischen Charakter zeigte.

Beim View Point gingen wir den angelegten 20 minütigen Weg durch die Felsen und Jungle.

Das Highlight: Die Kong Lor Cave
Da wir unsere Unterkunft in der Nähe der Höhle bereits um 14 Uhr erreichten, hielt uns nichts mehr zurück. Wir machten uns sofort auf den Weg zur Kong Lor Cave.

Es war ein absolut faszinierendes und abenteuerliches Erlebnis: 7,5 Kilometer ging es mit dem Longtail-Boot durch die tiefe Dunkelheit der riesigen Höhle.

Es war echte Teamarbeit gefragt: An den flachen Stellen mussten wir mithelfen, das Boot über die Sandbänke zu heben, bevor die Fahrt weitergehen konnte.

Nach der Durchquerung der gesamten Höhle ging es denselben Weg durch das unterirdische System wieder zurück.

Gemütlicher Ausklang
Nach diesem Adrenalinkick am Nachmittag war die warme Dusche in unserer Holzhütte eine wahre Wohltat. Den Tag haben wir bei einem sehr guten Nachtessen direkt in unserer Unterkunft ausklingen lassen. Ein krasser Gegensatz zum gestrigen Tag und ein absoluter Höhepunkt unserer Reise!

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